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Brot statt Böller

Hilfswerk bittet zu Silvester um Spenden
epd
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© Rike /pixelio.de

Unter dem Motto »Brot statt Böller« ruft »Brot für die Welt« zum Jahreswechsel wieder zu Spenden auf. Wem das Silvesterfeuerwerk Unbehagen bereite, »weil hier Millionen Euro im wahrsten Sinne des Wortes verpulvert werden«, könne für Menschen in Not spenden, erklärte die Präsidentin des evangelischen Hilfswerks, Cornelia Füllkrug-Weitzel, am Mittwoch in Berlin. »Die Freude, mit Menschen zu teilen, währt länger als das kurze Funkeln am Nachthimmel.«

Dem Vorwurf, »typisch protestantische Spaßverderber« zu sein, entgegnete Füllkrug-Weitzel: »Unserer Gesellschaft fehlt es nicht an Spaß oder Konsum. Vor lauter Spaßorientierung könnten wir verpassen, was das Leben an Glück und Freude bereithält.« Glücksforscher seien sich einig, dass Teilen und Gemeinschaft wesentliche Glücksfaktoren sind. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland zu Silvester den Angaben zufolge rund 137 Millionen Euro für Feuerwerksartikel ausgegeben.

Die Aktion »Brot statt Böller« gibt es seit 1981. In diesem Jahr sammelte die evangelische Kirchengemeinde Bargteheide (Schleswig-Holstein) erstmals unter diesem Motto Spenden zugunsten von »Brot für die Welt«. Das 1959 gegründete evangelische Hilfswerk unterstützt Selbsthilfe- und Lobbyprojekte in mehr als 90 Ländern. Schwerpunkte sind die Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit sowie die Einhaltung der Menschenrechte.

Spenden unter: http://bfdw.de/boeller

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19 Lesermeinungen zu Brot statt Böller
L. Schuster schreibt:
28. Dezember 2017, 20:05

Spenden? Hier dürfte auch die EKD mit ihre Auslegung der Nächstenliebe mit Schuld sein das immer weniger gespendet wird.

„Wir sollen den Nächsten so lieben wie uns“ Aber doch nicht wie die EKD öffentlich hierzu zu verstehen gibt, dass wir die vielen kräftigen, gesunden eingewanderten Männer freudig durch unseren Steuern und Spenden mitversorgen, wenn sie selbst arbeiten können. Und zwar dort, wo man ihre Sprache versteht und sie auch sonst in die Gesellschaft integriert sind und ihre Familie lebt. Die sie nie zurück gelassen hätten, wenn es dort so gefährlich gewesen wäre, wie sie behaupten.
Eine EKD die nichts unversucht lässt , auch wenn die Argumente noch so dünn sind, dass wir diese Massenzuwanderung der meist Muslime hinnehmen.

Der Spenden -Aufruf "Brot für die Welt" ist natürlich in Ordnung, aber es nicht mehr so wie früher. Und es wird wahrscheinlich weniger gespendet. Hinzugefügt die Ursachen sind natürlich vielfältig, auch weil z.B. die Zahl der Obdachlosen in unserem Land angestiegen ist.

Beobachter schreibt:
29. Dezember 2017, 8:41

Ja Herr Schuster, die EKD-Diakonie ist als Mitglied der Asylindustrei so vollgefrssen, daß sie das nicht so schnell nicht wieder aufgegeben sehen will. Wie man hört, kann sie es sich so gar leisten, Spenden der vielen treuen Christenauszuschlagen, die AfD wählen!
UNd bei "Brot für die Welt" kann man nur hoffen, daß die Menschen aufwachen und ihre Geldbörsen schließen! Immer wieder bekommt man mit, daß dieser Verein riesige Mengen an islamische Terrororganisationen, die gegen Israel hetzen und agieren" weiterleietet!

Johannes schreibt:
30. Dezember 2017, 11:45

"... bei "Brot für die Welt" kann man nur hoffen, daß die Menschen aufwachen und ihre Geldbörsen schließen!"

Solche Sätze höre ich nicht einmal aus der aggressiv-kirchkritischen Giordano-Bruno-Stiftung*). Und in der Kirchenzeitung muss ich mit das gefallen lassen?

Johannes

*)Aus den Leitlinien der gbs: 1. Diene weder fremden noch heimischen „Göttern“ (die bei genauerer Betrachtung nichts weiter als naive Primatenhirn-Konstruktionen sind), sondern dem großen Ideal der Ethik, das Leid in der Welt zu mindern! Diejenigen, die behaupteten, besonders nah ihrem „Gott“ zu sein, waren meist jene, die dem Wohl und Wehe der realen Menschen besonders fern standen. Beteilige dich nicht an diesem Trauerspiel! Wer Wissenschaft, Philosophie und Kunst besitzt, braucht keine Religion!

Beobachter schreibt:
30. Dezember 2017, 15:37

Ist es nicht Tatsache, daß "Brot für die Welt" enorme Summen für aggressive "Palästinesner"truppen bereitstellt?
P.S. Sie sollten Ihr Hetzen gegen eine KIrchenzeitung, die zu demokratischer Meinungsäußerung für alle zurückgefunden hat, einstellen!

Johannes schreibt:
31. Dezember 2017, 10:59

Ich hetze nicht gegen eine Kirchenzeitung, ich bedauere, dass ich menschenverachtende und die Botschaft von der Nächstenliebe beleidigende Kommentare lesen muss...

Johannes schreibt:
02. Januar 2018, 23:15

"UNd bei "Brot für die Welt" kann man nur hoffen, daß die Menschen aufwachen und ihre Geldbörsen schließen! Immer wieder bekommt man mit, daß dieser Verein riesige Mengen an islamische Terrororganisationen, die gegen Israel hetzen und agieren" weiterleietet!"

Diese wahnwitzige, kirchenfeindliche und wohl auch bösartige Behauptung kann nur durch einen Faktencheck bewiesen werden. Wer das kann, möge sich jetzt äußern oder dazu schweigen für immer (guter jüdischer Brauch zum Schließen von Verleumdungs -Mäulern und zur Wahrheitsgewinnung!)

Johannes Lehnert

Britta schreibt:
04. Januar 2018, 8:28

Zumindest sind Gelder von "Brot für die Welt" für Propaganda vorhanden: http://www.fluchtgrund.de/2017/12/die-anerkennung-jerusalems-als-hauptst...

Johannes schreibt:
04. Januar 2018, 16:04

Liebe Britta,

ist es Dir nicht selber peinlich, mir die Mitteilung, dass BfdW neben einem Bundesministerium die Campagne "Fluchtgrund" fördert, als erbetenen Faktenscheck anzubieten für die ungeheuerliche Behauptung des Beobachters,
"daß dieser Verein riesige Mengen an islamische Terrororganisationen, die gegen Israel hetzen und agieren" weiterleietet!"?

Johannes

Johannes schreibt:
05. Januar 2018, 15:37

Werter Herr Beobachter,
ich kann Ihnen für die Suche nach den Fakten für den erwarteten Check noch insoweit behilflich sein, dass ich Sie auf Ihnen vorliegendes Material verweise:
https://www.sonntag-sachsen.de/brot-fuer-die-welt-legt-jahresbilanz-vor
Vielleicht gelingt es Ihnen ja, daraus den Nachweis für die riesigen Geldmengen zu erbringen, mit denen Brot für die Welt islamische Terrororganisationen unterstützt.
Viele Erkenntnisse wünscht Ihnen

Johannes Lehnert

L. Schuster schreibt:
05. Januar 2018, 18:00

Lieber Johannes,
alles richtig. Nur wir die EKD Christen müssen aber nachzudenken, warum heute Leute selbst hinter Spenden wie „Brot für die Welt“ ein Fragezeichen setzen und warum es vielleicht nur ein deutsches Problem ist.
Warum man misstrauischer geworden ist aber nicht heißt, dass man nicht spendet.
Für dieses heutige Gefühl des Misstrauens ist für mich vor allen die deutsche Flüchtlingspolitik schuld.
Die Endsiegparolen „Wir schaffen das!“ die auf Müllhalde der Geschichte, wie die eines Goebbels landen wird und weiteres von Merkel & Co. verstärken dann noch das Gefühl.
2018 sollten wir uns eingestehen, dass die Flüchtlinge gekommen sind, um zu bleiben.
Von unserem Staat so sehr gefördert, das er von unseren Nachbarn sehr kritisch gesehen wird.
Wo einige von ihnen hinter vorgehaltener Hand, wie auch viele von unserer eigenen Bevölkerung den deutschen Staat als den Totengräber des Westens oder des Abendlandes sehen.
2018 wünsche ich mir hier ein anderes Verhalten von unserem Staat und es muss ihm Druck gemach werden und eine Wende erfolgen.

Wärend in Afrika gehungert, man dankbar für jeden Euro ist - belügen hier die gut versorgen Flüchtlinge völlig undankbar unsern Staat mehrheitlich und ohne Strafe befürchten müssen. Aber es eine Straftat in diesem Staat ist, wer 2 mal mit der S-Bahn Schwarz fährt, man mindesten zwei Woche ins Gefängnis muss, wenn man nicht die Geldstrafe nicht zahlen kann. Statt sich den Inkasso Anwälte der Bahn anzuschießen, die dann noch die Fahrpreissumme oft das 8 Fache dann eintreiben, selbst Lehrlingsgeld pfänden macht man so meist nur deutschen Jugendliche zu Kriminellen
Die daher einsitzen, weil nur sie sich in ihrer Ehrlichkeit vom Fahrkartenkontrollier klar identifizieren lassen oder keinen Flüchtlingshelfen haben der für sie die Sache bereinig.

Es muss es ein anderes Verhalten vom unserem Staat geben, wo heute nicht nur z. B. die Schwarzfahre sondern oder obdachlosen Menschen bemerken der Mensch beginnt erst beim Flüchtling, ansonsten sind unsere westliche Werte schneller zerstört als Sie denken können.

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