Sterbehilfe mit Signalwirkung

Tomas Gärtner
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In der Sterbehilfe-Debatte geht es um existenzielle Fragen. Verständlich, wenn Bundestagsabgeordnete da heftiger als sonst ihre Positionen verteidigen. Für das Schreiben der vier Anträge haben sie sich Zeit genommen – ganz richtig. Denn hier sind äußerste Gründlichkeit, vor allem Weitsicht gefragt. Doch bis November soll das Gesetz im Bundestag stehen.

Eines wird es gewiss nicht können: Allen in jeder Situation die Entscheidung abnehmen. Betroffene, Angehörige und Ärzte haben über schwierige Einzelfälle zu befinden. Was der Staat indes kann und muss: ethische Grenzen ziehen. Keine Beihilfe zur Selbsttötung als anerkannte, gar bezahlte Dienstleistung.

Keine Frage, manche Menschen sterben an schwersten Krankheiten so elend, dass ein rascher Tod Erlösung sein kann. Bei manchen Erkrankungen — Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) etwa – ist das furchtbare Ende absehbar. Auch bei einigen schweren Formen von Krebs. Verständlich, wenn Befürworter der unterstützten Selbsttötung hierfür nach einer juristischen Regelung suchen. Aber von »Selbstbestimmung« des Einzelnen über seinen Tod wie von einem Menschenrecht zu sprechen, geht zu weit. Selbsttötung bleibt ein furchtbarer Ausweg aus furchtbarem Leiden.

Die Politiker sollten sich vor allem die Frage stellen: Welche Signalwirkung geht von einem solchen Gesetz aus? Macht es die assistierte Selbsttötung zur akzeptierten Lösung, wäre das verheerend. Vor allem, wenn dadurch andere, bessere Wege zweitrangig würden. Deshalb muss, wer um ein Sterbehilfe-Gesetz ringt, auch über eines für dringend zu verbessernde Palliativmedizin und Sterbebegleitung reden. Eines wenigstens sollte das Lebensende nicht sein: einsam.

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Impressionen Lausitz-Kirchentag


  • Görlitz begrüßt an diesem Wochenende zum »Lausitz-Kirchentag« © Steffen Giersch


  • Stark in der Region: Die Sorben, hier in typischer Tracht © Steffen Giersch


  • Mit viel Musik und zahlreichen Angeboten wurde gefeiert © Steffen Giersch


  • Auch Ministerpräsident Michael Kretschmer besuchte zu diesem Anlass Görlitz © Steffen Giersch


  • Tausende Christen nahmen am Lausitz-Kirchentag teil © Steffen Giersch


  • Strahlender Sonnenschein und Hitze beim Lausitz-Kirchentag, die Stimmung blieb oben auf © Steffen Giersch


  • Gestaltet wurde der Lausitz-Kirchentag von der Sächsischen Landeskirche (EVLKS) und der Landeskirche für Berlin-Brandenburg und Schlesische Oberlausitz (EKBO) © Steffen Giersch


  • Tausende Christen nahmen am Lausitz-Kirchentag teil © Steffen Giersch


  • Stark in der Region: Die Sorben, hier in typischer Tracht © Steffen Giersch


  • Spiel, Spaß und Informationen an vielen Ständen und Veranstaltungsorten in Görlitz © Steffen Giersch


  • Spiel, Spaß und Informationen an vielen Ständen und Veranstaltungsorten in Görlitz © Steffen Giersch


  • Musik gehörte natürlich dazu, beim Gottesdienst und zahlreichen kleinen Teilveranstaltungen © Steffen Giersch


  • Spiel, Spaß und Informationen an vielen Ständen und Veranstaltungsorten in Görlitz © Steffen Giersch


  • Am gemeinsamen Stand der sächsischen Kirchenzeitung DER SONNTAG und der Berliner Zeitung DIE KIRCHE© Steffen Giersch


  • Austausch und Informationen boten viele Stände an – die Besucher nahmen das gerne und gut an © Steffen Giersch


  • Auch diakonische Einrichtungen, wie hier die Bahnhofsmission, informierten © Steffen Giersch


  • Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer besuchte Stände © Steffen Giersch


  • Und Ministerpräsident Kretschmer nahm an zahlreichen Gesprächen und Diskussionsrunden teil © Steffen Giersch


  • Spiel, Spaß und Informationen an vielen Ständen und Veranstaltungsorten in Görlitz © Steffen Giersch


  • Familie in Sorbischer Tracht – jede Stadt hat ihre eigene Tracht, die leicht voneinander variiert © Steffen Giersch




  • Austausch und Informationen boten viele Stände an – die Besucher nahmen das gerne und gut an © Steffen Giersch


  • Ministerpräsident Kretschmer nahm an zahlreichen Gesprächen und Diskussionsrunden teil – ein wichtiges Thema in der Region: Der Braunkohleausstieg © Steffen Giersch


  • Auch Bettina Westfeld nahm an der Diskussionsrunde zum Braunkohleausstieg teil © Steffen Giersch


  • Austausch und Informationen boten viele Christen an – die Besucher nahmen das gerne und gut an © Steffen Giersch


  • Am gemeinsamen Stand der sächsischen Kirchenzeitung DER SONNTAG und der Berliner Zeitung DIE KIRCHE© Steffen Giersch

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