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Bundeskanzlerin würdigt generationenübergreifende Arbeit

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© Foto: Bundesregierung

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat das ehrenamtliche Engagement in der Gesellschaft gewürdigt. Angesichts des demografischen Wandels sei ehrenamtliche, soziale Arbeit besonders wichtig, betonte die Bundeskanzlerin am Donnerstag bei einem Besuch im evangelischen Paul Gerhardt Stift in Berlin-Wedding. Sie äußerte sich anlässlich des dritten Demografiegipfels der Bundesregierung am gleichen Tag.

Ehrenamtliches Engagement "kann sich aber nur entfalten, wenn dahinter feste, sichere Strukturen stehen", sagte Merkel. Im Paul Gerhardt Stift zeige sich, wie angesichts des sich verändernden Altersaufbau der Gesellschaft reagiert werden müsse. Nötig sei unter anderem Hilfe für ältere Menschen, ebenso müssten Kinder etwa beim Spracherwerb im jungen Alter gefördert werden, sagte Merkel.

Die Bundeskanzlerin würdigte die generationenübergreifende Arbeit des Stifts. "Es gibt hier offensichtlich ein vielfältiges Angebot auch im 21. Jahrhundert", so die Kanzlerin. Sie verwies darauf, dass das Paul-Gerhardt-Stift Ende des 19. Jahrhunderts entstanden war und seitdem soziale Arbeit geleistet habe.

"Die Herausforderungen heute sind ganz spezielle", sagte Merkel. Das Stift sei eine Anlaufstelle für Flüchtlinge, für Ältere sowie für beeinträchtigte und sozial schwache Menschen. Zudem biete das Stift offene Angebote für den gesamten Stadtteil. Dieses Engagement sei "genau die richtige Mischung", erklärte Merkel.

Die Paul Gerhardt Stift Soziales gGmbH ist eine diakonisch-soziale Einrichtung, die vom Evangelischen Johannesstift und dem Paul Gerhardt Stift gemeinsam getragen wird. Gesellschaftervertreter sind Pfarrer Martin von Essen und Andreas Arentzen. Die Einrichtung widmet sich unter anderem Asylsuchenden und Flüchtlingen in der Gemeinschaftsunterkunft Refugium sowie der Stadtteil- und Familienarbeit im Stadtteilzentrum.

Derzeit werden den Angaben zufolge insgesamt 137 Personen im Refugium betreut, darunter etwa 70 Kinder und Jugendliche. Die Angebote des Stadtteilzentrums nutzen jährlich etwa 750 Personen, hieß es. Hinzu kommen mehrere hundert Anwohner aus dem Stadtteil, die die offenen Angebote des Zentrums wie das Café Klosterhof oder Stadtteilfeste wahrnehmen.

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Seht zu, dass keiner dem andern Böses mit Bösem vergelte, sondern jagt allezeit dem Guten nach füreinander und für jedermann.

(1.Thessalonicheralonicher 5,15)

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