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Eine Frage der Haltung

Seht auf und erhebt Eure Häupter, weil sich Eure Erlösung naht. Lukas 21, Vers 28
Astrid Zlotowski
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Astrid Zlotowski ist Pfarrerin im Kirchspiel Erlau. © privat

Wie oft haben Sie in Ihrer Kindheit gehört: »Stell Dich gerade hin!«? Dahinter verbirgt sich ja nicht nur die Meinung, dass es rein rückentechnisch gesehen besser ist, gerade zu stehen, sondern auch der Wunsch, dass man möglichst aufrecht durchs Leben gehen soll.

Und wie sitzen Sie heute da? In sich zusammengesunken oder eher selbsttragend?

»Seht auf« heißt es im Wochenspruch, das heißt die Augen sehen. Wohin die Augen sehen, dahin wendet sich meist der Kopf und dann folgt der ganze Körper. Gerade jetzt in der Adventszeit ist die Frage berechtigt: Worauf sehe ich? Worauf richtet sich mein Blick? Freue ich mich, dass Jesus kommt – noch nicht – aber bald? Oder ist mein Blick durch die vermeintlichen Hürden, die noch bis zum Tag X zu meistern sind, verstellt? Habe ich das Ziel noch vor Augen?

Es kommt im Advent auf unsere Grundhaltung an! Wenn wir im übertragenen Sinn aufrecht durchs Leben gehen – dann gehen wir ja nicht aufrecht, weil uns das jemand befohlen hat, sondern weil wir selbst auch immer wieder aufgerichtet werden durch unsern Herrn Jesus Christus, der die Not der Welt kennt, der Repressalien erdulden musste, der selbst verraten und verkauft wurde.

Dieser Herr weiß, was los ist und was uns im Innersten bewegt. Er spricht uns immer wieder seinen Trost zu, hält uns fest – auch wenn wir ihn mal aus den Blick verlieren.

Mit diesem Selbstbewusstsein, dass wir bedingungslos geliebt sind – aus Gnade angenommene Menschen – kann man aufrecht gehen. Kein Zwang, sondern eine Grundhaltung: Er ist dabei und kommt uns entgegen.

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