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Schostakowitsch Tage laden wieder in die Sächsische Schweiz ein

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  • Schostakowitsch in Paris/Foto: Association internationale 'Dimitri Chostakovitch' Paris

    Schostakowitsch in Paris/Foto: Association internationale 'Dimitri Chostakovitch' Paris

  • Ungewöhnliches Ambiente – Konzert in der Scheune/Foto: O. Killig

    Ungewöhnliches Ambiente – Konzert in der Scheune/Foto: O. Killig

Die Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch laden auch in diesem Jahr zu einem Festivalprogramm in der Sächsischen Schweiz ein. Geplant seien vom 23. bis 25. Juni insgesamt sechs Kammerkonzerte, teilte die Sächsische Staatskapelle Dresden am Mittwoch mit. Im Fokus stehen den Angaben zufolge neben Werken von Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) auch die von Mieczyslaw Weinberg (1919-1996) und der tatarisch-russischen Komponistin Sofia Gubaidulina.

Uraufgeführt werden unter anderem Fragmente aus Schostakowitschs Oper "Die Nase". Erstmals gebe es am Vorabend des Festivals ein Konzert in der Dresdner Semperoper (22. Juni). Zur Aufführung kommen durch die Sächsische Staatskapelle die erste und letzte Symphonie des sowjetischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch (1906-1975).

Mit Gennady Rozhdestvensky werde dazu "eine russische Dirigentenlegende" erwartet, die sich große Verdienste um das Werk des Komponisten erworben habe. Schostakowitsch komponierte insgesamt 15 Symphonien. Bekannt wurde er auch für seine Instrumentalkonzerte, Bühnenwerke und Filmmusiken sowie für seine Streichquartette, die zu den Hauptwerken des Kammermusik des 20. Jahrhunderts zählen.

Die Schostakowitsch Tage finden zum achten Mal in Gohrisch statt. Das kleine, 2009 von einem Förderverein ins Leben gerufene Festival wird in Kooperation mit der Dresdner Staatskapelle organisiert.

Schostakowitsch hielt sich erstmals im Juli 1960 für einige Tage in Gohrisch etwa 40 Kilometer südöstlich von Dresden auf. Im dortigen Gästehaus des Ministerrates der DDR komponierte er eines seiner kammermusikalischen Hauptwerke, das Streichquartett Nr. 8.

Es bringt den Angaben zufolge "sein existenzielles Leiden unter dem Sowjetregime zum Ausdruck". Zugleich sei es nachweislich das einzige Werk, das Schostakowitsch außerhalb der Sowjetunion komponierte. 1972 war er ein zweites Mal in Gohrisch zu Gast.

Weitere Informationen sowie das Programm ist zu finden unter: http://www.schostakowitsch-tage.de

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