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Da ist jemand, der dein Herz versteht

Gabriele Floßmann
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Gabriele Floßmann ist Vorstandsvorsitzende der Stadtmission Zwickau. © Foto: Robert Frank

Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es.

Epheser 2, Vers 8

Seit Wochen wird ein neues Lied des Sängers Adel Tawil im Radio hoch und runter gespielt, dessen Text zum Nachdenken einlädt. Wen meint er wohl damit: »Ist da jemand, der mein Herz versteht? Und der mit mir bis ans Ende geht? Ist da jemand, der noch an mich glaubt? Ist da jemand?«

Die Plattenfirma schreibt, dass Tawil von der Zuversicht singe, die in jedem von uns liege, auch dann, wenn man den Glauben an sich selbst schon längst verloren habe. Er singe vom Glauben, der uns weitergehen lasse; vom Glauben daran, dass die Zukunft eine bessere sein werde und vom Glauben an die Menschheit. Ich persönlich höre darin die frohe Botschaft: Gott versteht mich, Gott trägt mich, Gott liebt mich. Und das einfach so – ohne Gegenleistung. Das ist für mich Gnade. Der Theologe Fulbert Steffensky sagt: Gnade ist das Liebesspiel zwischen Gott und Mensch – bedingungslos und zweckfrei. Gott kann uns Vergebung schenken – eben Gnade. Ich muss es nur annehmen – im Glauben.

Am Ende des Liedes singt Tawil: »Da ist jemand, der dein Herz versteht und der mit dir bis ans Ende geht … Der dir den Schatten von der Seele nimmt und dich sicher nach Hause bringt. Immer wenn du es am meisten brauchst. Dann ist da jemand!« Ja, dieser »jemand« ist für mich Gott. Er bringt uns sicher durchs Leben und sicher ans Ziel. Glaub an ihn, öffne ihm dein Herz und schenk ihm dein Leben.

Das ist es, worauf es im Leben letztlich ankommt. »Aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es«, heißt es im Wochenspruch. Wenn Sie dieses Geschenk noch nicht angenommen haben, dann strecken Sie Gott Ihre Hände entgegen und nehme Sie an, was er Ihnen anbietet. Da ist jemand. Gabriele Floßmann

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Quelle
DER SONNTAG, Nr. 28 | 16.7.2017 Artikel drucken Artikel im ePaper anzeigen
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Du unser Gott, du großer Gott, mächtig und schrecklich, der du Bund und Treue hältst, achte nicht gering all das Elend, das uns getroffen hat.

(Nehemia 9,32)

Bartimäus schrie: Du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Und Jesus blieb stehen und sprach: Ruft ihn her! Und sie riefen den Blinden und sprachen zu ihm: Sei getrost, steh auf! Er ruft dich!

(Markus 10,48-49)

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