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Berühmte Gräber im Dom zu Meißen

Grabstellen von St. Benno und Anna von Sachsen
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Grabplatte Benno von Meißen
© Fotos: Stefan Behr

Die Grabstellen von Bischof Benno und Anna von Sachsen können im Dom Meißen besichtigt werden. Darauf machte Superintendent Andreas Beuchel bei einem Pressetermin am Donnerstag aufmerksam. »Viele Besucher des Meißner Dom fragen nach den Grabstellen von Bischof Benno und Anna von Sachsen. Besucher finden jetzt auch eine visuelle Installation des Grabes von St. Benno«, sagt Andreas Beuchel.

Benno von Meißen stammte vermutlich aus einer sächsischen Grafenfamilie. Er wirkte als 10. Bischof von Meißen von 1066 bis 1106. 

Benno von Meißen stammte vermutlich aus einer sächsischen Grafenfamilie. Er wurde von Bischof Bernward in Hildesheim erzogen, 1031 wurde er Mönch, 1040 zum Priester geweiht, 1042 Abt in St. Michael in Hildesheim, schon nach drei Monaten Kapellan und Kanoniker des Pfalzstifts St. Simon und Judas in Goslar und 1066 Bischof von
Benno von Meißen stammte vermutlich aus einer sächsischen Grafenfamilie. Er wurde von Bischof Bernward in Hildesheim erzogen, 1031 wurde er Mönch, 1040 zum Priester geweiht, 1042 Abt in St. Michael in Hildesheim, schon nach drei Monaten Kapellan und Kanoniker des Pfalzstifts St. Simon und Judas in Goslar und 1066 Bischof von Meißen
Benno von Meißen stammte vermutlich aus einer sächsischen Grafenfamilie. Er wurde von Bischof Bernward in Hildesheim erzogen, 1031 wurde er Mönch, 1040 zum Priester geweiht, 1042 Abt in St. Michael in Hildesheim, schon nach drei Monaten Kapellan und Kanoniker des Pfalzstifts St. Simon und Judas in Goslar und 1066 Bischof von Meißen

In sehr hohem Alter starb er nach einer vierzig Jahre währenden bischöflichen Amtszeit. Beigesetzt wurde er im Meißner Dom.

Die Verehrung von Bennos Grab im Dom in Meißen ist seit 1285 bezeugt. Seine Gebeine wurden 1524 erhoben; Martin Luther verfasste aus diesem Anlass seine Schrift Wider den neuen Abgott und alten Teufel, der zu Meißen soll erhoben werden. 1539 wurde die Reformation in Sachsen eingeführt, Bennos Grab wurde aufgebrochen, seine Gebeine sollten in die Elbe geworfen werden; doch man hatte sie angeblich bereits vorher aus dem Sarg entfernt; mit einem Echtheitszertifikat versehen wurden sie 1576 nach Bayern überführt; diese Reliquien wurden 1580 in der Frauenkirche in München beigesetzt.
Die Verehrung von Bennos Grab im Dom in Meißen ist seit 1285 bezeugt. Seine Gebeine wurden 1524 erhoben; Martin Luther verfasste aus diesem Anlass seine Schrift Wider den neuen Abgott und alten Teufel, der zu Meißen soll erhoben werden. 1539 wurde die Reformation in Sachsen eingeführt, Bennos Grab wurde aufgebrochen, seine Gebeine sollten in die Elbe geworfen werden; doch man hatte sie angeblich bereits vorher aus dem Sarg entfernt; mit einem Echtheitszertifikat versehen wurden sie 1576 nach Bayern überführt; diese Reliquien wurden 1580 in der Frauenkirche in München beigesetzt.
Die Verehrung von Bennos Grab im Dom in Meißen ist seit 1285 bezeugt. Seine Gebeine wurden 1524 erhoben; Martin Luther verfasste aus diesem Anlass seine Schrift Wider den neuen Abgott und alten Teufel, der zu Meißen soll erhoben werden. 1539 wurde die Reformation in Sachsen eingeführt, Bennos Grab wurde aufgebrochen, seine Gebeine sollten in die Elbe geworfen werden; doch man hatte sie angeblich bereits vorher aus dem Sarg entfernt; mit einem Echtheitszertifikat versehen wurden sie 1576 nach Bayern überführt; diese Reliquien wurden 1580 in der Frauenkirche in München beigesetzt.

Bischof Withigo (1266–1293) ließ das Grab öffnen und bestattete die Gebeine Bennos in einer in der Mitte der Kirche erbauten Tumba. Das verstärkte die Benno-Verehrung, doch erst in der Reformationszeit, am 31. Mai 1523, sprach Papst Hadrian ihn heilig. Anlässlich der Erhebung der Reliquien am Benno-Tag (16. Juni) 1524 kritisierte Martin Luther mit seiner Schrift »Wider den neuen Abgott und alten Teufel, der zu Meißen soll erhoben werden« diese Heiligsprechung.

Anna von Sachsen, geboren am 23. Dezember 1544 in Dresden, war die Tochter des Kurfürsten Moritz von Sachsen und Agnes von Hessen. Sie starb am 18. Dezember 1577 kurz vor ihrem 33. Geburtstag. Namenlos wurde sie im Dom an der Seite ihrer Vorfahren bestattet.

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