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Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi. (2. Korinther 5,Vers 10a)
Mandy Rabe
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Mandy Rabe
Dr. Mandy Rabe ist Pfarrerin in Auerbach und Ellefeld. © privat

Was habe ich getan? Hätte ich nur nicht! Doch was geschehen ist, ist geschehen. Was mir bleibt, ist mit der Vergangenheit umzugehen. Was mir bleibt, ist die Gegenwart, damit die Zukunft sich öffnen kann. Paulus gibt uns die Perspektive der Ewigkeit an die Hand. Sie ist zugleich eine Handlungsanweisung für die Gegenwart.

»Wir müssen offenbar werden« – es gibt keine verborgene Liste des Geschehenen, die eines Tages öffentlich wird, sondern wir sind als Person gefragt: Wie habe ich mein Leben gelebt? Was habe ich aus meinen Begabungen gemacht? Wo bin ich schuldig geworden und wie bin ich damit umgegangen?

»Wir müssen offenbar werden« – meine eigene Sichtbarkeit ist gefragt: Wer bin ich und was zeige ich von mir? Wie ist es um das Verhältnis von Schein und Sein bestellt? Offenbarwerden ist der Weg zum Authentischsein. Ich kann mich sehen lassen. Eigene Schuld nicht verschweigen, sondern aus der Vergebung leben. Denn wenn mir meine Schuld vergeben ist, bin ich mit meiner Vergangenheit versöhnt. Ich muss sie nicht mehr vor mir und anderen verstecken aus Angst vor Enthüllung.

Schuld darf sichtbar sein, ohne mich zu belasten, weil durch die Vergebung ihre Macht gebrochen ist. Sie gehört zu meiner Vergangenheit, bestimmt aber nicht mehr meine Gegenwart und blockiert mich nicht für die Zukunft.

»Wir müssen offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi« – auf Jesus Christus richtet sich unser Leben aus. Er ist der Maßstab. Darum muss sich unser Denken, Sprechen und Handeln an ihm messen lassen. Jeden Tag aufs Neue, mitten in der Gegenwart, denn in Jesus Christus beginnt unsere Ewigkeit schon heute.

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