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Rüstzeitheim »Reimer Mager« Rosenthal feierte Jubiläum

Rückblick
so/Anett Meile
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  • v.l.: Uta Krusche-Räder, Jörg Humboldt, Günther Hartmann, Harald Bretschneider

    v.l.: Uta Krusche-Räder, Jörg Humboldt, Günther Hartmann, Harald Bretschneider

  • Rüstzeitheim im Bielatal

    Im Rüstzeitheim im Bielatal/Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sind Gruppen jeden Alters zu Gast, die von den derzeit 4 Mitarbeiterinnen umsorgt werden. Dem christlichen Zeugnis verpflichtet sind alle, auch nichtkirchliche Gruppen, willkommen. Seit 1992 beherbergt das Rüstzeitheim jeweils im Januar eine Kindergruppe aus Weißrussland, aus dem Gebiet, das von der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl betroffen ist.

Mit einem Gottesdienst begann am Sonntag, dem 01. September 2019 die Feier »30 Jahre Rüstzeitheim Rosenthal«. Der Gottesdienst war zuallererst vom Dank geprägt. Dankbar konnten die Rosenthaler und ihre Gäste zurückblicken auf alles Gute, was in den letzten 30 Jahren von diesem Haus ausgehen durfte. Ein Haus, in dem Gastfreundschaft und Gottes Wort groß geschrieben werden, das will das Rüstzeitheim in Rosenthal sein und das feierten etwa einhundert Gäste, die mit dem Haus auf unterschiedliche Art verbunden waren oder sind. Die Predigt hielt OLKR i. R. Harald Bretschneider, der in seiner Predigt zu Micha 4, 3 auch einen Blick zurück warf.

Die Einweihung des Hauses in den denkwürdigen Tagen des November 1989 kam dann im Grußwort von Superintendentin Uta Krusche-Räder zur Sprache. Sie sprach als Vertreterin des Ev.- Luth. Kirchenbezirkes Pirna, der Träger des Rüstzeitheimes ist, und dankte noch einmal ganz besonders allen, die Verantwortung für das Haus tragen. Diesem Dank schloss sich Heimleiterin Sigrid Hering an.

Der ehemalige Pfarrer der Kirchgemeinde Rosenthal-Langenhennersdorf, Pfarrer i. R. Günther Hartmann und der jetzige Pfarrer der Kirchgemeinde, Pfarrer Jörg Humboldt, komplettierten den Reigen der Mitwirkenden des Gottesdienstes, der musikalisch von Michael Hartmann an der Orgel und dem Posaunenchor der Kirchgemeinde ausgestaltet wurde.

Mit dem Auszug aus der Kirche begann auch schon der nächste Programmpunkt. Die Gäste zogen vor das Rüstzeitheim, wo eine neue Skulptur enthüllt wurde. Dieses kleine Denkmal wurde in Anlehnung an den Slogan der Friedensdekade »Schwerter zu Pflugscharen« geschaffen und bekam durch seine Enthüllung am 01. September 2019 – 80 Jahre nach Beginn des 2. Weltkrieges – eine besondere Bedeutung. Frieden ist nicht selbstverständlich, weder im Großen, noch im Kleinen. Die Herausforderungen unserer Zeit friedlich zu bestehen, sollte unser Anspruch sein. Dazu will auch das Rüstzeitheim weiterhin seinen Beitrag leisten, indem es offen ist für alle Gäste und indem es Raum bietet für Miteinander und Austausch. Das Denkmal wurde von OLKR i. R. Harald Bretschneider aus Dresden, der den Beruf des Steinmetzes erlernte, und Schmied Bernd Gerisch aus Rosenthal geschaffen.

Im Anschluss wurde bei leckerem Essen und guter Musik ausgiebig gefeiert. Im großen Festzelt hatten auch alle während des kurzen Regenschauers Platz.

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