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	<title>Kommentare zu: Zündeln</title>
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	<description>Wochenzeitung für die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens</description>
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		<title>Von: Harald Heidenreich</title>
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		<dc:creator>Harald Heidenreich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 15:02:29 +0000</pubDate>
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		<description>Nach 5 Jahren Hartz-IV - Elend hat jetzt das Oberste deutsche Gericht die Verfassungswidrigkeit der Sätze erklärt. Wenn das auch noch lange nicht das Ende dieses staatlich organisierten Sozialabbaus bedeutet, so ist es doch ein hoffnungsvolles Zeichen . Dennoch wäre eine eventuelle Besserung der Lage der Familien, die von Alg II leben müssen, nichts als eine kleine Symptomkorrektur. Die Grundprobleme blieben erhalten. Eine Gesellschaft, die Millionen Menschen keine Verdienstmöglichkeiten zur Verfügung stellen kann und anderen für ihre harte Arbeit nur Hungerlöhne zahlt, hat keine Zukunft! Um dieses zu vertuschen, werden Arbeitende und Arbeitslose aufeinander gehetzt, während am oberen Ende der Einkommen keine Krise zu spüren ist, sondern Dauerkonjunktur.
Aber solange in einer Gesellschaft wenige Kapitalbesitzer durch Geldverleih problemlos reicher und reicher werden können, während die Arbeitende, Selbständige und Arbeitslose für die immer größer werdende Zinslast aufkommen müssen, wird sich daran nichts ändern. Auch nicht das an sich hoffnungsvolle Urteil des Bundesverfassungsgerichtes. Im Gegenteil - die Mittel, die wahrscheinlich jetzt Familien mit Kindern zur Verfügung gestellt werden müssen, wird sich der Staat an anderen Stellen von den Bürgern holen (müssen). Höchste Zeit für ein grundlegend neues System der Wirtschaft, in der der Mensch mit seinen Fähigkeiten, aber auch Schwächen im Mittelpunkt steht – die Humanwirtschaft!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach 5 Jahren Hartz-IV &#8211; Elend hat jetzt das Oberste deutsche Gericht die Verfassungswidrigkeit der Sätze erklärt. Wenn das auch noch lange nicht das Ende dieses staatlich organisierten Sozialabbaus bedeutet, so ist es doch ein hoffnungsvolles Zeichen . Dennoch wäre eine eventuelle Besserung der Lage der Familien, die von Alg II leben müssen, nichts als eine kleine Symptomkorrektur. Die Grundprobleme blieben erhalten. Eine Gesellschaft, die Millionen Menschen keine Verdienstmöglichkeiten zur Verfügung stellen kann und anderen für ihre harte Arbeit nur Hungerlöhne zahlt, hat keine Zukunft! Um dieses zu vertuschen, werden Arbeitende und Arbeitslose aufeinander gehetzt, während am oberen Ende der Einkommen keine Krise zu spüren ist, sondern Dauerkonjunktur.<br />
Aber solange in einer Gesellschaft wenige Kapitalbesitzer durch Geldverleih problemlos reicher und reicher werden können, während die Arbeitende, Selbständige und Arbeitslose für die immer größer werdende Zinslast aufkommen müssen, wird sich daran nichts ändern. Auch nicht das an sich hoffnungsvolle Urteil des Bundesverfassungsgerichtes. Im Gegenteil &#8211; die Mittel, die wahrscheinlich jetzt Familien mit Kindern zur Verfügung gestellt werden müssen, wird sich der Staat an anderen Stellen von den Bürgern holen (müssen). Höchste Zeit für ein grundlegend neues System der Wirtschaft, in der der Mensch mit seinen Fähigkeiten, aber auch Schwächen im Mittelpunkt steht – die Humanwirtschaft!</p>
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