<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>⇒ DER SONNTAG [Sachsen] &#187; Vers 8b</title>
	<atom:link href="http://www.sonntag-sachsen.de/tag/vers-8b/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.sonntag-sachsen.de</link>
	<description>Wochenzeitung für die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 07:00:40 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Eine Frage der Autorität</title>
		<link>http://www.sonntag-sachsen.de/2010/02/18/eine-frage-der-autoritat/</link>
		<comments>http://www.sonntag-sachsen.de/2010/02/18/eine-frage-der-autoritat/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 10:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion DER SONNTAG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wort zur Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Almut Klabunde]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes 3]]></category>
		<category><![CDATA[Vers 8b]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sonntag-sachsen.de/?p=1481</guid>
		<description><![CDATA[Download audio file (2010_08.mp3)
Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre.
Johannes 3, Vers 8b
Wenn sie den Klassenraum betrat, wurde es heller. Laute, unruhige Kinder begannen sich auf ihre Aufgaben zu konzentrieren, ohne dass sie viel sagen musste. Ihre ganze Erscheinung strahlte Aufmerksamkeit, Offenheit und Klarheit aus. Immer, wenn ich sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1497" class="wp-caption alignleft" style="width: 570px"><img src="http://www.sonntag-sachsen.de/files/2010/02/1219325_19219937.jpg" alt="Foto: Miguel Saavedra, sxc.hu" title="Wort zur Woche" width="560" height="375" class="size-full wp-image-1497" /><p class="wp-caption-text">Foto: Miguel Saavedra, sxc.hu</p></div>
<p><a href="http://www.wort-zur-woche.de/2010_08.mp3" rel="shadowbox[post-1481];player=flv;width=500;height=0;">Download audio file (2010_08.mp3)</a></p>
<blockquote><p>Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre.<br />
<em>Johannes 3, Vers 8b</em></p></blockquote>
<p>Wenn sie den Klassenraum betrat, wurde es heller. Laute, unruhige Kinder begannen sich auf ihre Aufgaben zu konzentrieren, ohne dass sie viel sagen musste. Ihre ganze Erscheinung strahlte Aufmerksamkeit, Offenheit und Klarheit aus. Immer, wenn ich sie in der Schule erlebte, staunte ich über ihre ungewöhnliche und dabei so freundliche Autorität. Habitavit secum, sagte der große Papst Gregor, als er nach dem Geheimnis der Autorität des Heiligen Benedikt gefragt wurde. Er war bei sich selbst zu Hause. Er war mit sich selbst einig.</p>
<p>Wenn ein Mensch die unruhigen Kräfte seiner Person ordnen kann und ungeteilt, aufmerksam und gelassen bei dem ist, was er tut, ohne Nebenabsichten, ohne Schielen auf Beifall und Erfolg, entsteht Autorität. Dahin kommt niemand ohne schmerzhafte Erfahrungen mit sich selbst.</p>
<p>Um Autorität geht es auch im Wochenspruch. Der Sohn Gottes zerstört die Werke des Teufels – Unruhe, Argwohn, Gier, Zerrissenheit. Alles, was uns daran hindert, wirklich bei uns selbst zu Hause zu sein. Der Sohn Gottes aber ist ganz mit sich einig. Wo er in einem Leben Raum erhält, beginnt seine heilsame Autorität zu wirken. Wo er erscheint, weichen Chaos und  Verwirrung. Auch diese Autorität wurde mit Schmerzen erworben.</p>
<p>Am Kreuz legte sich Christus aus Liebe über den tief aufgerissenen Abgrund unseres menschlichen Daseins. Er ließ sich zerreißen, damit wir einig werden können – mit uns selbst, mit anderen, mit Gott. Habitavit secum – das ist nicht allein den großen Heiligen vorbehalten. Zu dieser Lebensaufgabe ermutigt und befreit Christus uns alle.</p>
<p><em>Almut Klabunde</em>, die Autorin ist Oberlandeskirchenrätin der sächsischen Landeskirche.</p>
<p><a href="http://www.wort-zur-woche.de/2010_08.mp3" rel="shadowbox[post-1481];player=flv;width=500;height=0;">Download audio file (2010_08.mp3)</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.sonntag-sachsen.de/2010/02/18/eine-frage-der-autoritat/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://www.wort-zur-woche.de/2010_08.mp3" length="" type="" />
		</item>
	</channel>
</rss>

