Landeskirche und Diakonie Sachsen rufen zu Spenden für Libanon auf

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Hafen Beirut Explosionen Spenden Diakonie Landeskirche
Der Hafen von Beirut vor den Explosionen © MUHAMMED BEYROUTI/unsplash

Nach den verheerenden Explosionen in Beirut, Hauptstadt des Libanon, zeigt sich jetzt das volle Ausmaß der Verwüstung: Mehr als 130 Menschen haben ihr Leben verloren, rund 5.000 wurden verletzt, viele werden noch vermisst. Das Hafengebiet und die umliegenden Wohngebiete liegen in Trümmern. Erste Schätzungen der libanesischen Regierung gehen von mehr als 300.000 Obdachlosen in Folge der Schäden durch die Explosion aus. Die Zerstörungen erstrecken sich auf beinahe die Hälfte der Stadt. Die Regierung rief nach dem Katastrophenfall einen zweiwöchigen Ausnahmezustand aus.

Auch Gesundheitseinrichtungen sind von den Zerstörungen betroffen - die Krankenhäuser hatten aufgrund von Covid-19 bereits vor dem Unglück ihre Belastungsgrenzen erreicht. Verletzte müssen unter provisorischen Bedingungen auf Gehsteigen und Parkplätzen versorgt werden.

„Hier muss sehr schnell geholfen werden“, sagt Diakonie-Chef Dietrich Bauer und ist dankbar, dass die Diakonie-Katastrophenhilfe gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation IOCC die Nothilfe bereits gestartet hat. Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger, Ärztinnen und Sozialarbeiterinnen sind jetzt im Einsatz, um die wichtigsten medizinischen Nothilfezentren wieder einsatzfähig zu machen. Auch eine Suppenküche wird eröffnet, um Menschen mit warmen Mahlzeiten zu versorgen. Der Aufbau von Unterkünften soll in den nächsten Tagen ebenfalls beginnen.

Nicht nur die direkten Auswirkungen sind verheerend, auch mittelfristig braucht der Libanon Hilfe. Eine schwere Wirtschaftskrise und der Wertverfall des libanesischen Pfunds haben die Hälfte der Bevölkerung in Armut gestürzt. Die ohnehin schwierige Ernährungssituation wird sich nun weiter verschärfen. Immense Zerstörungen in der Hauptstadt werden die Preise von Baumaterial in den kommenden Wochen in die Höhe treiben. Den Menschen im Libanon stehen weitere schwere Zeiten bevor.

Die Diakonie Sachsen und die Landeskirche bitten um Spenden auf das Konto der Diakonie
Katastrophenhilfe, Berlin,
Evangelische Bank,
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Nothilfe Libanon

Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

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