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Kirchentag: Landeskirche zieht Bilanz

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  • Landesbischof Carsten Rentzing kam am Stand der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig vorbei und schaute in den aktuellen SONNTAG.

    Landesbischof Carsten Rentzing kam am Stand der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig vorbei und schaute in den aktuellen SONNTAG. © Steffen Giersch

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  • Gut gesichert dank vieler Polizisten

    Gut gesichert dank vieler Polizisten. © Steffen Giersch

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  • Podium mit Carsten Rentzing und Margot Käßmann am Sonnabend

    Podium mit Carsten Rentzing und Margot Käßmann am Sonnabend. © Steffen Giersch

  • Die Kaffeetafel war ein Magnet.

    Die Kaffeetafel war ein Magnet. © Steffen Giersch

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Musik und Kunst, Ökumene, Integration und Pluralität – das waren die inhaltlichen Kernthemen des Kirchentages auf dem Weg in Leipzig, der unter dem Motto: »Leipziger Stadtklang: Musik. Disput. Leben.« stand. »Wir erleben einen schönen, lebendigen Kirchentag auf dem Weg in Leipzig – mit einem starken Zeichen der Ökumene im Jahr des Reformationsjubiläums – und allein 2 000 Menschen, die den ökumenischen Himmelfahrtsgottesdienst zum Auftakt besucht haben«, sagte Landesbischof Carsten Rentzing am Sonnabend. »Einen Kirchentag auf dem Weg, der die Pluralität von Kirche zeigt – und beispielsweise mit dem Aussiedlertag in besonderer Weise auch die integrative Kraft der Kirche deutlich macht. Und es freut mich natürlich auch, dass wir viele Menschen erreichen, sich viele beteiligen, Interesse wecken auch bei kirchenfernen Menschen.«

Zur Abschlusspressekonferenz am Sonnabend zogen neben Landesbischof Carsten Rentzing, Oberlandeskirchenrat Dietrich Bauer, Rolf Roth, Organisationsleiter des Kirchentages auf dem Weg Leipzig, Programmkoordinatorin Antje Rademacker, Julia Junge, Koordinatorin des Kollegiums für die Kirchentage auf dem Weg, und Stephan von Kolson, Pressesprecher des Kirchentages auf dem Weg Leipzig Bilanz.

»Wir sind begeistert und dankbar für das Engagement der vielen Ehrenamtlichen, die die 500 Veranstaltungen des Kirchentages auf dem Weg erarbeitet und so hervorragend umgesetzt haben«, sagt Oberlandeskirchenrat Dietrich Bauer. Organisationsleiter Rolf Roth lobte insbesondere die enge Zusammenarbeit mit der Polizei und den Behörden. Zudem hätten die ehrenamtlichen Ordner des Kirchentages für reibungslose Abläufe gesorgt. Und nicht zuletzt die Besucher der großen Veranstaltungen: »Trotz Manchester – und trotz Meldungen zu einer erhöhten Terrorgefahr haben sich die Besucher der Veranstaltungen sehr umsichtig und ruhig verhalten.«

Getrübt wird der Gesamteindruck von der Zahl der Teilnehmenden. »Wir haben auf das Dreifache der Zahlen hingearbeitet«, sagt Hartwig Bodmann, Geschäftsführer des Vereins Reformationsjubiläums 2017. Die Zahl der ausgegebenen Karten sowie der inhaltlich wie organisatorisch Mitwirkenden liegt in Leipzig bei 15 000 Karten. Das Interesse an den Veranstaltungen in Leipzig war gleichzeitig sehr viel höher: gerade bei den Open-Air-Veranstaltungen und den kleinen Diskussionsrunden kamen gestern fast 16 000 Menschen zusammen.

Ganz ähnlich ist es bei den übrigen Kirchentagen auf dem Weg. Für Julia Junge, Koordinatorin des Kollegiums für die Kirchentage auf dem Weg, macht genau dies aber auch einen wichtigen Aspekt aus: »Wir haben eine besondere Konzentration, Ernst- und Leidenschaftlichkeit in kleinen Gesprächsveranstaltungen und Begegnungen von Angesicht zu Angesicht erlebt. Vielfach war das auch genau die Besonderheit der Kirchentage auf dem Weg, die die Teilnehmenden der Kirchentage auf dem Weg gesucht, gefunden und genutzt haben.«

Und Antje Rademacker, Programmleiterin des Kirchentages auf dem Weg in Leipzig ergänzt: »Auch bei weniger gut frequentierten Veranstaltungen waren die Besucher – und die Akteure – im Anschluss sehr zufrieden.«

Hochgerechnet auf die noch ausstehenden Veranstaltungen am Samstag dürften alle Einzel- veranstaltungen in Summe von 180 000 Personen besucht worden sein. Allein in Leipzig wird sich diese Summe auf 41 000 Menschen addieren. Die größte Einzelveranstaltung in den Kirchentagsstädten auf dem Weg mit 6 000 Teilnehmenden war die Flussinszenierung »Unseres Herrgotts Kanzlei« mit Schiffsprozession in Magdeburg.

»Der Zuspruch von Teilnehmenden in Gottesdiensten, Open-Air-Konzerten, Kinder- und Jugendzentren und experimentellen Formaten war relativ hoch«, sagt Hartwig Bodmann, Geschäftsführer des Reformationsjubiläums 2017 e.V., »allerdings gab es hier eine recht geringe Bereitschaft, Eintrittskarten zu kaufen. Inhaltlich und atmosphärisch waren die Veranstaltungen der Kirchentage auf dem Weg ein Erfolg«.

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1 Lesermeinungen zu Kirchentag: Landeskirche zieht Bilanz
manuel schreibt:
29. Mai 2017, 10:26

Ich war in Leipzig - am Donnerstag - und empfand es durchaus als schön, wenngleich die geringen Teilnehmerzahlen mit Händen zu greifen waren. Spaß hat es dennoch gemacht. Auch den Gastprediger in Wittenberg fand ich gut - eine schöne Idee, eien Afrikaner predigen zu lassen - jemanden aus dem geistlich vitalsten Kontinent, den es derzeit gibt.
Zwei Dinge:
-> Vermutlich wird man künftige Kirchentage nicht wieder auf viele Orte aufteilen - und das ist gut so. Die Konzentration auf einen großen Hauptort ist besser. Besonders Leipzig hatte in den letzten 10 Jahren mit Posaunentag, Landeskirchentag, Katholikentag, Willow Creek Leitungskongress und nun einem Teilkirchentag einfach auch viel zu stemmen. Das Bachfest kommt gleich im Anschluss. Man sollte dieser Stadt kirchlicherseits auch mal ein wenig Erholung gönnen.
-> Die Kirchentage haben immer mehr "Laufkundschaft" - unangemeldete Tagestouristen, die spontan die Veranstaltungen besuchen. Das muss man bei den Anmeldeformalitäten und finanziellen Kalkulation berücksichtigen. Die "Dauerteilnehmer", die sich auf Wochen und Monate vorher festlegen, werden in Zukunft evtl. immer weniger Bedeutung haben - zahlenmäßig und finanziell.
Ich hoffe, dass es weiter Kirchentage gibt.

Tageslosung

Der HERR wird den Armen nicht für immer vergessen; die Hoffnung der Elenden wird nicht verloren sein ewiglich.

(Psalm 9,19)

Wir werden beim Herrn sein allezeit. So tröstet euch mit diesen Worten untereinander.

(1.Thessalonicheralonicher 4,17-18)

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