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Direktor Bilz muss Evangelische Akademie verlassen

Befristung setzt Grenze nach zwölf Jahren – Künftiger Arbeitsort noch offen
Uwe Naumann
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Direktor der Evangelischen Akademie Meißen und Domprediger Johannes Bilz. Foto: privat
Direktor der Evangelischen Akademie Meißen und Domprediger Johannes Bilz beendet seine Arbeit. © privat

Der Direktor der Evangelischen Akademie Meißen, Johannes Bilz, muss seine Arbeit im September beenden. Seine Stelle sei auf maximal zwölf Jahre befristet gewesen und eine Verlängerung nicht möglich, sagte der 56-Jährige auf Anfrage. Zum Monatsende werde er deshalb aus der Akademie sowie als Domprediger im Dom zu Meißen verabschiedet. Die Arbeit in der Akademie laufe ansonsten aber gut, gleiches gelte für die Auslastung des Tagungshauses, so Bilz. Sein künftiger Wirkungsort stehe momentan noch nicht fest, auch nicht, ob er innerhalb der Landeskirche bleibe, sagte der Pfarrer.

Johannes Bilz leitete die Evangelische Akademie Meißen seit 2006. Zuvor war er ab 1989 Pfarrer in Hohnstein/Ehrenberg, danach Referent beim Gemeindekolleg der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) in Celle. Zuletzt hatte sich Bilz unter anderem als Superintendent in Freiberg beworben. Ob seine Stelle als Akademiedirektor neu besetzt werde, sei noch offen, so Bilz. Vor dem Hintergrund geplanter Einsparungen soll auch bei den Werken und Einrichtungen der Landeskirche umstrukturiert werden. Eine Entscheidung darüber falle frühestens auf der Herbsttagung der Landessynode.

30. September, 12 Uhr: Gottesdienst zur Verabschiedung von Johannes Bilz im Dom zu Meißen.

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2 Lesermeinungen zu Direktor Bilz muss Evangelische Akademie verlassen
Maria Uhlig schreibt:
27. September 2018, 16:01

Er kann sich ja noch mal als Superintendent in Freiberg bewerben, wenn er mit Pfarrer Ebenauer verträgt.

Marcel Schneider schreibt:
10. Oktober 2018, 20:32

Er hat sich ja auch für die Stelle beworben, soweit ich weiß.
Was übrigens auch mal klar gesagt werden muss: der neu gewählte Superintendent Loderstädt, der sein Amt dann doch nicht angetreten und hingeschmissen hat, hat mein Verständnis. Die Wohnung des Sup in Freiberg wurde kernsaniert, da der Vorgänger Herr Noth starker Raucher war. Nun roch die Wohnung aber immer noch nach Rauch und Herr Loderstädt hat gesundheitliche Probleme mit Rauch. Da ihm die Suptur keine neue Wohnung bieten konnte, hat er hingeworfen.

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