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Länderübergreifende Tagung zu »Kirche und Großstadt« in Leipzig

epd
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Nikolaikirche @ Stadt Leipzig
© Stadt Leipzig

Kirchenvertreter aus Deutschland und Österreich beraten ab Sonntag in Leipzig über die Situation der Kirchen in der Großstadt. Die diesjährige Stadtkirchenkonferenz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) beginnt am Sonntagabend mit einem Gottesdienst in der Thomaskirche, wie die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens am Donnerstag in Dresden mitteilte. Die 19. Konsultationen »Kirche und Großstadt« stehen demnach unter der Leitfrage »Volkskirche oder was?«. Die Veranstaltung findet alle zwei Jahre statt, um Erfahrungen zum Wirken der Kirche in Großstädten auszutauschen.

Nach der Eröffnung lädt Sachsens evangelischer Landesbischof Carsten Rentzing die rund drei Dutzend Superintendenten, Pröpste und Stadtdekane den Angaben nach zu einem Empfang. Dabei werden auch EKD-Oberkirchenrat Thies Gundlach und Leipzigs Superintendent Martin Henker die Teilnehmer begrüßen.

Bis zum 20. September stehen dann unter anderem Vorträge an verschiedenen Veranstaltungsorten sowie Projektbesuche auf dem Programm. Dabei wolle man diskutieren, »wie Kirche theologisch, missionarisch und sozialdiakonisch in die Stadt hineinwirkt«. Zudem solle im säkularen Umfeld Leipzigs, wo Christen in der Minderheit seien, insbesondere auf Erfahrungen eingegangen werden, wie sich Kirche trotzdem »mitten in der Stadt« behaupten könne.

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    1 Lesermeinungen zu Länderübergreifende Tagung zu »Kirche und Großstadt« in Leipzig
    Wolfgang Müller schreibt:
    22. September 2017, 17:55

    Ich bin evangelischer Christ.
    Angeregt durch die Medien zu den zunehmenden Rückgang von Kirchenmitgliedern und der angesprochenen Strukturveränderung mit weiterer Zusammenlegung von Gemeniden möchte ich einen Vorschlag unterbreiten: Pfarrer und andere pädagogisch hochqualifizierte kirchliche Mitarbeiter könnten doch einen Teil ihrer Tätigkeit im allgemeinen Schuldienst beschäftigt werden. Dort fehlen Lehrer. Das würde helfen, eine vorhandene Beschäftigungslücke im Schuldienst zumindest teilweise zu schließen und anderseits drohende personelle Einschränkungen im kirchlichen Dienst zu begnen. Je nach Befähigung und persönlicher Berufung könnten in allen Bildungsstufen Fächer von Deutsch, Fremdsprachen, Musik, Kunsterziehung Sport... unterrichte werden.
    Es gäbe verschiedene Möglichkeiten der finanziellen Regelung bis hin zu zwei Beschäftigungs-verhältnissen. Und allen wäre geholfen. Und es macht doch auch Freude, Kindern Wissen beizubringen. Bedenken Sie bitte meinen Vorschlag. Freundliche Grüße aus Dresden.

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