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Osterbotschaft ermutigt zu Hoffnung

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesus Christi von den Toten. 1. Petr. 1,3
Christoph Jung
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Christoph Jung ist Bezirkskatechet in Aue. © Foto: privat

Der Gemeindesaal ist gut gefüllt mit Haupt- und Ehrenamtlichen. Kerzen verbreiten ein warmes Licht, dazu Blumen. Ein Willkommen für die Seele. Die Menschen sollen sich hier wohlfühlen. – Könnten sie auch, wenn nicht schon wieder das Thema »Struktur« auf der Tagesordnung stünde. Natürlich wissen die meisten, dass angesichts der gegenwärtigen Entwicklung um zukunftsträchtige Lösungen gerungen werden muss. Doch das kostet Kraft, weil das Kreisen um den eigenen Kirchturm auch blockieren kann. Beim Thema »anstellende Gemeinde« schwindet die Harmonie im Gemeindesaal. Es ist wie im wahren Leben. Die Geschwister bekommen sich ordentlich in die Haare.

Schade! Dabei hat es den entscheidenden Aufbruch doch längst gegeben. Kommen wir nicht alle von Ostern her? Die Frage des Engels am leeren Grab Jesu legt den Finger in die Wunde: »Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?« Natürlich sorgen Leid und Bedrängnisse für Verwirrung. Damit hatten sich bereits die ersten Christen auseinanderzusetzen. Der Verfasser des 1. Petrusbriefes versuchte sie zu begründeter Freude und Hoffnung zu ermutigen. Wer durch die Taufe mit Jesus Christus verbunden ist, muss sich nicht mehr fürchten, egal was kommt. In diesem Bewusstsein können sogar Strukturdebatten angstfrei geführt werden. Auf die Herausforderungen unserer Zeit gibt es unterschiedliche Antworten. Wenn es jedoch an die Substanz geht, sind selbst Geschwister wenig zimperlich. Hier ist Neuausrichtung notwendig. ­Liebe darf Opfer bringen, aber niemals geopfert werden. Christen sind durch Jesus dazu berufen, das Evange- lium zu verkündigen.

Quelle
DER SONNTAG, Nr. 17 | 28.4.2019 Artikel drucken Artikel im ePaper anzeigen
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