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Studie fordert Maßnahmen gegen Abwanderung aus ländlichen Regionen

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Dorfidylle – wenn es Jobs in der Nähe gibt, sind Dörfer auch für junge Familien attraktiv. © Christoph Huber / pixelio.de

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) fordert in einer Studie von Politik und Unternehmen Maßnahmen, um junge Menschen in ländlichen Gebieten zu halten. Es brauche beispielsweise Netzwerke aus regionalen Akteuren, Breitbandausbau, Start-up-Förderung, praxisnahe Berufsorientierung für junge Menschen in ihrer Heimatregion und eine bessere Verfügbarkeit und Erreichbarkeit von Berufsschulen, heißt es in der am Montag in Köln veröffentlichten Untersuchung. Erfolglose Ausbildungsbewerber und Arbeitssuchende bräuchten zudem mehr Unterstützung in ihrer Mobilität und Qualifizierung.

Im Bundesdurchschnitt kommen den Angaben zufolge auf 100 Beschäftigte mit Berufsausbildung 7,1 Auszubildende. Dabei fänden sich die höchsten Azubidichten in den Großstädten in Westdeutschland. Die meisten Auszubildenden je Fachkraft gibt es demnach in Heidelberg (11,3), Bonn (10,6) und Freiburg (10,2). Im Osten Deutschlands seien es in den ländlichen Regionen meist weniger als fünf Auszubildende und auch in ländliche geprägten Teilen Bayerns, Hessens und von Rheinland-Pfalz sei die Versorgung mit Auszubildenden unterdurchschnittlich, hieß es.

Ähnliches gilt der IW-Untersuchung zufolge auch für Akademiker. Die zehn Regionen mit dem bundesweit geringsten Akademikeranteil seien Landkreise in Westdeutschland, die höchste Akademikerdichte sei in Städten zu finden. Ihr Anteil reiche somit von 44 Prozent in Heidelberg bis zu sechs Prozent im Landkreis Wittmund bei Wilhelmshaven.

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