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Eine Grenze, die verbindet

Der Erzgebirgskamm trennt seit Jahrhunderten Böhmen und Sachsen – dabei wuchs dort genau so lange auch viel Gemeinsames. Nur war das lange ein Tabu. Der Tscheche Jan Kvapil und der Deutsche Wolfgang Mende wollen das ändern. Eine Grenzwanderung.
Andreas Roth
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  • Wo einst Vorderzinnwald war, wächst heute Gras: Jan Kvapil sucht Spuren im deutsch-tschechischen Grenzland und möchte an das Verbindende zwischen den Ländern erinnern.

    Wo einst Vorderzinnwald war, wächst heute Gras: Jan Kvapil sucht Spuren im deutsch-tschechischen Grenzland und möchte an das Verbindende zwischen den Ländern erinnern. © Steffen Giersch

  • Verloren: Erinnerung an die Kirche des einstigen deutsch-böhmischen Städtchens Vorderzinnwald. © Steffen Giersch

    Verloren: Erinnerung an die Kirche des einstigen deutsch-böhmischen Städtchens Vorderzinnwald. © Steffen Giersch

  • Verloren: Jan Kvapil und Wolfgang Mende (v. l.) wollen gemeinsam die deutsch-tschechische Geschichte ihrer Heimat bewahren – das vereinte Europa verbindet sie. © Steffen Giersch

    Verloren: Jan Kvapil und Wolfgang Mende (v. l.) wollen gemeinsam die deutsch-tschechische Geschichte ihrer Heimat bewahren – das vereinte Europa verbindet sie. © Steffen Giersch

Im östlichen Erzgebirge erzählt man sich die Geschichte vom wandernden Haus. Sie ist recht eigentlich eine Geschichte über die böhmisch-sächsische Grenze. Oder Nicht-Grenze. Sie geht so: Als vor knapp 300 Jahren auch die letzten Zipfel Böhmens hoch oben im Erzgebirge wieder katholisch werden sollten, lud ein findiger Zinnwalder sein Haus auf Baumstämme und zog es ein paar Meter über die Grenze ins evangelische Sachsen. In Wahrheit hatte der protestantische Böhme die Grenzsteine einfach von einer Seite seines Hauses auf die andere Seite versetzt. Was dreierlei beweist: Die Grenze zwischen Böhmen und Sachsen war immer fließend, auch wenn sie seit dem Vertrag von Eger 1459 eigentlich so fest steht wie kaum eine andere in Europa. Ihre Schärfe oder Durchlässigkeit hatte oft g

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