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Gedenkandacht für Opfer des Busunglücks

In der Dresdner Frauenkirche wird am Sonnabend dazu auch Landesbischof Carsten Rentzing sprechen
epd
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Frauenkirche Dresden
© Gunter Bähr/Stiftung Frauenkirche Dresden

Mit einer ökumenischen Andacht in der Dresdner Frauenkirche wird am Samstag der 18 Opfer des Busunglücks vom Montag gedacht. Dazu laden evangelische und katholische Kirche unter Mitwirkung des Freistaats Sachsen in die Unterkirche des Gotteshauses ein, wie die Stiftung Frauenkirche mitteilte. Gestalten werden die Andacht Sachsens evangelischer Landesbischof Carsten Rentzing und Domdekan Klemens Ullmann, der den katholischen Bischof des Bistums Dresden, Heinrich Timmerevers, vertritt.

Ebenfalls teilnehmen werden demnach Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU), Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt und der Generalsuperindentent der Evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz, Martin Herche. Die Andacht richte sich an die betroffenen Familien und »alle, die gemeinsam ein Zeichen der Anteilnahme setzen wollen«.

Am Montagmorgen war auf der Autobahn 9 im oberfränkischen Münchberg ein Reisebus aus Sachsen auf einen LKW aufgefahren und in Brand geraten. 18 der insgesamt 48 Insassen starben, die übrigen wurden zum Teil schwer verletzt. Die 46 Passagiere aus Sachsen waren zwischen 41 und 81 Jahre alt und auf dem Weg nach Italien. Laut Medienberichten steht einer der zwei Busfahrer im Verdacht, das Unglück verursacht zu haben.

Die Andacht in der Unterkirche der Frauenkirche beginnt um 14.30 Uhr. Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

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1 Lesermeinungen zu Gedenkandacht für Opfer des Busunglücks
Leserin schreibt:
06. Juli 2017, 13:51

Dank an die Veranstalter und mein Mitgefühl den Opfern, Angehörigen und Helfern! Es wäre schön, wenn dies auch für Angehörige und Nachbarn von Opfern salafistischer Gewalt gelten würde, anstatt dass aus lauter Sorge vor Förderung von rechtem Denken ein Verbrechen nicht mehr betrauert werden darf. Oder wenn unter der Norm der Feindesliebe Unrecht und Verbrechen verschwinden gemacht werden (und damit auch die Opfer!). Aber bis dahin ist es in unseren Gemeinden wohl noch ein weiter Weg. Na ja, wird wohl eh gelöscht werden.

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