Hoffnung gegen Einsamkeit der Pandemie

Die Aktion »Hoffnungspost« möchte Ermutigung und Hoffnung an einsame Menschen in Pflege- und Seniorenheimen senden
(so)
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Leserpost, Briefe, Einsamkeit, Ermutigung
© Grafik: so; Praneat – stock.adobe.com

Der Alltag in Pflege- und Senio­renheimen ist nun schon seit fast einem Jahr von Hygienebestimmungen und wenig menschlichem Kontakt bestimmt. Die Pflegekräfte geben ihr Bestes, den Bewohnern beizustehen, aber Besuche sind, wenn überhaupt möglich, selten und der persönliche Kontakt zu Angehörigen und »nach draußen« fehlt einfach. Aber auch andere Menschen sind einsam. Wer allein lebt und sich an die Kontaktbeschränkungen hält, spürt das ganz besonders. Dass so eine Situation auf Dauer für die menschliche Psyche nicht gut ist, kann jeder nachvollziehen. An dieser Stelle können Sie als unsere Leser nun helfen. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir dorthin gelangen, wo die Einsamkeit seit Monaten den Alltag bestimmt. Wir möchten mit Ihrer Hilfe Menschlichkeit und Freude schenken.

Unsere »Aktion Hoffnungspost« verbindet diese Menschen mit unseren Lesern. Ihre Worte, Ihre guten Wünsche und Ihre aufmunternden Zeilen des Zuspruchs möchten wir weitergeben an Heime und Einrichtungen in Sachsen, aber auch an Privatpersonen, die sich bei uns melden. Gemeinsam mit Ihnen, unseren Lesern, möchten wir Briefe der Ermutigung an einsame Menschen weitergeben. »Sorge im Herzen bedrückt den Menschen; aber ein freundliches Wort erfreut ihn« (Sprüche 12,25). Mit Ihrem Brief senden Sie Freude. Sie können aufmunternde Worte schreiben, aus Ihrem eigenen Alltag in der Pandemie erzählen oder auch von Ihren Kindern gezeichnete Bilder schicken.

Wir möchten Ihnen auch die Möglichkeit geben, Ihre Botschaft im Sonntag zu veröffentlichen. Wer seine Ermutigung als Leserbrief gedruckt sehen möchte, der soll auf seinem Brief oder in seiner Mail vermerken »Veröffentlichung erwünscht«. Diese werden dann im SONNTAG abgedruckt.

Unsere »Aktion Hoffnungspost« unterstützt auch der ehemalige Superintendent Matthias Weismann. Er schätzt die geistige Ermutigung, die durch die Briefe weitergegeben werden kann, sowie das dafür nötige Gottvertrauen, als wertvoll für uns alle ein.

Einladung zur Aktion Hoffnungspost:

Was für eine gute Idee! Genau das brauchen wir: Ermutigung aus gutem Grund! Aber ob wir den guten Grund auch haben? Also nicht nur: Der Impfstoff wird s bald richten, im Sommer wird s wieder besser oder so. Der Apostel Paulus hat mal formuliert: Einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. (1. Kor. 3,11) Da geht es um den wirklichen Grund unserer Hoffnung, der im Leben und im Sterben trägt. Nämlich die Botschaft, dass es Gott gut mit uns meint, wir nicht gar aus sind, sondern durch Christus eine Zukunft haben. Ob es noch genug Christinnen und Christen gibt, die damit geistliche Erfahrungen gemacht haben und davon erzählen möchten? Das wär doch mal was für uns, liebe Pfarrerinnen und Pfarrer, besonders die im Ruhestand mit bissel Zeit. Aber natürlich auch für alle anderen, die noch Gottvertrauen zum Abgeben haben. Also ich werd’s mal probieren.

Matthias Weismann, Superintendent i.R. aus Meißen

Schicken Sie Ihre Post unter dem Stichwort »Aktion Hoffnungspost« an: Evangelisches Medienhaus, Der SONNTAG, 04155 Leipzig. Auch E-Mails sind möglich. Schreiben Sie an: <hoffnungspost@sonntag-sachsen.de>

 

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