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Buß- und Versöhnungsgottesdienst am 11. März mit Protestanten und Katholiken

epd
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Wandbemalung Kirche im Männerkloster in Suzdal
© Foto: Harald Gebel / pixelio.de

Mit einem gemeinsamen Gottesdienst setzen die deutschen Protestanten und Katholiken am 11. März ihre Aussöhnung zum 500. Reformationsjubiläum fort. Unter der Überschrift "Erinnerung heilen – Jesus Christus bezeugen" wollen die christlichen Konfessionen daran erinnern, was sie sich im Lauf der Jahrhunderte angetan haben, um Vergebung bitten und sich "im Angesicht Gottes auf die weitere Vertiefung unseres Miteinanders verpflichten", heißt es im vorab veröffentlichten "Gemeinsamen Wort zum Jahr 2017".

Der Buß- und Versöhnungsgottesdienst in der Michaeliskirche in Hildesheim, der am 11. März ab 17 Uhr live von der ARD übertragen wird, ist Teil des Prozesses "Healing of Memories" (Heilung der Erinnerungen), auf den sich Protestanten und Katholiken verständigt haben. Damit wollen die Konfessionen zum ersten Mal ein Reformationsjubiläum nicht zur Abgrenzung, sondern zur Annäherung nutzen. Zu dem Gottesdienst in Hildesheim werden unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), der scheidende Bundespräsident Joachim Gauck, Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, erwartet.

Wenn es gelinge, in Zukunft nicht mehr die Vorurteile übereinander sprechen zu lassen, sondern den anderen als eine Gabe zu sehen, "dann wäre schon viel gewonnen", sagte der theologische Vizepräsident der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Thies Gundlach, dem Evangelischen Pressedienst (epd). Dennoch blieben theologische Unterschiede zum Beispiel im Verständnis von Amt und Abendmahl.

So wird auch im Fernsehgottesdienst in Hildesheim kein Abendmahl gefeiert. Für den Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Thomas Sternberg, ist die "gemeinsame Eucharistie der entscheidende Punkt" in der Ökumene. Obwohl die Antwort in dieser Frage überfällig sei, "lässt eine große gemeinsame offizielle Erklärung, die für alle Gläubigen gelten muss, auf sich warten", kritisierte der Vertreter der katholischen Laiengremien im Gespräch mit dem epd.

Geleitet wird der Gottesdienst vom EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm und vom Vorsitzenden der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Marx. Beteiligt sind zudem die methodistische Bischöfin Rosemarie Wenner und der griechisch-orthodoxe Erzpriester Constantin Miron, die die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) vertreten.

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Der HERR wandte sich Israel wieder zu um seines Bundes willen mit Abraham, Isaak und Jakob und wollte sie nicht verderben, verwarf sie auch nicht von seinem Angesicht bis auf diese Stunde.

(2.Könige 13,23)

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(Galater 3,29)

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