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Kirchen gedenken Dresdens Zerstörung 1945

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Dresden Gedenken Zerstörung

Die Dresdner Kirchen gedenken und mahnen mit vielfältigen Veranstaltungen an die Zerstörung der am 13. Februar, das teilte der Kirchenbezirk Dresden mit.

Zu einer musikalisch-literarischen Andacht unter dem Titel »Nacht über Plauen« lädt die Auferstehungskirchgemeinde Dresden-Plauen am Sonntag, 12. Februar 2017, dem Vorabend des Dresdner Gedenktages, um 19:30 Uhr in die Auferstehungskirche, Reckestraße 6, ein. Die Andacht »Nacht über Plauen« erinnere nicht nur an Krieg, Leid und Zerstörung im 20. Jahrhundert, sondern wird mit historischen Dokumenten und Zeitzeugnissen andere dunkle Stunden in der 550jährigen Geschichte der Kirche sowie des Dorfes Plauen und des späteren Stadtteiles Dresden-Plauen bewusst werden lasse.

»Der Abend ist ein leiser, nachdenklicher Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen im Jahr 2017, die sich dem Jubiläum der ersten Kirchweihe in Plauen vor 550 Jahren widmen. Er ist zugleich eingebettet in eine Vielzahl an Veranstaltungen, die die Kirchen zum 13. Februar organisieren oder wo sie als Projektpartner mit involviert sind«, so Mira Körlin vom Kirchenbezirk. Ausgestaltet und vorbereitet wird die Andacht von einem engagierten Kreis aus Gemeindemitgliedern.

Kirchliche oder unter kirchlicher Beteiligung stattfindende Veranstaltungen rund um den 13. Februar 2017:

10. Februar
15 Uhr Neustädter Bahnhof, Schlesischer Platz
Erinnerung an der Tafel zum Gedenken an die Deportationen mit Pfarrerin Frauke Fähndrich
Veranstalter: Kirchspiel Dresden-Neustadt, Kulturbüro, Freundeskreis Synagoge Dresden e.V. und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e.V.

12. Februar
19.30 Uhr Auferstehungskirche Dresden-Plauen, Reckestraße 6
»Nacht über Plauen – Gedenken an Krieg und Zerstörung«
Literarisch-musikalische Andacht im Rahmen der Veranstaltungen 2017 zum
550. Jubiläum der Weihe der Kirche von Plauen bei Dresden
Gestaltet von einem Hauskreis der Gemeinde mit Texten aus der Orts- und Kirchengeschichte

13. Februar
14.00 Uhr Wettiner Platz
Start des Mahngangs Täterspuren (in diesem Jahr erarbeitet von Studierenden der Evangelischen Hochschule Dresden)

15.30 Uhr Feierhalle des Johannisfriedhofes, Wehlener Straße 13
»Zünde eine Kerze an…« Gedenkveranstaltung zum 72. Jahrestag des Bombenangriffes auf Dresden
Ärar des Elias-, Trinitatis- und Johannisfriedhof zu Dresden, 88. Oberschule Dresden Hosterwitz, Jugend- und Schulreferat des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Landesverband Sachsen

15 Uhr Neumarkt
Stilles Gedenken

18 Uhr Dresdner Innenstadt
Menschenkette

18 Uhr Frauenkirche Dresden
Abendandacht

18.15 Uhr Innenhof der Synagoge Dresden
Dresdner Gedenkweg – unterwegs zur Versöhnung
Seit 2010 wird von sind Prof. Ludwig Güttler, Prof. Gerhard Glaser und OLKR i.R. Harald Bretschneider alljährlich am 13. Februar der »Dresdner Gedenkweg – unterwegs zur Versöhnung« nach der Menschenkette begangen. Die Initiatoren erinnern mit authentischen Worten an authentischen Orten an das Geschehen und Empfinden der Zerstörung Dresdens. Damit treten sie gegenwärtigen Versuchen entgegen, die Geschichte umzudeuten, zu verfälschen und damit neuen Unfrieden zu stiften. »Wir wollen Zeichen der Gewaltlosigkeit gegen alle erneute Gewalt setzen«, so Hans-Joachim Jäger, Fördergesellschaft Frauenkirche Dresden e. V.

19 Uhr Trinitatiskirchruine Dresden-Johannstadt, Trinitatisplatz
Andacht mit Oberkirchenrat Christoph Seele
Anschließend, gegen 19:40 Uhr, findet im Keller der Ruine das literarisch-musikalische Programm »Die Bitterkeit auf meiner Zunge ...« statt, zusammengestellt und vorgetragen von Christian Mögel und Team.

20.30 Uhr Kreuzkirche Dresden
Ökumenischer Friedensgottesdienst mit Dekan Norbert Büchner und Pfarrer Holger Milkau. Es predigt Elisabeth Naendorf vom Ökumenischen Informationszentrum.

21.30 Uhr Weinbergskirche Dresden-Trachenberge
Friedensgebet zum 13. Februar mit Pfarrer Michael Rentsch

22 Uhr Frauenkirche Dresden
Nacht der Stille – Einladung zu Momenten des Innehaltens und Betens sowie zu Impulsen von Menschen, die sich für Gerechtigkeit, Frieden und Versöhnung einsetzen

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(5.Mose 13,1)

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(Matthäus 19,17)

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