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West-Störche brüten erfolgreicher als Ost-Störche

epd
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Bild von Storch
© Heinrich Linse/pixelio.de

Bei den in Deutschland brütenden Weißstörchen gibt es offenbar auch ein West-Ost-Gefälle. Während in diesem Jahr die Zahl der Brutpaare in den westlichen Bundesländern weiter zunahm, habe der Brutbestand in den östlichen Bundesländern tendenziell leicht abgenommen oder stagniert, teilte der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) am Freitag in Berlin mit. Gesamtdeutsch geht der Nabu aber von mehr Brutpaaren aus als im Vorjahr.

Ursächlich für das West-Ost-Gefälle sind nach Angaben des Nabu-Storchenexperten Christoph Kaatz die unterschiedlichen Winterquartiere der Weißstörche. Während die ostdeutsche Population zumeist im östlichen Afrika, im Sudan, Tschad bis hinunter nach Südafrika überwintert, ziehen die westdeutschen Störche mehrheitlich nur bis auf die Iberische Halbinsel. Dort verbrächten sie den Winter auf Mülldeponien und Reisfeldern. »Kürzerer Zugweg und große Nahrungsressourcen bieten den Störchen im Westen ideale Überlebensbedingungen mit der Folge, dass ihre Zahl seit längerer Zeit kontinuierlich zunimmt«, so Kaatz.

Im Osten wurde die Jungenaufzucht der Störche zudem durch die andauernde Trockenheit und dem Mangel an Regenwürmern für die Küken beeinträchtigt. In Teilen Westdeutschlands führten wiederum starke Regenfälle im Mai zu zahlreichen Verlusten beim Nachwuchs. Im Nordwesten Deutschlands sei die diesjährige Brutsaison dagegen außergewöhnlich gut gewesen, weil es dort in diesem Sommer Feldmäuse in Hülle und Fülle gab. 2018 gab es laut Nabu bundesweit über 6.900 Weißstorch-Brutpaare. Genaue Daten für dieses Jahr liegen noch nicht vor.

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