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Gottes Urteil wird gerecht sein

Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi. 2. Korinther 5, Vers 10
Dieter Bankmann
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Dieter Bankmann ist Superintendent im Kirchenbezirk Aue. © privat

Ich wohne neben einem Gerichtsgebäude und kann manchmal sehen, wie Menschen zu Verhandlungen geführt werden. Ich denke nicht, dass es ihnen in diesen Momenten gerade gut geht. Ich gebe zu, dass der Gedanke ans Gericht Gottes oder Christi beunruhigt.

Es kommt also doch darauf an, wie ein jeder Mensch lebt und was er tut oder lässt! Wo bleiben da aber die Gnade und das Vertrauen, dass wir allein gerecht werden aus Glauben? Allerdings kann es Gnade nur geben, wenn es auch Recht und Urteil gibt. Denn nur wo zwischen Recht und Unrecht unterschieden wird und wo Urteile gesprochen werden, kann es eine Gnade geben, die Strafe erlässt. Gnade braucht das Recht, damit Gnade vor Recht ergehen kann.

Paulus glaubt an das kommende Gericht. Und dieses Wissen spornt ihn an so zu leben, wie es Christus gefällt. Er möchte ihm recht leben.

Ich lerne von Paulus: dass Jesus Christus mir die Schuld vergibt, entlässt mich trotzdem nicht aus der Verantwortung für mein Leben und für das was ich tue oder lasse. Ich weiß allerdings auch, dass ich Christus um Vergebung bitten kann für meine Schuld.

Und was ich noch weiß: es ist der Richterstuhl Christi, vor dem wir stehen müssen, jeder und jede. Er wird über uns urteilen und nicht andere Menschen, auch nicht andere Mitchristen. Sein Urteil wird gerecht sein, weil er alles mit einbeziehen wird in seinen Richterspruch, denn er kennt auch das Verborgene des Herzens. Die Urteile der Menschen übereinander, auch die der Mitchristen, haben gegen sein Urteil keine Bedeutung. Christus wird richten.

Und wir vertrauen, dass sein Urteil gerecht ist. Auf sein Urteil kommt es am Ende an.

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