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Mit Weniger Kirche bauen

Schrumpfen: Wie kann Kirche mit viel weniger Geld und Personal lebendig bleiben? Der SONNTAG sucht in einer Serie nach Antworten – und hört aus der Wissenschaft Erstaunliches.
Andreas Roth
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Die sächsische Landeskirche steht vor einer Richtungsentscheidung, doch ihr scheinen Wegweiser zu fehlen. Als die Kirchenleitung Ende Oktober eine Zukunftsstrategie mit der Prognose von 40 Prozent weniger Gemeindegliedern, Einnahmen und Personal bis zum Jahr 2040 vorlegte, sorgte das in Gemeinde und Synode für viel Kritik. Und viele Ängste. Aber gibt es Alternativen? Von ihnen ist bislang wenig zu hören.

Der SONNTAG eröffnet deshalb ein »Zukunftslabor Kirche«. Eine Serie soll in den kommenden Wochen nach neuen Wegen für eine Kirche mit viel weniger Geld und Personal suchen, nach gelungenen Beispielen und geistlichen Impulsen.

In der akademischen Theologie ist die Suche nach neuen Modellen für eine ausgedünnte Kirche bisher nahezu ein blinder Fleck. In den vergangenen Monaten aber haben Theologen der Universitäten in Greifswald und Bonn unter dem Titel »Freiraum und Innovationsdruck« bei der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig zwei Studien dazu veröffentlicht. Ihr Fazit: »Es besteht kein Grund mehr, sich vor den Entwicklungen der Ressourcenverringerung in der Gesamtkirche grundsätzlich zu fürchten. Denn auch in solchen Lagen lässt sich Kirche bauen und christlich leben.«

Zehn Beispielgemeinden auf dem Land haben die Bonner Wissenschaftler um Professor Eberhard Hauschildt untersucht. Darunter einen Riesenverbund von 28 Kirchgemeinden nördlich von Zeitz, eine von einer ehrenamtlichen Kirchenkuratorin geleitete Gemeinde und das Modell von Reise-Pastoren in Finnland. Die Greifswalder vom Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung betrachteten zwölf kirchliche Landprojekte und fragten: Ist auch im Schrumpfen noch Wachstum möglich?

Erste Erkenntnis: Das eine Erfolgsrezept gibt es nicht – und schon gar nicht kann es entstehen, wenn der Plan von oben oder außen kommt. Die Wissenschaftler plädieren dafür, die unterschiedlichen Rahmenbedingungen in verschiedenen Regionen ernst zu nehmen. »Wer Experimente mit offenem Ausgang gerade da, wo es wie bisher nicht mehr weitergeht, nicht zulässt, wird weniger als möglich lernen«, lautet eine ihrer Schlussfolgerungen. »Eine wichtige Aufgabe der Landeskirchen ist, dieses Lernen zuzulassen und zu fördern.«

Nähe vor Ort und die Bündelung in größeren Einheiten müssen dabei keine Gegensätze sein, wenn die Zusammenarbeit von unten wachse und die Vorteile allen Beteiligten deutlich werden, so die Forscher. Was beide Studien auch zeigen: Hauptamtliche Mitarbeiter und landeskirchliche Strukturen bleiben wichtig. Sie ermöglichen die neuen Wege erst. Und sie sind keine Konkurrenz zum allgemeinen Priestertum aller Gläubigen – sondern beide fördern sich im besten Fall gegenseitig. Freilich in neuen Rollen. Ehrenamtliche kommen zunehmend in die Schlüsselpositionen der Gemeinden, so die Bonner Studie, während Pfarrer, aber auch Gemeindepädagogen, Kirchenmusiker, Verwaltungskräfte sowie kirchliche Bau- und Rechtsspezialisten sie begleiten und beraten.

Ein Abschied auf Raten aus den Dörfern? Im Gegenteil: Kleinstformen von Gemeinde müssten theologisch aufgewertet und kirchlich gefördert werden, fordern die Bonner Wissenschaftler.

Nicht zuletzt liege darin auch eine Chance, neue Menschen zu erreichen. Die Greifswalder Forscher waren erstaunt, wie stark missionarische Gemeindeprojekte auf dem ausgedünnten Land mit der diakonischen Tat verbunden waren. Offenbar wissen die Menschen in den Dörfern selbst am besten, was nottut. Für ihre Kirche und auch im Ort. Und das kann ausstrahlen.

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13 Lesermeinungen zu Mit Weniger Kirche bauen
Johannes schreibt:
04. Januar 2017, 15:07

Das Fazit og. Studie: »Es besteht kein Grund mehr, sich vor den Entwicklungen der Ressourcenverringerung in der Gesamtkirche grundsätzlich zu fürchten. Denn auch in solchen Lagen lässt sich Kirche bauen und christlich leben.« ist mutmachend. Dass missionarische Gemeindeprojekte dann erfolgversprechend sind, wenn sie mit diakonischen Taten verbunden sind, ist zwar einerseits eine Binsenweisheit, aber andererseits noch längst nicht in jeder Gemeinde zur Praxis geworden.
Und nach meiner Erfahrung gehört dazu, dass kirchenleitendes Handeln (auch Kirchenvorstände handeln kirchenleitend) transparent sein muss, sowohl gemeindeintern als auch öffentlich. Und ganz am Rande: Wenn Pfarrer mit ihren Mitarbeitern (auch Ehrenamtliche gehören dazu!) nicht auf Augenhöhe umgehen, also ihre Tätigkeit nicht sichtbar wertschätzen, trägt das nicht zum Wachstum der Gemeinde bei; beides kann ich aus Jahrzehnte langer kirchlichen Tätigkeit mit Beispielen belegen.
Johannes Lehnert

manuel schreibt:
05. Januar 2017, 9:25

Lieber Herr Lehnert,
ich kann dem meisten von Ihnen zustimmen.
Nur eine Frage sei erlaubt - zu Ihren Schlussgedanken: Schätzen eigentlich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Tätigkeiten ihrer Pfarrer ausreichend? Oder begnügt man sich da mit dem Hinweis: "Die verdienen ja auch genügend."? Oder wird deren Tätigkeit kommentiert mit: "Die sitzen doch eh nur am Schreibtisch...." Also unser Pfarrer lässt dies manchmal durchblicken - und ich frage mich, ob er nicht vielleicht recht hat. Wertschätzung und Augenhöhe müssen alle signalisieren. Ich kenne auch keinen Beruf, in dem jeder meint kompetent mitdiskutieren und mitfummeln zu können wie den Pfarrberuf. Jeder "Dödel" meint, dem Pfarrer sagen zu können, wie es richtig gehen müsste. Und "Ahnung vom Leben haben die doch sowieso nicht." Manchmal fragen sich Pfarrer vielleicht, wieso die Gemeinden alle so panisch reagieren, wenn Pfarrstellen gestrichen werden. Alle wissen doch besser, wie es richtig geht - manchmal scheinen doch die Pfarrer die Haupthindernisse für das Gemeindewachstum zu sein.... So was muss sich kein Arzt, kein Anwalt, kein Automechaniker, kein PC-Fachmann gefallen lassen. Deren Kompetenzen werden respektiert. Die der Pfarrer manchmal nicht ausreichend.
Die Gemeinden wachsen - zumindest in wachsenden Gemeinden - durch das, was ihre Mitglieder ausstrahlen. Die Pfarrer machen ihr Ding - und die Mitarbeiter ihres - und gemeinsam ergibt sich was. Wertschätzen muss dies der Kirchenvorstand - und das allen Berufen gegenüber. Denn der Kirchenvorstand ist eigentlich die Gemeindeleitung. Es sei denn, man empfindet den Pfarrer als "König der Gemeinde", der für alles zuständig ist. Dann frage ich mich aber, wer hier eigentlich ein antiquiertes Pfarrerbild hat.....

Johannes schreibt:
05. Januar 2017, 15:52

Lieber Manuel,
die sächsische Landeskirche ist nun mal eine Pfarrerkirche (manchmal katholischer als die katholische). Und wer die größte Machtfülle und die größte Ehre hat, muss auch die größte Verantwortung wahrnehmen. Also muss auch von ihm die Wertschätzung ausgehen. Ich habe selten erlebt, dass die Gemeinde ihren Pfarrer nicht wertschätzt, aber oft genug, dass Pfarrer der Versuchung zur Macht unterliegen. (Das erlaube ich mir nach 20jähriger Personalratsarbeit in der Kirche festzustellen!) - Ich rede dabei nicht von meiner Gemeinde; sie gehört zu den 5%, die in der Landeskirche wachsen. Und das sicher auch deshalb, weil die Pfarrer, die ha. Mitarbeiter, die KirchvorsteherInnen und die vielen Ehrenamtlichen auf Augenhöhe miteinander verkehren. Und weil das diakonische Engagement mit zwei Kindergärten und dem Sozialprojekt "TeeKeller Quelle" zur Gemeindearbeit gehört.
Mit freundlichem Gruß
Johannes Lehnert

Gert Flessing schreibt:
06. Januar 2017, 8:21

Lieber Herr Lehnert,
es gibt einen Unterschied zwischen dem Tragen von Verantwortung und dem Wertschätzen anderer.
Ich habe einst gelernt, das ich, als Pfarrer, der "Letztverantwortliche" für das bin, was, juristisch relevant, in der Gemeinde geschieht. Das fängt beim Haushalt an, über Fragen von Genehmigungen für Kinderrüstzeiten, bis hin zu Pachtverträgen u.ä.
Diese Verantwortung zu tragen bedeutet nicht, mehr "Ehre" zu haben, als ein Kantor oder Katechet.
Wer mit seinen Mitarbeitern umgeht, wie ein ungekrönter Fürst, der ist ein Narr. Ich kenne nicht viele solche Narren, denn es hängt doch eine Menge von einem guten Betriebsklima ab.
Das habe ich freilich nicht im Studium erfahren, sondern von meinem Vater, der einen landwirtschaftlichen Großbetrieb geleitet hat.
Macht? Welche Macht habe ich als Pfarrer denn?
Ich habe zu dienen. Gott und seiner Gemeinde, mit den Fähigkeiten, die ich habe. In der Hinsicht unterscheide ich mich nicht von den anderen Menschen, die ihren dienst, egal, ob hauptamtlich oder ehrenamtlich, in der Gemeinde leisten.
Das einzige, das mich unterscheidet, ist die Frage des geistlichen Amtes, in dem ich, als Theologe, anderen Gottes Wort nahe bringen. Da denke ich schon, das ein Pfarrer so etwas, wie "Richtungskompetenz" hat.
Gert Flessing

Beobachter schreibt:
05. Januar 2017, 11:11

"Das eine Erfolgsrezept gibt es nicht " Hätte man auch ohne teuere Untersuchungen wissen können!
"Was beide Studien auch zeigen: Hauptamtliche Mitarbeiter und landeskirchliche Strukturen bleiben wichtig. Sie ermöglichen die neuen Wege erst. Und sie sind keine Konkurrenz zum allgemeinen Priestertum aller Gläubigen – sondern beide fördern sich im besten Fall gegenseitig. "
Im b e s t e n Fall vielleicht, aber wo gibt es den noch? Zur Zeit erlebt man doch eher, in Sachsen eventuell noch ein wenig weniger als anderswo, daß diese "Strukturen" das allgemeine Priestertum aller Gläubigen- (bibel)treue blockkieren oder disziplinieren!

Gert Flessing schreibt:
05. Januar 2017, 14:07

Lieber Herr Roth,
in vierzig Jahren Dienst und in einem Leben als Teil von Gemeinde davor, habe ich dieses "Ausdünnen" von Gemeinde erlebt.
Wobei mir der Unterschied zwischen dem ländlichen Raum, in dem ich aufwuchs und den Städten, durchaus bemerkte.
Dieser Prozess hat ja nicht erst mit der Wende begonnen.
Ich frage mich, ob die theologische Ausbildung dem, in der Zwischenzeit, Rechnung trägt. Zum meiner Zeit wurde kein Gedanke an eine größere Zusammenarbeit von Gemeinden und die damit verbundene Befähigung zur Zusammenarbeit, verschwendet. Man wurde fit gemacht, um als Pfarramtsleiter seine Arbeit zu machen, wobei erst die Praxis zeigte, was wirklich alles dazu gehört. :-)
In Brandenburg "durfte" ich erleben, was es bedeutet, große Räume zu haben. Dort erlebte ich auch, wie stark sich Gemeinden gegen Zusammenarbeit sperrten. Freilich auch, wie sich Menschen zur ehrenamtlichen Arbeit begeistern lassen. Aber es blieb doch letztlich eine pfarrerzentrierte Arbeit.
Dennoch ist manches, wie zentrale Konfiarbeit und Angebote für Ältere, durchaus gelungen.
Ich denke schon, das wir auch in Zukunft Möglichkeiten finden werden.
Dabei gehört, so denke ich, die Augenhöhe zwischen KV, Mitarbeitern und Pfarrer ebenso dazu, wie die Erkenntnis, das Pfarrer eben keine eierlegenden Wollmilchsauen sind, von denen man Wunder erwarten kann, sondern oft auch verzagte Menschen, die des Zuspruches und der Hilfe durch die Gemeinde bedürfen.
Vor allem aber sollten den Gemeinden und denen, die in ihnen arbeiten, Freiräume zur Gestaltung der Zukunft gegeben werden.
Ich persönlich gehe, nach den Erfahrungen meines Lebens, davon aus, das wir, auch in Sachsen, Orte erleben werden, in denen das kirchliche Leben, wie wir es kennen, erlischt.
Das habe ich in der Uckermark erlebt, warum solle es in kleinen Gemeinden hier nicht ähnlich sein. Dann stehen Kirchen leer.
ABER das bedeutet nicht, das nicht Neues werden kann, als Verein, der für das Dorf Weihnachten, in der Kirche ein Krippenspiel aufführt, z.B.
Als Kirchverein, der die Kirche als Bauwerk erhält. Auch ein Bauwerk predigt.
Nein, ängstigen sollten wir uns nicht. Wir sind immer noch Seine Kirche. Gottvertrauen, auch in schweren Zeiten, steht uns gut an. Das gibt dann auch Mut, Neues zu wagen.
Gert Flessing

Werner Neuer schreibt:
06. Januar 2017, 8:42

Herr Flessing, haben Sie sich schon mal die Frage gestellt, warum so viel "erlischt"? Ihr tiefgründiger Vorschlag zum Gemeindeaufbau unterscheidet sich von dem, was aktuell läuft, in keiner Weise: wir erhalten Gebäude und führen das Krippenspiel auf. Wenn Sie Freiräume einfordern: wo sehen Sie sich und die Gemeinden denn geknebelt oder eingeschränkt? Würden Sie bei mehr Freiheit Ihre Gemeinde in einen Verein umwandeln? Warum nicht gleich alles dicht machen und einfach nur die "Bauwerke predigen" lassen! Vielleicht mal bißchen nachdenken, bevor Sie hier derart unreflektiert kommentieren.

Gert Flessing schreibt:
06. Januar 2017, 15:09

Lieber Herr Neuer,
ich "reflektiere" das Problem schon lange. Es gibt Orte, in denen ist ein "Kirchenbauverein", in dem mehr Menschen sind, die der Kirche nicht mehr angehören, alles, was sich noch kümmert. Da wird dann Weihnachten mit einer Lesung und einem oder zwei Weihnachtsliedern gefeiert.
Ich halte den "diakonischen Aspekt", der oben angeführt wird, für eine wichtige Möglichkeit, wenn ich mir auch nicht vorstellen kann, wie er sich umsetzen lässt. Das so etwas, wie die "Diakonie-Stiftung" für kleine Gemeinden an der Stelle helfend da sein würde, bezweifle ich.
Mit großem Interesse habe ich das gelesen, was in und um Mölbis geschieht. Zweieinhalb Pfarrstellen. Aber 21 Dörfer und 17 Kirchen. Das ist eine Herausforderung.
Wir stehen am Anfang einer Entwicklung, die von uns viel an Ideen verlangt, aber auch Gottvertrauen und die Bereitschaft, Menschen, die sich ehrenamtlich einbringen wollen, eben Freiraum zu geben und ihnen Mut zu machen. Gleichzeitig sehe ich, in der eigenen Gemeinde, wie solche Menschen sich selbst manchmal überfordern, eben weil sie vieles tun wollen und ja auch noch eine Familie und eine Arbeit haben.
Gert Flessing

Dr. Martin Beyer schreibt:
08. Januar 2017, 15:08

Das Signet des Zukunftslabors erinnert stark an eine Glühbirne (Leuchtmittel der Zukunft?). Ein Schelm, wer Arges dabei denkt.

Beobachter schreibt:
08. Januar 2017, 17:18

Lieber Pfarrer Beyer, ja, der Gedanke könnte einem kommen. Andererseits wird man auch an eine Dampf- ( viel heißer Dampf) oder Staubwolke (Staub aufwirbeln!) erinnert?

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