OBM-Kandidaten in Chemnitzer Jugendkirche

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  • v.l.: Almut Patt (CDU), Ulrich Oehme (AfD), Matthias Eberlein (Freie Wähler), Lars Faßmann (parteilos), Susanne Schaper (Die Linke), Sven Schulze (SPD), Volkmar Zschocke (Bündnis90/Grüne), Thomas Paul Vogel (Die Partei) – es fehlt Martin Kohlmann (Pro Chemnitz/DSU) © Stephan Tischendorf

  • v.l.: Almut Patt (CDU), Ulrich Oehme (AfD), Matthias Eberlein (Freie Wähler), Lars Faßmann (parteilos), Susanne Schaper (Die Linke), Sven Schulze (SPD), Volkmar Zschocke (Bündnis90/Grüne), Thomas Paul Vogel (Die Partei) – es fehlt Martin Kohlmann (Pro Chemnitz/DSU) © Stephan Tischendorf

Mit Respekt, aber durchaus auch mit unterschiedlichen Positionen diskutierten am Mittwochabend Chemnitzerinnen und Chemnitzer mit acht von neun Kandidatinnen und Kandidaten für den Posten des Oberbürgermeisters in der Stadt. Auf Einladung des Evangelischen Forums versammelten sich ca. 40 Personen in der Jugendkirche St.-Johannis, um die Kandidierenden bei verschiedenen Themen auf ihre Sattelfestigkeit hin zu prüfen und im Gespräch ihre Fragen und Anliegen zu formulieren. Das teilte Pfarrer Stephan Tischendorf mit.

Die Bandbreite der Fragen war demzufolge dabei durchaus groß: Praktische Fragen nach der Bedeutung des ÖPNV, nach Fahrradwegen und Breitbandausbau wurden ebenso gestellt wie deutlich wurde, dass man sich auch sehr grundsätzlich um Chemnitz Gedanken macht. So wurde das Thema Demografie in einer der "ältesten Großstädte Europas" angesprochen und diskutiert, eine stärkere Bürgerbeteiligung bei wichtigen Entscheidungen sowie eine stärkere Wertschätzung des Ehrenamtes gefordert.

An einem der Gesprächstische wurde auch zum Thema Kirche und Religion in Chemnitz diskutiert. Neben dem Stichwort Toleranz wurde dort auch deutlich, dass die Teilnehmenden sich eine wesentlich deutlicher sichtbare Kirche in Chemnitz wünschen, die Christen sollten ruhig mutiger auftreten und ihren Glauben auch in der Öffentlichkeit bekennen. So wurde das KandidatInnen-Forum wenigstens an diesem Tisch auch ein Spiegel für den Veranstalter.

Begleitet wurde die Veranstaltung musikalisch durch den Dresdner Musiker Scotty Böttcher mit feinster Musik am Vibraphon. Die Moderation und Organisation des Abends lag bei Thomas Doyé, der derzeit beim Evangelischen Forum als Projektkoordinator für politische Bildung arbeitet.

Der erste Wahlgang findet am 20. September statt, allgemein wird damit gerechnet, dass am 11. Oktober ein zweiter Wahlgang notwendig werden wird. 

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