Sachsen

Landeskirche lebt weiter mit Spannungen
Landeskirche lebt weiter mit Spannungen

Kirchenleitung öffnet Pfarrhäuser in Einzelfällen für gleichgeschlechtliche Partner.   Die sächsische Landeskirche kann künftig im Einzelfall eingetragene gleichgeschlechtliche Partnerschaften im Pfarrhaus gestatten. Voraussetzung dafür sei die »einmütige Zustimmung« des jeweiligen Kirchenvorstands, so der am 21. Januar gefällte Beschluss der Kirchenleitung. Eine »starke Mehrheit« des Kirchenvorstands müsse zustimmen und die Minderheit den Beschluss »mittragen« können, ... » mehr

Homosexuelle Partnerschaften in Pfarrhäusern im Einzelfall möglich
Homosexuelle Partnerschaften in Pfarrhäusern im Einzelfall möglich

Sächsische Kirchenleitung diskutiert intensiv ihre Haltung zu homosexuellen Partnerschaften und ändert ihre bisherige Position In ihrer Klausurtagung am 20. und 21. Januar 2012 hat die Kirchenleitung der sächsischen Landeskirche die Pfarrhäuser in Einzelfällen für homosexuelle Partnerschaften geöffnet. Dem mit sehr großer Mehrheit entschiedenen Kurswechsel war eine intensive Debatte vorangegangen. Die Kirchenleitung bekräftigt die bleibende Bedeutung der biblischen Ordnung von Ehe und Familie ... » mehr

In großer Gewissensnot
In großer Gewissensnot

Dürfen homosexuelle Paare gesegnet werden oder ins Pfarrhaus einziehen? Darüber wird die Kirchenleitung am Wochenende beraten. Gegner und Befürworter machen Druck. Gegen eine Lockerung der Regelung zu homosexuellen Pfarrern und Pfarrerinnen in der sächsischen Landeskirche haben sich Kirchenvorstände von 121 Gemeinden ausgesprochen. Das entspricht einem reichlichen Sechstel der insgesamt 776 Gemeinden und Kirchspiele in der Landeskirche. Bekundet haben sie das mit ihrer Unterschrift unter die ... » mehr

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Kommentar

Sprengstoff für Gemeinden
Sprengstoff  für Gemeinden

Am letzten Wochenende hat die Leitung unserer Landeskirche eine neue Regelung gefunden, wie mit Homosexualität im Pfarrhaus umzugehen ist. Das ist Sprengstoff in den Augen vieler Christen, der die Kirche ... » mehr

Gewissen gegen Gewissen
Gewissen gegen Gewissen

Dürfen sie oder dürfen sie nicht ins Pfarrhaus, der Pfarrer oder die Pfarrerin, die ihresgleichen lieben? Die Kirchenleitung hat am 21. Januar eine Entscheidung von einiger Tragweite zu fällen. ... » mehr

Präsident und Propheten
Präsident und Propheten

Darf man Mitleid haben mit einem Bundespräsidenten? Natürlich. Sind wir nicht alle Sünder? Aber ja. Ist es nicht christlich, einem Sünder zu vergeben? Auch das: Ja – aber. Will man sich an der ... » mehr

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Wort zur Woche

Wer willkommen ist, entscheiden nicht wir
Wer willkommen ist, entscheiden nicht wir

Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes. Lukas 13, Vers 29 Von ungewöhnlichen Gästelisten erzählt das Neue Testament immer ... » mehr

Kein bürokratisches Korsett, sondern ein Geschenk Gottes
Kein bürokratisches Korsett, sondern ein Geschenk Gottes

  Das Gesetz ist durch Mose gegeben, die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. Johannes 1, Vers 17 Eine rote Ampel ignorieren, wenn weit und breit die Straße frei ist, oder irgendwelche ... » mehr

Ein Treibstoff mit ausschließlich segensreicher Wirkung

  Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Römer 8, Vers 14 Ohne Treibstoff geht es nicht auf der Welt. Was lebt, braucht Nahrung, das Alltagsleben braucht Energie: vom Holzfeuer ... » mehr

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Glaube und Alltag

Ohne Reue Geld leihen und verleihen
Ohne Reue Geld leihen und verleihen

Der biblische Ratgeber für Kreditgeber und -nehmer Ja, man kann viel falsch machen bei Krediten. Die Bibel gibt wertvolle Tipps, wie der private und geschäftliche Leihverkehr ohne weitreichende Folgen bleiben kann. Du sollst Geld verleihen! (5. Mose 15,7-10; Lukas 6,34f.) Zumindest wenn es sich um arme Mitmenschen handelt, gilt: Ein Mensch sollte Geld verleihen, und zwar so, »dass das Herz nicht verdrießt«. Der Grund ist nicht nur, jemandem aus der Patsche zu helfen, sondern um von Gott gesegnet ... » mehr

Danke, dass mir Gott Kraft gegeben hat
Danke, dass mir Gott Kraft gegeben hat

Betrachtung: Gedanken zur Jahreslosung 2012, die den Schwachen Stärke zuspricht Stark sein ist in. Aber nicht jede und jeder hat die Kraft, die er oder sie sich wünscht. Manchmal entwickelt einer Kräfte, die ihm niemand ­zugetraut hätte. Und auch die scheinbar Schwächsten, können Stärke beweisen. Schon immer habe ich die Starken besonders bewundert. Ach, diese Kräftigen mit ihrem breiten Rücken und den gespannten Muskeln! Schon als Kind war ich fasziniert von Männern, die große Gewichte ... » mehr

Heute findet mein Leben statt
Heute findet mein Leben statt

Zwischen Alltagstrott und Überraschungen: Vom Charme und von der Schönheit des Alltäglichen Nun hat er uns wieder: der Alltag. Und der hat bei den meisten Menschen überhaupt keinen guten Ruf. Zu Unrecht, wie ich finde. Alltag kann guttun. Denn wir leben nicht von Höhenflügen und Höhepunkten. »Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von Feiertagen«, pflegte meine Großmutter zu sagen. Dass wir uns auf das Vertraute, auf das Normale, eben auf den Alltag freuen, das merken wir womöglich ... » mehr

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Eine Welt

Als Pfarrerin im Urlaubsparadies
Als Pfarrerin im Urlaubsparadies

Ägypten: Hurghada am Roten Meer – Treffpunkt für Rentner, Urlauber, Abenteurer und verkrachte Existenzen In der ägyptischen Touristenhochburg Hurghada gibt es seit dem Sommer eine Pfarrstelle ... » mehr

Großfarmer jubeln bereits
Großfarmer jubeln bereits

Brasilien: Eine umstrittene Gesetzesnovelle soll die Schutzbestimmungen für den Regenwald lockern Umweltschützer in Brasilien laufen Sturm. Denn eine Mehrheit im Parlament will den Schutz des Regenwaldes ... » mehr

Zum politischen Handeln ermutigen
Zum politischen Handeln ermutigen

Naher Osten: Der Fernsehsender »SAT 7« trägt die Botschaft von Christus in die arabisch sprechende Welt Die Satellitentechnik macht es möglich, dass christliches Fernsehen überall im Nahen Osten und ... » mehr

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Im Blickpunkt

Dem Vergessen einen Strich durch die Rechnung machen
Dem Vergessen einen Strich durch die Rechnung machen

Holocaustgedenktag: Bis heute arbeitet Yad Vashem daran, den Opfern ein Denkmal und einen Namen zu geben Yad Vashem, die zentrale ­Holocaustgedenkstätte des Staates Israel, ist ein Muss für jeden Israelbesucher. ... » mehr

Glaubens-Façon und preußischer Mehrwert
Glaubens-Façon und preußischer Mehrwert

Interview: Der Sozialethiker Wolfgang Huber über Friedrich II., preußische Tugenden und religiöse Toleranz Am 24. Januar jährt sich zum 300. Mal der Geburtstag des späteren preußischen Königs Friedrich ... » mehr

Die neue Super-Kirche im Norden
Die neue Super-Kirche im Norden

Strukturwandel: Die Kirchenparlamentarier aus Mecklenburg, Pommern und Nordelbien stimmten der Fusion zu Erst gab es stehenden Applaus, dann ein lautes »Großer Gott, wir loben dich!«: Am vergangenen ... » mehr

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Werkstatt Kirche

Andacht statt Akten
Andacht statt Akten

  Pfarrer sind Seelsorger – und müssen doch einen großen Teil ihrer Zeit als Manager arbeiten. Professionelle Verwaltungsleiter könnten das ändern.   Eigentlich dürfte Pfarrer Karsten Loderstädt gar keine Zeit für Segen und Morgenandacht mit der Reisegruppe haben. Gerade wird der Turm seiner Annenkirche in Annaberg-Buchholz aufwändig saniert, ein Halbmillionen-Euro-Projekt. Üblicherweise sitzen bei solchen Vorhaben die Pfarrer in Bauberatungen über Plänen, brüten über Fördermittelanträgen, ... » mehr

Stiften gehen
Stiften gehen

Die Landeskirche kürzt Stellen – und eine Gemeinde kann nichts dagegen tun? Nein, sagten sich Christen in Dresden-Loschwitz und gründeten eine Stiftung. Doch dafür braucht man viel Geld. Am Dresdner Elbhang ist manches anders als anderswo. Auch die Loschwitzer Kirchgemeinde geht dort ihre eigenen Wege. Am 2. Oktober, zu Erntedank, verabschiedet sie Dietmar Selunka, ihren Gemeindepfarrer, in den Ruhestand. Das Besondere: Die Gemeinde hat die Stelle des 63-Jährigen – wie auch die von Kantor ... » mehr

Mehr als Lückenbüßer
Mehr als Lückenbüßer

Ehrenamtliche – Prädikanten und Lektoren – machen Ernst mit Luthers »Priestertum aller Getauften«. Doch oft sind sie nur Helfer in der Not. Erste Gedanken für seine Predigt sammelt Roald Herrmann im Außendienst. Unterwegs im Auto, um Zement zu verkaufen. Dann schiebt der 46-Jährige, studierter Betriebswirt, die Speicherkarte ins Autoradio und hört sich Textstellen aus der Lutherbibel an. »Ich genieße es, Zeit für die intensive Vorbereitung des Gottesdienstes zu haben«, sagt er. Anders ... » mehr

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