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Erinnerung an Friedliche Revolution in Dresden

Syrischer Pfarrer wird mit Friedensplakette »Schwerter zu Pflugscharen« geehrt
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Innenansicht: Kreuzkirche Dresden
Innenansicht: Kreuzkirche Dresden © Steffen Giersch

Mit einem Friedensgebet in der Kreuzkirche und einer Ehrung soll am 8. Oktober, 17 Uhr, an den Beginn der Friedliche Revolution vor 28 Jahren in Dresden erinnert werden. Anschließend, gegen 18 Uhr, begeben sich die Teilnehmer zu den »Steinen des Anstoßes« vor der Kirche, wie Harald Bretschneider, Oberlandeskirchenrat im Ruhestand, ankündigte. An diesem 2010 errichteten Denkmal soll Haroutune Selimian, Pfarrer der evangelisch-armenischen Gemeinde im syrischen Aleppo, mit der Friedensplakette »Schwerter zu Pflugscharen« geehrt werden.

Haroutune Selimian, der die Gemeinde in der nordsyrischen Stadt seit 1992 leitet, betreibt dort mit deren Mitgliedern eine Schule und eine Poliklinik. Zudem geben sie Lebensmittelpakete an hungernde Familien in der vom Bürgerkrieg schwer zerstörten Stadt aus. Hilfe erhalten Menschen aller Konfessionen und Religionen, auch Muslime. So will er die Bewohner bewegen zu bleiben und nicht nach Europa zu flüchten. Auch wenn der Pfarrer von einigen als Assad-freundlich kritisiert werde, entscheidend sei dessen gewaltloses Engagement und Hilfsangebot, betonte Bretschneider. Der SONNTAG berichtete 2016 über den Pfarrer und seine Gemeinde im umkämpften Aleppo.

Bereits am 7. Oktober, 19 Uhr, spricht Haroutune Selimian im Haus an der Kreuzkirche 6 zum Thema »Evangelisch in Aleppo: Nach sechseinhalb Jahren Bürgerkrieg – welche Zukunft haben Christen in Syrien?«.

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