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epd-Chefredakteur Thomas Schiller wechselt zur Diakonie

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Nach 18 Jahren an der Spitze des Evangelischen Pressedienstes (epd) verlässt Chefredakteur Thomas Schiller die Nachrichtenagentur. Der 53-Jährige leitet ab dem 1. August die Kommunikation der Diakonie Deutschland, wie das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) als Träger der epd-Zentralredaktion am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte.

Schiller steht seit 1999 an der Spitze der epd-Zentralredaktion, dem größten Geschäftsbereich des GEP. Daneben verantwortet er seit 2009 als Publizistischer Vorstand die Arbeit der Evangelischen Journalistenschule in Berlin. In Berlin übernahm er 2011 auch die Chefredaktion des epd-Landesdienstes Ost und die Geschäftsführung des Evangelischen Presseverbandes Ost, der den Landesdienst trägt.

GEP-Direktor Jörg Bollmann würdigte Schiller als herausragenden Leistungsträger. Der scheidende Chefredakteur habe den epd »über Jahre hinweg erfolgreich durch die Zeiten der digitalen Veränderungen gebracht, das Profil geschärft und die Kundenzahl kontinuierlich auf Rekordhöhe gesteigert«. Diakoniepräsident Ulrich Lilie sagte, er freue sich auf die künftige Zusammenarbeit. Neben seiner professionellen Kompetenz sei Schiller mit diakonischen und kirchlichen wie mit politischen Zusammenhängen bestens vertraut.

Bei der Nachrichtenagentur übernehmen zunächst bis Ende des Jahres der stellvertretende epd-Chefredakteur Karsten Frerichs die Chefredaktion für die Zentralredaktion und der stellvertretende Chefredakteur des epd-Ost, Jens Büttner, die journalistische Leitung des epd-Ost sowie der Kaufmännische Leiter des GEP, Bert Wegener, die Geschäftsführung des Evangelischen Presseverbandes Ost.

Schiller hatte nach Abitur und Zivildienst beim Diakonischen Werk in seiner Heimatstadt Dortmund Journalistik und Geschichte studiert. Er volontierte bei der »Westfälischen Rundschau« und beim WDR. Von 1990 bis 1999 war er für die Deutsche Presse-Agentur (dpa) in Erfurt, München und Paris tätig. 1996 promovierte er über NS-Propaganda für Fremdarbeiter im Zweiten Weltkrieg.

Der Evangelische Pressedienst (epd) ist eine unabhängig arbeitende Nachrichtenagentur, die von der evangelischen Kirche getragen wird. Die Agentur mit einer über hundertjährigen Geschichte liefert Texte und Fotos aus den Bereichen Kirche und Religion, Kultur, Medien und Bildung, Gesellschaft, Soziales, Dritte Welt und Entwicklung. Rund zwei Drittel aller Tageszeitungen in Deutschland arbeiten mit epd-Material, zudem alle öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sowie zahlreiche Online-Medien.

Die epd-Zentralredaktion hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Redakteure von sieben epd-Landesdiensten berichten an mehr als 30 Standorten in Deutschland.

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VERÖFFENTLICHT AM 15.06.2017 Artikel drucken

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