Das Leben mit Gott ist Fülle und Gnade

Von deiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade. Johannes 1, Vers 16
Tobias Schwarzenberg
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Tobias Schwarzenberg ist Pfarrer in der Kirchgemeinde Bretnig-Hauswalde-Rammenau. © Steffen Giersch

Man wird als Mensch im Laufe des Lebens wie ein Füllhorn mit Erfahrungen gefüllt, leichten und anstrengenden, schönen und nicht so schönen, manchmal auch mit ganz traurigen. Und es ist eine Binsenweisheit: Im besten Falle wächst und reift man mit seinen Lebenserfahrungen.

Aus Gottes Hand Gnade um Gnade die Fülle zu nehmen, heißt, das Schöne kommt ins Lebensfüllhorn, wir müssen nur wahrnehmen, was uns an Schönem begegnet und geschieht. Doch nicht nur das Schöne kann eine Gnade sein, auch Dinge im Lebensfüllhorn, die man als anstrengend erlebt hat, können einem rückblickend erscheinen als Gnade um Gnade die Fülle.

Es gibt jedoch Widerfahrnisse, bei denen man selbst seinen ärgsten Feinden nicht wünscht, dass sich damit ihr Lebensfüllhorn füllt, bei denen es zynisch wäre, von Gnade um Gnade die Fülle zu sprechen, wo einem nur bleibt, wie der leidende Gottesknecht Hiob, Gott das Leid zu klagen und mit Gott zu streiten. Wenn mir nichts bleibt als die Klage, dann darf ich Gott an das erinnern, was er in seinem Wort uns zugesagt hat: Gott, du hast mir doch versprochen, Gnade um Gnade die Fülle zu schenken! Warum lässt du mich dann so leiden?

Das Geheimnis solcher Klage ist: Wer so mit Gott richten kann, der richtet sich auf, der gibt nicht auf, der bleibt dran an Gott und am Glauben. Und manchmal kann es einem dann wie Hiob ergehen, der am Ende seines Leidensweges von Gott gefragt wurde: Warum hast du an mir gezweifelt?

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