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Dresdner Bus-Monument kommt nach Berlin

epd
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Monument vor der Frauenkirche Dresden
© S. Giersch

In der Bundeshauptstadt will das Maxim-Gorki-Theater die drei hochkant stehenden ausrangierten Linienbusse dann als Leihgabe zum 3. Herbstsalon im November aufstellen. Der genaue Standort des Kunstwerks sei noch offen, sagte die Sprecherin des Theaters, Xenia Sircar. Bis dahin sollen die Busse in Berlin zwischengelagert werden.

Als Vorlage für die dem Kunsthaus Dresden gehörende Installation diente ein Pressefoto aus dem kriegszerstörten Aleppo, auf dem eine Straßensperre aus hochkant stehenden Bussen zum Schutz vor militärischen Angriffen und Heckenschützen zu sehen war. In Dresden stand das Bus-»Monument« seit dem 7. Februar auf dem Neumarkt und führte anfangs zu massiven Protesten von »Pegida«-Anhängern und Dresdner Bürgern.

Sie sahen in der Verknüpfung des Leids der Zivilbevölkerung von Aleppo mit den Zerstörungen Dresdens am 13. Februar 1945 durch alliierte Bomber den eigenen jährlichen Gedenktag beschmutzt. Das »Monument« musste auch deshalb rund um die Uhr bewacht werden.

Später habe sich die Lage aber wieder stark beruhigt, sagte Mennicke-Schwarz. »Wir haben sehr, sehr viel positives Feedback dafür bekommen.« Nach Berlin soll das Bus-»Monument« auch in anderen Städten und Gegenden aufgestellt werden, kündigte Mennicke-Schwarz an. Anfragen gebe es unter anderen aus Belgien.

Gefördert wurde das Projekt unter anderen von der Stiftung Kunst & Musik für Dresden, der Ostdeutsche Sparkassenstiftung, der Stiftung Osterberg für Kunst & Kultur und dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr (MHM).

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3 Lesermeinungen zu Dresdner Bus-Monument kommt nach Berlin
Beobachter schreibt:
05. April 2017, 19:56

Wird ja auch Zeit, daß der Schrotthaufen da wegkommt!
Schon erstaunlich, was für ein Unsinn bei uns alles so "gefördert" wird. Im grunde alles von unseren Steurgeldern, das dann überall für sinnvolle und wichtige Sachen "fehlt"!

Manfred schreibt:
26. August 2017, 10:06

Ich kann mir nicht vorstellen, das dieses "Kunstwerk" (in meinen Augen Schrott) in Berlin an einer zentralen Stelle eine Aufstellgenehmigung erhalten wird.
In Dresden sollte provoziert werden, was auch gelang.
Dass das "Flüchtlingsschiff" (auch wieder ein Kunstwerk) keine Aufstellgenehmigung in Dresden erhält, ist richtig und gut.
Auch dieses sollte in Berlin aufgestellt werden.
In Berlin sitzen die ganzen politischen Verantwortlichen.

Beobachter schreibt:
27. August 2017, 22:19

Och, berlin ist auch nur nen Dorf!

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