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Vom Antreiben beim Fußball und bei Gott

Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Röm. 8,14
Michael Seimer
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Michael Seimer ist Landesgeschäftsführer der Männerarbeit der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens. © EVLKS

Wer ist schon gern Getriebener?! Gerade zum Jahresbeginn wünschen wir uns, etwas mehr Ruhe und Gelassenheit mit hineinzunehmen in unsere Arbeit, unsere Familien, die Lebensgestaltung insgesamt.

Das ständige Getriebensein wirkt wie eine abzuschüttelnde Last unserer umtriebigen Zeit. Zahlreiche Angebote und Coachings unterstützen bei Entschleunigung und neuer Achtsamkeit. Da liegt der Wochenspruch quer: Getriebensein positiv! Denn es lohnt sich, nach dem WER und dem WOHIN des Treibens zu fragen.

Im Römerbrief wird der Gegensatz des Fleischlichen und des Geistlichen mit Tod und Leben gleichgesetzt, Gott will durch seinen Geist zum Leben »antreiben«. Solches Angetriebenwerden ist nach Paulus die Voraussetzung, um Gottes Kind zu sein. Wenn Gottes Geist selbst die treibende Kraft ist, erhalte ich genau den Antrieb, der mich aus der Ruhe in Bewegung, aus der Gottesferne in seine Nachfolge führt.

Darauf muss ich mich natürlich einlassen, diese Triebkraft annehmen, mich gewissermaßen »in den Wind« stellen, aktiv dabei sein. Schließlich wird auch niemand dadurch ein guter Fußballer, weil ihn ein Trainer über den Platz jagt. Nur wer sich selbst auf das Training einlässt, den Hinweisen folgt, sich bewegt und mit seiner Person voll und ganz einbringt, kann ein gutes Ergebnis erwarten. Die Sorge vor Überforderung oder zielloser Umtriebigkeit ist bei Gottes Antrieb unbegründet. Der Vers verheißt ja nicht, dass wir zu »Machern« und »Glaubensstrebern« werden, sondern zu Kindern. Und die dürfen sich in allem auf ihren Vater (und ihre Mutter) berufen, sich nach Spiel oder Arbeit vertrauensvoll in deren Arme fallen lassen und drauf vertrauen, gehalten und geborgen zu sein. Michael Seimer

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