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Kollwitz-Werke kommen aus Finnland zurück

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Käthe Kollwitz
© Robert Sennecke

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden erhalten am Mittwoch drei Werke der Künstlerin Käthe Kollwitz (1867–1945) aus Finnland zurück. Die Arbeiten aus dem Kupferstich-Kabinett seien als Kriegsverluste identifiziert worden, teilten die Kunstsammlungen am Montag mit. Die Arbeiten hätten sich in einer Sammlung von Kunstwerken befunden, die der finnische Zoll in den 1970er Jahren sichergestellt habe. Seit 1984 befanden sie sich demnach im National Board of Antiquities in Helsinki. Nun sei ihre Dresdner Herkunft ermittelt worden.

Konkret handelt es sich den Angaben zufolge um eine Lithographie und eine Radierung, die beide um 1905 entstanden und Frauenköpfe zeigen. Das dritte Werk, die Radierung »Selbstbildnis mit Hand an der Stirn«, sei auf Mitte Juni 1910 datiert worden. Das Selbstbildnis soll demnach in Kürze einen später erworbenen Abzug des Werks in der Ausstellung »Käthe Kollwitz in Dresden« ersetzen.

In der Schau im Dresdner Schloss sind seit dem 19. Oktober und noch bis Mitte Januar rund 70 Radierungen, Lithographien, Holzschnitte und Zeichnungen aus allen Schaffensphasen der Künstlerin zu sehen. Anlass der Ausstellung ist Kollwitz' 150. Geburtstag in diesem Jahr. Kollwitz gilt als eine der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.

Die Ausstellung »Käthe Kollwitz in Dresden« im Dresdner Residenzschloss ist noch bis 14. Januar täglich außer dienstags von 10 bis 18 Uhr zu sehen.

Weitere Informationen unter: www.skd.museum

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