Noch über 23.000 Erstanträge auf Einsicht in Stasi-Akten

(epd)
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Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Stasi, DDR, Akten,
© RainerSturm / pixelio.de

Auch mehr als 30 Jahre nach dem Mauerfall stellen noch immer Monat für Monat rund 3.000 Menschen einen Antrag auf Einsicht in Stasi-Unterlagen. Das geht aus dem 15. und nunmehr letzten Tätigkeitsbericht des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen hervor, den Amtsinhaber Roland Jahn am Freitag an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) übergab. Demnach beschäftigen sich zunehmend die Angehörigen von Verstorbenen mit dem Leben ihrer Eltern und Großeltern im geteilten Deutschland. Ihr Anteil an allen 23.686 Erstanträgen auf Akteneinsicht im Jahr 2020 liege inzwischen bei 20 Prozent.

Zugenommen haben nach Jahns 120-seitigem Bericht insbesondere auch Anträge zur Rehabilitierung. In den Jahren 2019 und 2020 seien mehr als 7.000 entsprechende Ersuchen von Behörden eingegangen. Hintergrund ist ein Gesetzespaket des Bundestags zur Ergänzung der Rehabilitierungsgesetze im Jahre 2019. Der Bundestag hatte außerdem im November 2020 entschieden, dass die Stasi-Akten künftig in die Zuständigkeit des Bundesarchivs fallen. Zudem soll ein Beauftragter beim Bundestag die Interessen der SED-Opfer vertreten und in die Öffentlichkeit tragen. 31 Jahre nach der deutschen Vereinigung enden damit die Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen und das damit verbundene Amt ihres Beauftragten. Die Akten bleiben aber dauerhaft im Bundesarchiv gesichert und unverändert für Betroffene und Forschung zugänglich. Sie verbleiben zudem trotz des veränderten rechtlichen Konstrukts am zentralen Standort Berlin sowie etlichen regionalen Standorten zur Einsicht.

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Impressionen Lausitz-Kirchentag


  • Görlitz begrüßt an diesem Wochenende zum »Lausitz-Kirchentag« © Steffen Giersch


  • Stark in der Region: Die Sorben, hier in typischer Tracht © Steffen Giersch


  • Mit viel Musik und zahlreichen Angeboten wurde gefeiert © Steffen Giersch


  • Auch Ministerpräsident Michael Kretschmer besuchte zu diesem Anlass Görlitz © Steffen Giersch


  • Tausende Christen nahmen am Lausitz-Kirchentag teil © Steffen Giersch


  • Strahlender Sonnenschein und Hitze beim Lausitz-Kirchentag, die Stimmung blieb oben auf © Steffen Giersch


  • Gestaltet wurde der Lausitz-Kirchentag von der Sächsischen Landeskirche (EVLKS) und der Landeskirche für Berlin-Brandenburg und Schlesische Oberlausitz (EKBO) © Steffen Giersch


  • Tausende Christen nahmen am Lausitz-Kirchentag teil © Steffen Giersch


  • Stark in der Region: Die Sorben, hier in typischer Tracht © Steffen Giersch


  • Spiel, Spaß und Informationen an vielen Ständen und Veranstaltungsorten in Görlitz © Steffen Giersch


  • Spiel, Spaß und Informationen an vielen Ständen und Veranstaltungsorten in Görlitz © Steffen Giersch


  • Musik gehörte natürlich dazu, beim Gottesdienst und zahlreichen kleinen Teilveranstaltungen © Steffen Giersch


  • Spiel, Spaß und Informationen an vielen Ständen und Veranstaltungsorten in Görlitz © Steffen Giersch




  • Am gemeinsamen Stand der sächsischen Kirchenzeitung DER SONNTAG und der Berliner Zeitung DIE KIRCHE© Steffen Giersch


  • Austausch und Informationen boten viele Stände an – die Besucher nahmen das gerne und gut an © Steffen Giersch


  • Auch diakonische Einrichtungen, wie hier die Bahnhofsmission, informierten © Steffen Giersch


  • Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer besuchte Stände © Steffen Giersch


  • Und Ministerpräsident Kretschmer nahm an zahlreichen Gesprächen und Diskussionsrunden teil © Steffen Giersch


  • Spiel, Spaß und Informationen an vielen Ständen und Veranstaltungsorten in Görlitz © Steffen Giersch


  • Familie in Sorbischer Tracht – jede Stadt hat ihre eigene Tracht, die leicht voneinander variiert © Steffen Giersch


  • Austausch und Informationen boten viele Stände an – die Besucher nahmen das gerne und gut an © Steffen Giersch


  • Ministerpräsident Kretschmer nahm an zahlreichen Gesprächen und Diskussionsrunden teil – ein wichtiges Thema in der Region: Der Braunkohleausstieg © Steffen Giersch


  • Auch Bettina Westfeld nahm an der Diskussionsrunde zum Braunkohleausstieg teil © Steffen Giersch


  • Austausch und Informationen boten viele Christen an – die Besucher nahmen das gerne und gut an © Steffen Giersch


  • Am gemeinsamen Stand der sächsischen Kirchenzeitung DER SONNTAG und der Berliner Zeitung DIE KIRCHE© Steffen Giersch

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