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Der Frühling, der zu zeitig kam

Aufbruch: Der »Prager Frühling« ließ vor 50 Jahren viele Hoffnungen auch unter ostdeutschen Christen blühen – und­­­ manche sterben. Sie wurden Vorboten der Friedlichen Revolution. Drei Erinnerungen.
Harald Bretschneider
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Prager Frühling
Ideale kontra Panzer: Die Reformbewegung »Prager Frühling« wurde am 20. August niedergeschlagen - Filmszene aus »Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins« (1988) nach dem Roman von M. Kundera. © Foto: Warner Bros Entertainment

Harald Bretschneider:

Zur Zeit des »Prager Frühlings« baute ich mit meiner Brigade ein Kraftfuttermischwerk. Als Theologiestudent hatte ich den Wehrdienst total verweigert und erklärt, die Gesellschaft nicht militärisch, aber wirtschaftlich zu stärken. Darum arbeitete ich nach dem Examen als Bauhelfer, später Zimmermann.

Vom Liberalisierungs- und Demokratisierungsprozess in der CSSR unter Alexander Dubcek zu einem »Sozialismus mit menschlichem Antlitz« erhoffte ich, dass sich auch die DDR-Gesellschaft veränderte. Mich begeisterten die Reformen wie die philosophischen Gedanken des reformkommunistischen Professors Milan Machovec in seinem Buch »Jesus für Atheisten«. Wie anders war es bei uns: Wolf Biermanns Parteiausschluss und Auftrittsverbot, Robert Havemanns Entlassung als Professor und Hausarrest. Dann kam das Trauma der Okkupation der CSSR. Zuerst suchten wehrpflichtige Soldaten, nach längerem Feldlager und Verlegung an die tschechische Grenze, postalisch meinen seelsorgerlichen Rat. Dann sah ich vom Gerüst aus, wie Militärtransporte in Richtung Süden erfolgten. Schließlich hörte ich im Deutschlandfunk am 21. August 68: Der »Prager Frühling« wurde durch militärische Intervention der UdSSR und vier weiterer Staaten niedergeschlagen. Es war zum Heulen. Die Selbstverbrennung von Jan Palach wie 94 Todesopfer des Einmarsches in Prag durften nicht vergessen werden.

Gott sei Dank wurden die NVA-Truppen nicht eingesetzt. Gott sei Dank, dass trotz aller Verfolgung und Repressalien viele der Träger des »Prager Frühlings« zu Trägern der Charta 77 und der sich weiter formierenden Bürgerbewegung in der CSSR wurden.
Harald Bretschneider

Harald Bretschneider (76) war als Landesjugendpfarrer in Sachsen einer der Initiatoren der DDR-Friedensbewegung.

Gisela Kallenbach:

Spannende Nachrichten erreichten uns im Sommer 1968 aus der Tschechoslowakei. Da gab es von »oben« gesteuerte und von Bürgerinnen und Bürgern unterstützte  Bemühungen zur Einführung eines »Sozialismus mit menschlichem Antlitz«. Menschlich bedeutete: Reisefreiheit, Pluralität der Medien, Ansätze für demokratische Prozesse. Konnte das ein Beispiel für die DDR werden?

Und dann die Nachrichten, dass die NVA mobilisiert hatte; dass Wehrpflichtige auf einen möglichen Einmarsch zur Niederschlagung dieser freiheitlichen Bestrebungen  vorbereitet wurden. Das ist nicht passiert, aber sowjetische Panzer haben das Ihre geleistet. Der Traum war ausgeträumt, totale Ernüchterung, ohnmächtige Resignation und Lähmung waren die Folgen. Es sollten noch viele Jahre vergehen bis zur Charta 77, bis zum Gorbatschow der 80er Jahre. Auch ich begann erst Anfang der 80er Jahre, mich gegen Diktatur und Ausgrenzung zu wehren.
Gisela Kallenbach

Die Leipzigerin Gisela Kallenbach (74) war Bürgerrechtlerin und Abgeordnete für Bündnis 90/Die Grünen.

Wolfgang Thierse:

Mit wachsender Spannung und ganz viel Sympathie verfolgte ich 1968 über Westmedien die Entwicklungen in Prag, die Auftritte und Äußerungen von Alexander Dubcek, Joseph Smrkovsky, Ludvik Svoboda: Reform des staatssozial­istischen Systems, mehr Meinungsfreiheit, mehr Demokratie, mehr Markt! Da wurde auch unsere, meine Sache verhandelt. Wenn das dort erfolgreich wäre, dann könnte, dann müsste das doch auch ansteckende Wirkungen bei uns in der DDR haben! Das war meine heftige Hoffnung.
Umso bestürzender dann die Niederschlagung des »Prager Frühlings«, umso beschämender die mit Lüge und Druck erpressten Zustimmungserklärungen zu diesem Unrechtsakt in der DDR. Eine tiefe Enttäuschung war mein Grundgefühl und seitdem der Zweifel daran, dass das sozialistische System überhaupt reformierbar sei und Änderungen wohl nur möglich, wenn sie in dessen Zentrum, in Moskau, beginnen würden.
Wolfgang Thierse

Der SPD-Politiker Wolfgang Thierse (74) war Präsident des Bundestages.

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24 Lesermeinungen zu Der Frühling, der zu zeitig kam
Gert Flessing schreibt:
15. August 2018, 12:50

1968 war ich siebzehn Jahre und wir hatten in Junger Gemeinde und auch im Kreisjugendkonvent, oft über die politische Entwicklung im Nachbarland gesprochen. Hoffnung mischte sich da mit Skepsis. Es war ja noch nicht so lange her, dass wir den Bau der Mauer erlebt hatten. Als dann die Panzer rollten, gab es viel Resignation und manches an ohnmächtiger Wut. In Folge letzterer auch Verhaftungen. Ich erinnere mich noch daran, das zu den Verhafteten - sie hatten Flugblätter hergestellt - auch die Tochter des Superintendenten von Frankfurt Oder gehörte.
Letztlich sorgte der "Prager Frühling" für eine Verfestigung des Systems. Andererseits war ein Gedanke geboren, der jene, die weiter dachten, nicht mehr loslassen sollte und am Ende konnten die Panzer nicht siegen.
Gert Flessing

Beobachter schreibt:
15. August 2018, 18:41

Ich war zu der Zeit in der Lehre! Einer unserer Kollege, der gerade in Prag gewesen war, hat auf einer Feuerwehrfeier im "Suf" erzählt, was er gesehen und gehört hatte. ERgebnis: Verhaftung! Unsere Firma, kleine PGH, samt Chef, der bei der "Verhandlung" anwesend war, haben für ihn gebürgt. So wurde er vorzeitig entlassen!

Marcel Schneider schreibt:
15. August 2018, 20:58

Auch die Menschen in der ehemaligen DDR wollten einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz.
Sie gingen für Freie Wahlen, Reisefreiheit, Meinungsfreiheit und mehr Demokratie auf die Straße.
Wie unendlich dankbar bin ich für das Land, in dem wir heute leben. Die beste Demokratie, die es je auf deutschem Boden gab.
Wie genieße ich die Freiheit zu reisen, wohin ich will.
Das Privileg, wählen zu dürfen.
Meine Meinung frei äußern zu dürfen.
Mich beteiligen zu dürfen durch Petitionen, Bürgerversammlungen, Vereine, Ehrenamt.
In einem reichen Land zu leben und davon abgeben zu dürfen.
Frei meinen Glauben bekennen zu dürfen.
Studieren zu dürfen, was ich möchte.
Den Wehrdienst verweigern zu dürfen und ohne Folgen Zivildienst machen zu dürfen.
Wie schön ist es, dass wir keine dreckigen und grauen, verfallenen Innenstädte mehr haben, keinen Pseudo-Krupp durch Abgase, keinen politischen Geheimdienst, keine Mangelwirtschaft mehr,
keinen Schießbefehl an der Grenze.
In diesem Land kann ich so viel empfangen und mich so sehr einbringen, dass es mich täglich dazu drängt, davon abzugeben.

Beobachter schreibt:
15. August 2018, 22:51

"Auch die Menschen in der ehemaligen DDR wollten einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz."
Da bin ich mir nicht so sicher und lasse mir das von einem damaligen Kind auch nicht einreden!
Die meisten Menschen hatten von "Sozialismus" ganz allgemein die Schnauze voll!

Marcel Schneider schreibt:
16. August 2018, 8:48

Dann lesen Sie mal den Artikel richtig. Genau das steht dort drin, nämlich dass sich ein Sozialismus mit menschlichem Antlitz auch für die DDR erhofft würde.
Außerdem hat das Alter überhaupt nichts mit Wissen und Erfahrung zu tun. Sie diskriminieren gerne, oder?

Beobachter schreibt:
16. August 2018, 12:38

Manchmal eben doch! Jemand der bewußt den Sozialismus erleben "durfte" hat da sicher eine andere Sicht drauf, als jemand, der gerade mal das 1x1 lernte?

Johannes schreibt:
16. August 2018, 12:27

Lieber Harald,
auch mir ging es um die Hoffnung, dass es einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz geben müsse. Nicht nur Milan Machovec, auch die Bemühungen der gesamten Paulusgesellschaft, der es um den Dialog zwischen Christen und Marxisten ging, bestärkten diese Hoffnung. - Ich denke, dass die Tausende, die in Leipzig "Wir bleiben hier" riefen, auch Menschen waren, die sich um einen demokratischen Sozialismus bemühten; das war m.E. kein Trotz (wie manche meinen) sondern des Bekenntnis "Wir sind das Volk". Das war die Hoffnung auf Veränderbarkeit.
Johannes

PS: Ich schlage noch heute manchmal den Machovec auf, wenn ich zu christlichen Inhalten eine Außensicht lesen will. - Und auch V. Gardavsy gehört dazu, der 1967 als Marxist Betrachtungen über Bibel, Religion und Atheismus schrieb. d.o.

Beobachter schreibt:
17. August 2018, 10:57

I
Ausreisedemo in Leipzig: Wir wollen raus

13. März 1989: Nach einem Friedensgebet in der Leipziger Nikolaikirche gehen 300 DDR-Bürger, vorwiegend Ausreisewillige, auf die Straße. In Sprechchören rufen sie: "Wir wollen raus! Wir wollen raus!"

Volkspolizisten beobachten hunderte Demonstranten in Leipzig, die Reisefreiheit mit den Worten "Wir wollen raus" fordern. Unüberhörbar der Wunsch nach Ausreise
Die Messebesucher aufmerksam machen

Die Ausreisewilligen nutzen das Interesse an der Leipziger Frühjahrsmesse, um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen. Neben Ausstellern und Besuchern sind in Messe-Zeiten auch viele westliche Journalisten in Leipzig. Schon seit Herbst 1987 haben Leipziger an den Montagen der Messe für ihre Ausreise demonstriert.

Obwohl viele westliche Journalisten am 13. März 1989 direkt vor Ort sind, entschließt sich die Volkspolizei einzugreifen. Es kommt zu etlichen Verhaftungen.
Aktion "Auslese"

Die Staatssicherheit reagiert mit der Aktion "Auslese": Um die Situation in Leipzig und Umgebung zu beruhigen, soll es bis zu 4.000 Ausreise-Antragstellern bis zum Kirchentag im Juli 1989 gestattet werden, tatsächlich aus der DDR auszureisen.

Der Entspannungseffekt, den sich das SED-Regime erhofft, tritt jedoch nicht ein. Im Gegenteil: Fortan gehen immer mehr Menschen zu den Friedensgebeten.

Johannes schreibt:
17. August 2018, 12:36

Im Sommer 1989 kehrten tausende DDR-Bürger ihrem Staat den Rücken, sie wollen in den Westen. Auf den Demonstrationen im Herbst wird Reisefreiheit gefordert: "Wir wollen raus!". Immer öfter ist aber auch der Ruf zu hören: "Wir bleiben hier!". Wie entstand dieser Ruf und was hat er bewirkt?
"Wir bleiben hier"
Rias Reporter: "Über Nacht sind keine neuen Nachrichten aus Leipzig gekommen, wo gestern Abend die bisher größte Demonstration für einen politischen Kurswechsel in der DDR mehr als 10.000 Menschen auf die Beine gebracht hatte. "Wir bleiben hier!" - lautete einer ihrer Sprechchöre. "Gorbi, Gorbi!" ein anderer, der daran erinnerte, dass der sowjetische Parteichef am Freitag zum 40jährigen Jubiläum der DDR nach Berlin kommt." (23")
Sommer 1989. Tausende DDR-Bürger kehren ihrem Staat den Rücken zu, sie wollen in den Westen. Als im September 1989 die Demonstrationen in Leipzig und dann auch in anderen Städten der DDR beginnen, ist Reisefreiheit eine der Forderungen: "Wir wollen raus!". Immer öfter ist im Chor der Demonstranten aber auch ein anderer Ruf zu vernehmen: "Wir bleiben hier!". Der Länderreport geht auf Spurensuche: Wann wurde dieser Ruf das erste Mal formuliert und von wem? Was war mit diesem Slogan intendiert? Wie wirkmächtig war er? Georg Gruber ging den vielen Fragezeichen nach.
Demonstrations-Rufe, 7.10.1989: "Wir bleiben hier! Wir bleiben hier!"

Johannes schreibt:
17. August 2018, 13:16

So ist die Reihenfolge: Mit der Aufmerksamkeit der Frühjahrsmesse konnten die Ausreisewilligen rechnen. Sie demonstrierten mit dem Ruf: "wir wollen raus!" Das war der Anfang im Sommer sah es dann doch ein wenig anders aus:
"Unter jenen, die an diesem 4. September die Stimme erhoben, war auch der Schriftsteller Martin Jankowski. Er gehörte zu den Oppositionellen in Leipzig und war mit Publikationsverbot belegt. Bei den Friedensgebeten engagierte er sich schon länger. Bereits in den Monaten vorher, so erzählt er, kamen Ausreisewillige dorthin.
Jankowski, Interview 2014: "Und als dann die Ausreisekandidaten sich nach dem Friedensgebet wieder um die Nikolaikirche formierten und gewissermaßen das einzige öffentlich sichtbare Thema wieder die Ausreise war, da platzte uns, den Aktivisten um die Nikolaikirche wirklich der Kragen, und dann fingen wir an, erst vereinzelt und dann im Chor, sehr aufgebracht zurück zu schreien: "Wir bleiben hier!" Und das war wirklich ein Appell an die Ausreisekandidaten und der meinte durchaus nicht, wir bleiben hier und bewahren den Sozialismus und sind große Fans der DDR, sondern ganz im Gegenteil. Wir haben gesagt, es sind schon so viele Leute abgehauen, aber was wird aus diesem Land, was wird aus der DDR, und wir wollten die ja ändern, wir wollten keine Revolution machen, wir wollten nicht mal die Mauer niederreißen, geschweige denn die Wiedervereinigung, wir wollten einfach die Gesellschaft irgendwie verändern und verbessern."
Der Schriftsteller Christoph Hein war im September 1989 mehrfach in Leipzig auf den Montagsdemonstrationen - und kann sich an den Ruf "Wir bleiben hier" noch gut erinnern.
Hein, Interview 2014: "Das fand ich sehr komisch, weil es war die Zeit der Ausreiseanträge, die den Staat nervten und auf einmal kam nun eine ganz andere Bewegung, die wahrscheinlich noch bedrohlicher klang, die sagten: Wir haben mit diesem Staat, mit dieser Regierung nichts am Hut, aber wir gehen nicht, wir bleiben hier, wir fallen euch auf die Nerven, wir machen Widerstand. Das fand ich insofern einen äußerst witzigen Spruch, zumal er keinen Straftatbestand darstellte, wenn jemand erklärte, dass er in dem Staat bleibt, aber die dahinter stehende Bedrohung war natürlich klar."
Der Theologe und Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer hält "Wir bleiben hier" deswegen für den revolutionären Ruf des Herbstes 89."
Soweit die Zitate von DLF.
Um es noch einmal deutlich zu sagen: Friedrich Schorlemmer, Harald Brettschneider, Theo Lehmann, Christian Führer, Christoph Wonneberger, Superintendent Magirius, Jugendpfarrer Klaus Kaden und wie sie alle heißen, sind Repräsentanten des "Wir bleiben hier", nicht des "Wir wollen raus!" - Ich kann das mit Bestimmtheit sagen, denn ich war zu der Zeit Verwaltungsleiter der Nikolaikirche, und es hat sich alles vor meinem Bürofenster und im Pfarrbüro abgespielt. Ich kenne sie alle und hatte mit ihnen die ganze Zeit Kontakt. - Der Ruf "Wir sind das Volk!" war ein Verlangen nach Demokratie im Lande. Erst nach und nach kamen die Stimmen derjenigen mit enttäuschten Erwartungen dazu und wurden lauter. Sie riefen dann "Wir sind e i n Volk".

Johannes Lehnert

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DER SONNTAG, Nr. 33 | 19.8.2018 Artikel drucken Artikel im ePaper anzeigen

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