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Gesetzentwurf zur künftigen Struktur online

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Kirchengesetz zur regionalen Zusammenarbeit von Kirchgemeinden, Kirchgemeindebünden, Kirchspielen und Schwesterkirchverhältnissen
© Timo Klostermeier/pixelio.de

Das »Kirchengesetz zur regionalen Zusammenarbeit von Kirchgemeinden, Kirchgemeindebünden, Kirchspielen und Schwesterkirchverhältnissen« war Thema der vergangenen Kirchenleitungssitzung am 23. März 2018. Die Kirchenleitung beschloss, der Landessynode den Entwurf auf ihrer nächsten Tagung vom 13.­ bis 16. April 2018 zur Beratung und Beschlussfassung zuzuleiten. Das teilt das Landeskirchenamt auf seiner Website mit. Der Gesetzentwurf sieht für die Kirchgemeinden die Einführung eines gemeinsamen Ausschusses im Schwesterkirchverhältnis (Verbundausschuss) vor und die Einführung eines neuen Strukturmodells: dem Kirchgemeindebund.

Dazu heißt es im Gesetzentwurf: »Kirchgemeinden können sich zu einem Kirchgemeindebund verbinden, um die Voraussetzungen für die Erlangung einer den landeskirchlichen Grundsätzen entsprechenden personellen Ausstattung zu schaffen und ihre Zusammenarbeit zu vertiefen.« Bis zu acht Kirchgemeinden können einen Kirchgemeindebund bilden. Die im Kirchgemeindebund verbundenen Gemeinden bleiben rechtlich selbständig und bilden je einen eigenen Kirchenvorstand.

Auch wurden die Mitwirkungsmöglichkeiten von Ortsausschüssen in Kirchgemeinden angepasst. Die Mindestzahl von Kirchgemeindevertretern einer Kirchspielgemeinde im Kirchenvorstand des Kirchspiels kann künftig durch ein Ortsgesetz herabgesetzt werden, um mehr Kirchgemeinden in ein Kirchspiel aufnehmen zu können.

Der Gesetzentwurf mit Arbeitshilfe ist hier zu finden: engagiert.evlks.de

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1 Lesermeinungen zu Gesetzentwurf zur künftigen Struktur online
Gerald Brause schreibt:
28. März 2018, 21:20

Es handelt sich um einen GesetzENTWURF, lieber SONNTAG! Das sollte auch die Überschrift schon unmissverständlich mitteilen. An ihm wird mit Sicherheit noch hart gearbeitet werden. Dabei brauchen unsere Synodalen und alle anderen in kirchenleitender Verantwortung unser treues Gebet. Möge sich die Synode daran erinnern, was sie sich mal gewissermaßen als Präambel ganz am Anfang der Strukturgesetzgebung selbst vorgegeben hatte: "Es muss das Ziel der Strukturveränderungen sein, ... lebendige Kirchgemeinden möglichst eigenständig zu belassen. Das hat Vorrang vor zentralisierenden Möglichkeiten." (DS 126 der Landessynode vom Nov. 1997)

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