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Theologe wird neuer Landeszentralen-Direktor

epd
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Roland Löffler
© privat

Der promovierte Theologe Roland Löffler wird neuer Direktor der Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen werden. Darüber hat Dienstagabend Kultusministerin Brunhild Kurth das Kuratorium der Landeszentrale in einer außerordentlichen Sitzung informiert.  Er folgt damit auf den Theologen Frank Richter (57), der im Februar aus dem Amt geschieden war. Richter wechselte in die Geschäftsführung der Stiftung Frauenkirche Dresden.

Dazu erklärt der Vorsitzende des Kuratoriums, Landtagsabgeordneter Oliver Fritzsche (CDU): »Herr Dr. Roland Löffler hat uns mit seiner fachlichen Expertise, seiner Leitungserfahrung bei Stiftungen und nicht zuletzt seinen Vorstellungen zur zukünftigen Ausgestaltung der politischen Bildungsarbeit der Landeszentrale überzeugt. Er hat sich in einem stark besetzten Bewerberfeld durchgesetzt und wir haben großes Vertrauen, dass er die anstehenden Aufgaben hervorragend meistern wird und wünschen ihm dafür alles Gute.«

Roland Löffler studierte Evangelische Theologie und Philosophie in Tübingen, Berlin, Cambridge und Marburg, wo er auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war und promovierte. 2006 war Roland Löffler Gastprofessor an der Universität Montreal. Ab 2007 war er für die Herbert-Quandt-Stiftung tätig und leitete ab 2011 die Berliner Repräsentanz der Stiftung. Derzeit arbeitet er als Geschäftsführer der Stiftung Westfalen Initiative in Münster. Der 46-Jährige beschäftigte sich intensiv mit den Themen Integration, Migration, interkulturelle Bildung, Bürgergesellschaft, demografischer Wandel sowie ländlicher Raum und gab dazu zahlreiche Publikationen heraus. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit war dabei das zivilgesellschaftliche Engagement und die politische Kultur in den neuen Bundesländern. In diesem Zusammenhang war er viele Jahre unter anderem in Mecklenburg-Vorpommern tätig. Roland Löffler ist parteilos, verheiratet und hat zwei Kinder.

Dem Kuratorium der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung gehören zehn Sachverständige und elf Landtagsabgeordnete (MdL) an. Es sichert durch Kontrolle und Beratung die Überparteilichkeit der Arbeit der Landeszentrale.

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