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Bundeskongress der Stasi- und Diktaturbeauftragten

epd
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Im zentralen Untersuchungsgefängnis der Stasi in Berlin-Hohenschönhausen wurden über Jahrzehnte Menschen weggesperrt, weil sie andersdenkend waren, oder nicht mehr mitmachen wollten! © Michael Werner Nickel/pixelio.de

Die Stasiunterlagen- und Diktaturbeauftragten der ostdeutschen Länder treffen sich von Freitag an zu ihrem 22. Bundeskongress in Potsdam. Unter der Überschrift »Zwischen Schweigen und Sprechen. Innerfamiliäre Kommunikation über politische Verfolgung in der SBZ/DDR« soll es dabei um erzählte und verschwiegene Verfolgungsgeschichten in den Familien gehen, wie die Landesbeauftragten am Donnerstag ankündigten.

Im Rahmen von drei moderierten Podien werden den Angaben zufolge ehemals politisch Verfolgte sowie Angehörige dieser Verfolgtengruppen zu Wort kommen. Sie werden darüber berichten, welche Möglichkeiten sie für sich gefunden haben, über das Erlebte mit ihren Kindern und Enkeln zu sprechen, oder über welche Erfahrungen sie bis heute schweigen. Zudem werden Kinder und Enkel erzählen, wie sie von den Verfolgungserfahrungen erfuhren, was sie davon wissen, welche Fragen bis heute offen geblieben sind und wie sie mit dieser Familiengeschichte umgehen.

Der zweitägige Kongress im Seminaris Seehotel Potsdam wird von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) eröffnet. Mitorganisator ist die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

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3 Lesermeinungen zu Bundeskongress der Stasi- und Diktaturbeauftragten
Britta schreibt:
12. Juni 2018, 9:27

Während sich an den Kleinen abgearbeitet wird (Ingo Steuer u.a.), schaffen es die Großen, nicht ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt zu werden. Allerdings läßt sich mit den Akten auch ein enormes Erpressungspotential für evtl.politische Entscheidungsträger postulieren. das würde so manche unverständliche, dem Land schädigende Entscheidung, erklären. Andererseits sind ja verdiente MfS-Mitarbeiter schon wieder in steuerzahleralimentierten Amt und Würden, wie IM Victoria alias XXX Gelöscht/Die Redaktion. Schließlich ist es ja zunehmend wichtiger, den "schon länger hier lebenden" Bürger zu überwachen (deja-vus), als die Landesgrenzen. Es herrscht also auch hier eine gewisse Doppelzüngigkeit.
Also, fangt doch mal an, ihr teuren Landesbeauftragten, z.B. die Rosenholz-Akten bis ins Letzte zu veröffentlichen!

Beobachter schreibt:
17. Juni 2018, 11:39

Ja, die "Großen" stecken dicke Pensionen oder (noch schlimmer!) Gehälter ein! Viele sitzen (zum Teil versteckt oder getarnt!) wieder in höchsten Ämtern, die weiter reichen als nur bis zur Ebene der hier Gelöschten! Wie Du sehr richtig schreibst, werden sie ja auch dringend für aktuelle Machenschaften, die oft sehr ähnlich den alten sind, gebraucht!

L. Schuster schreibt:
13. Juni 2018, 17:47

„…. Verfolgungsgeschichten“ vom Bundeskongress der Stasi- und Diktaturbeauftragten vorgestellt trifft aber meist nie den Kern und dieser heißt Opfer des Kommunismus. Das was Stasiakten nicht oder sehr selten oder meist nur sehr verzerrt aufklären.
Hier geht es meist tatsächlich nur um Stimmung zu machen, einzig Ostdeutsche außer gerichtlich nun über Generationen hinweg zu Verbrechern zu mach.

Grundsätzlich fehlt, dass über die unmenschliche Idee des Kommunismus aufgeklärt wird.
Das verbrecherische Experiment vom „Paradies auf Erden“, was sich als Diktatur mit über 100 Millionen Toten und als nicht lebensfähig entpuppte. Familien zerstörten, besonders Christen Elend oder auch Tod brachte. Diese Idee von Marx und Engels, wo angebliche wissenschaftlich bewiesen frei nach Darwin sich diese „Paradies“ durchsetzen sollte, darüber aufzuklären fehl.
Ein falscher verbrecherischer Traum den paradoxerweise auch viele Christen in den 68er Jahren im Deutschland West aufsaßen und heute noch. Vielleicht mit am Tisch des Bundeskongress über Ostdeutsche sitzen und glauben richten zu können, zumindest ihre große Medien.

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