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»Das beste Angebot an die Welt«

Worte zum Abschluss des 500. Reformationsjubiläums
epd
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Martin Luther Playmobil
© Stefanie Bernecker/Pfinztal/pixelio.de

Von protestantischem Pop, göttlichen Geschenken und Laktose-Intoleranz: Das 500. Reformationsjubiläum endete in Nordrhein-Westfalen am historischen Reformationstag 2017 mit einer Fülle an Zitaten:

»Ich finde, die christliche Botschaft ist das Beste, was man dieser Welt anbieten kann, und das sollten wir gemeinsam sagen.« – Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in einer Gala zur Feier des 500. Reformationsjubiläums in Bonn.

»Was können wir anders tun, als Gott jeden Tag wieder neu zu bitten, uns zusammenwachsen zu lassen?« – Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, in einer ökumenischen Vesper im Altenberger Dom in Odenthal.

»Das Beste im Leben gibt es gratis. Geschenkt.« – Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, in Soest im NRW-Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum.

»Zu Freihälsen hat Gott uns bestimmt. (...) Zu Freihälsen wohlgemerkt. Nicht zu Schreihälsen! (...) Die Kirche ist eine Gemeinschaft von Freihälsen.« – Präses Annette Kurschus erläutert in Soest im NRW-Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum die Herkunft des Wortes »Freiheit« aus dem mittelalterlichen »Freihals«, einer Bezeichnung für Menschen, deren Hals nicht in einem Sklavenring steckte.

»Martin Luther ist für uns ein Zeuge des Glaubens.« – Der Vorsitzende des päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch, im Kölner Bistumssender Domradio.

»Wir könnten es doch wenigstens versuchen, in Wanne-Eickel das Gefühl von Chicago-Süd zu erzeugen.« – Der Komponist des Pop-Oratoriums »Luther«, Dieter Falk, wünscht sich in der deutschen Kirchenmusik mehr Offenheit für Pop-Musik wie in amerikanischen Kirchen.

»Die erste Frage sollte deshalb lauten ›Wie kann ich dir helfen?‹ und nicht ›Wie mache ich mit deinem Leid 20 Prozent Rendite?‹. Das ist für mich der Ablasshandel der Moderne.« – Der Kabarettist Eckart von Hirschhausen kritisiert in einer Reformationsgala in Bonn die Ökonomisierung im Gesundheitswesen.

»Ich wünsche mir manchmal auf der Autobahn, wenn einer einem ganz dicht hinten drauffährt, Lichthupe macht und richtig nervt, dass dann hinten ein Rollo hochgeht: ›Jesus liebt auch dich‹.« – Kabarettist Eckart von Hirschhausen in der Reformationsgala in Bonn.

»Viele kennen auch derbere Sprüche von Martin Luther, so was wie: ›Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz.‹ Das traut sich heute keiner mehr, weil jeder denkt: Oh Gott, Laktose-Intoleranz.« – Kabarettist Eckart von Hirschhausen in der Bonner Reformationsgala.

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