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Dresden plant Bürgerfest mit ökumenischem Gottesdienst gegen "Pegida"

epd/ Mandy Weigel
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© Foto: Steffen Giersch

Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) plant als Reaktion auf den zweiten Jahrestag der fremdenfeindlichen "Pegida"-Bewegung am 17. Oktober ein Bürgerfest auf dem Neumarkt.

In einem sehr persönlichen Brief wendet er sich an die Dresdner und beschreibt seine Reaktion auf die Beschimpfungen von Gästen beim Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober.

"Ich glaube, dass der Zeitpunkt gekommen ist, an dem wir uns die Frage stellen müssen, in welcher Stadt wir leben wollen. Wir dürfen unsere Stadt nicht in Geiselhaft von einer Gruppe wie PEGIDA nehmen lassen, die keinerlei konstruktiven Weg mehr beschreitet. Einer Gruppe, die keine Lösungen anbietet, kein Ziel verfolgt und deren Anführer sich in ihren zweifelhaften medialen Erfolgen feiern."

Auch auf weiteren zentralen Plätzen in der Innenstadt werden Veranstaltungen stattfinden. "Pegida" hat darauf hin bereits angekündigt, nicht auf dem Theaterplatz demonstrieren zu wollen, um Rechtsstreitigkeiten aus dem Weg zu gehen. Parteien und Initiativen hatten die zentralen Plätze in der Stadt schon vor einer Weile für Veranstaltungen am 17. Oktober angemeldet.

Zum Bürgerfest auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche sind Kunstprojekte, ein Kulturprogramm und eine Sprechstunde mit den Bürgermeistern geplant. Oberbürgermeister Dirk Hilbert appelliert an die Dresdner, ein anderes Bild von Dresden zu zeigen.

"Am 17. Oktober wird der Sächsische Bürgerpreis in der Frauenkirche verliehen. Aus diesem Anlass lade ich Sie herzlich ein, ab 17 Uhr gemeinsam mit mir auf den Neumarkt zu kommen. Einem Gebet und Dresdner Chören zu lauschen, über Kultur oder Sport oder viele andere Themen zu diskutieren, anzuschauen wie große und kleine Kunstwerke entstehen und lassen Sie sich überraschen von dem Programm, was viele engagierte Dresdnerinnen und Dresdner innerhalb kürzester Zeit auf die Beine gestellt haben."

Im Herbst 2015 zog die islamfeindliche "Pegida"-Bewegung zu ihrem ersten Jahrestag etwa 20.000 Anhänger an. Zuletzt waren es bei einem Aufmarsch am Montag rund 4.000 Personen und damit wieder mehr als in den Wochen zuvor. Mehrere hundert "Pegida"-Anhänger hatten am Tag der Deutschen Einheit Bundespolitiker und Gäste des Festaktes und Festgottesdienstes in Dresden massiv beschimpft und angepöbelt.

Hier können Sie die Einladung lesen.

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8 Lesermeinungen zu Dresden plant Bürgerfest mit ökumenischem Gottesdienst gegen "Pegida"
Beobachter/in schreibt:
12. Oktober 2016, 12:50

Manche Leute können einfach nicht das Hetzen lassen!

Nachtschwärmer schreibt:
13. Oktober 2016, 0:55

Da haben Sie ganz recht. Deshalb gibt es die vielen Veranstaltungen ja auch, um denen das mal zu zeigen.

Beobachter/in schreibt:
13. Oktober 2016, 16:37

Andersherum wird ein Schuh draus!

Johannes schreibt:
14. Oktober 2016, 16:06

Verehrte(r) Beo.../in,

Wie meinen Sie "Andersherum"? Ich vermag nicht, mir die Äußerung Ihres Vorredners andersherum zu denken. Helfen Sie mir,
bittet Johannes

Glasgow Smile schreibt:
14. Oktober 2016, 22:39

Er meint sicher die mittlerweile 100. friedliche Pegidademonstration...
Am 3. 10. wurde nicht, wie weiland auf Helmut Kohl, mit Eiern oder Gemüse geworfen, sondern ein demokratisches Recht in Anspruch genommen. Dabei brannten keine Autos, wurden keine Menschen verprügelt, keine Betriebe "entglast" usw. Daß eine islamophile Studienabrecherin Hirn vom Himmel haben wollte, spricht natürlich Bände.

Johannes schreibt:
16. Oktober 2016, 18:54

Bitte reden Sie nicht in Rätseln. Welche islamophile Studienabbrecherin hat Hirn vom Himmel erbeten? Für Pegida oder für wen?

Johannes schreibt:
16. Oktober 2016, 20:12

Beobachter/in schreibt:
12. Oktober 2016, 12:50
Manche Leute können einfach nicht das Hetzen lassen!

Nachtschwärmer schreibt:
13. Oktober 2016, 0:55
Da haben Sie ganz recht. Deshalb gibt es die vielen Veranstaltungen ja auch, um denen das mal zu zeigen.

Beobachter/in schreibt:
13. Oktober 2016, 16:37
Andersherum wird ein Schuh draus!

Das war das Gespräch. Ich bat um Erklärung. Sie schrieben stellvertretend Ihr "Er meint...". Agbesehen davon, das dies nichts beantwortet: Ist Beo.../in keine eigene Antwort möglich?

Beobachter/in schreibt:
17. Oktober 2016, 12:42

Nein, nein, ist schon recht so! Man sieht, so mancher lächelnder Engländer kann weiter denken, als so mancher Leipziger nachtschwärmende (Beinahe)oberlehrer!

Quelle
VERÖFFENTLICHT AM 12.10.2016 Artikel drucken
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(Jesaja 54,4)

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(Hebräer 11,27)

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