Wenn die Dinge durcheinander geraten

Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre. 1 Joh. 3,8b
Katrin Seifert
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Katrin Seifert ist Pfarrerin der Kirchgemeinde Zschorlau. © privat

Ganz auf seine Arbeit konzentriert, sitzt er im Sandkasten. Er nimmt ein Förmchen in die Hand, füllt es mit Sand und setzt es verkehrtherum auf einen anderen Sandhaufen. Eine richtige Stadt aus Sand hat er gebaut. Er steht auf, um seine Mutter zu holen, damit sie das Bauwerk bewundere.

In dem Moment naht das Unglück schon heran, und zwar in Gestalt des fiesen Peter. Dieser nimmt Anlauf und lässt sich mitten auf die schöne Sandstadt fallen. Die Türme stürzen ein, die Förmchen liegen im Sand verstreut. Alles ist kaputt. Es herrscht ein einziges Durcheinander. Wenn wir vom »Teufel« sprechen, dann können wir auch vom »Durcheinanderwerfer« reden, denn das ist die Übersetzung des griechischen Wortes »diabolos«.

Ohne Zweifel ist festzustellen, dass vieles auf unserer Welt durcheinander und in Unordnung ist: Der Mensch ist des Menschen Wolf, Kriege werden geführt, die Natur wird geschunden.

Aber auch im eigenen Leben können wir wahrnehmen – und wir wirken daran durchaus mit – dass Dinge durcheinander geraten. Können wir nicht anders? Müssen wir in diesem Teufelskreis bleiben?

Gott sei Dank nicht; denn es gibt Jesus Christus! Er hat ganz an Gott festgehalten und dem Bösen abgesagt. Wo wir als Menschen oftmals scheitern, ist er Gott treu geblieben. So ist er uns ein gutes Vorbild. Und durch seine Hingabe am Kreuz und seine Auferstehung hat er die Werke des Teufels zerstört. Dessen darf sich ein Christ gewiss sein. Wie wusste schon Martin Luther: »Und wenn die Welt voll Teufel wär und wollt uns gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen.«

 

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