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Frank Richter verlässt Stiftung Frauenkirche

epd/so
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© Steffen Giersch

Frank Richter scheidet zum 1. Juli als Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche aus. Grund ist seine Kandidatur für das Amt als Oberbürgermeister von Meißen, wie die Stiftung am Mittwochabend in Dresden mitteilte. Der Stiftungsrat habe sich mit Richter einvernehmlich über die mit seinem Ausscheiden verbundenen Modalitäten verständigt und wünsche ihm »alles erdenklich Gute«, hieß es.

Die Stiftung dankte Richter dafür, während seiner nur gut einjährigen Amtszeit »wertvolle Impulse« gesetzt zu haben. Der gesellschaftliche Dialog aus der Frauenkirche heraus sei durch neue Formate wie das kontinuierliche Angebot in der Unterkirche erweitert worden, hieß es. Das Stiftungsteam werde "daran anknüpfen und diese Ideen wachsen lassen".

Richter sagte, er habe während seiner Zeit an der Frauenkirche »ein offenes Gotteshaus erlebt, in dem Menschen verschiedener Herkunft miteinander reden, beten und sich begegnen«. Er bedanke sich für den Respekt, den die Stiftung seiner Entscheidung für die Bürgermeister-Kandidatur entgegengebracht habe, fügte er hinzu.

Die Sächsische Zeitung schreibt in ihrer Donnerstagausgabe, Richter verlasse nicht ganz freiwillig die Stiftung. Er habe um eine Freistellung bis zur OB-Wahl in Meißen Mitte September gebeten. Dies hätte die Stiftung abgelehnt.

Richter ist Theologe und war jahrelang Direktor der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung. Anfang 2017 wechselte der 57-Jährige als einer von drei Geschäftsführern zur Stiftung Frauenkirche. Vor einigen Wochen war bekanntgeworden, dass Richter bei der Oberbürgermeisterwahl am 9. September als parteiloser Kandidat in seiner sächsischen Geburtsstadt Meißen antreten will.

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