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Wieder ein Kirchenbrand

In Eula bei Borna zerstört ein Feuer die Sakristei einer der ältesten Kirchen Sachsens
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Die Wiprechtskirche in Eula stammt aus dem 12. Jahrhundert.

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen hat es an einer Kirche bei Leipzig gebrannt. Betroffen war die evangelische Wiprechtskirche in Eula bei Borna, wie eine Polizeisprecherin am Freitagmorgen bestätigte. Das Feuer sei gegen 22.30 Uhr am Donnerstagabend gemeldet worden. Die Brandursache war zunächst unklar und sollte am Freitagvormittag von Sachverständigen untersucht werden. Es entstand erheblicher Sachschaden an der Sakristei, die Kirche selbst blieb weitgehend verschont.

 "Wir hatten Glück im Unglück, dass der Brand so schnell gemeldet wurde", sagte eine Gemeindemitarbeiterin gegenüber dem Sonntag, nachdem sie sich zusammen mit der Pfarrerin Annerose Süß gerade vor Ort ein Bild gemacht hatte. "Wir konnten aber noch nicht den genauen Schaden beurteilen, weil alles noch abgesperrt ist."

Wie es von der Polizei hieß, brach das Feuer offenbar in einem Anbau der Kirche aus. In der Sakristei seien Möbel gelagert gewesen. Das gesamte Mobiliar in dem etwa zehn Quadratmeter großen Raum sei vernichtet und der Anbau schwer beschädigt worden, sagte die Polizeisprecherin weiter. Die Feuerwehren aus drei Orten waren über Stunden im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Ein Übergreifen der Flammen auf die Kirche konnte verhindert werden, allerdings wurde das Gotteshaus durch Ruß in Mitleidenschaft gezogen.

 Vor drei Wochen, in der Nacht vom 9. zum 10. Januar, war die evangelische Kirche im Zwenkauer Ortsteil Tellschütz bei Leipzig bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Kirchturm und Kirchenschiff des teilweise fast 500 Jahre alten Baus wurden dabei völlig zerstört. (epd/so)

 

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5 Lesermeinungen zu Wieder ein Kirchenbrand
Monti schreibt:
30. Januar 2015, 17:57

Muslimischer Terror liegt nahe.

Aufrechter schreibt:
31. Januar 2015, 14:59

Na, selbstverständlich ist das naheliegend, geehrter Monty (so ist doch richtig, gell?), wo doch auch allgemein bekannt ist, dass der Mullah von Espenhain öffentlich zur Schleifung aller Tempel der Ungläubigen in der Umgebung aufgerufen hat.
Da weiß natürlich die Presse, die es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, noch nix davon und spricht von "unbekannter Brandursache" oder "ungeklärtem Verdacht auf Brandstiftung".
Unglaublich das alles, im wahrsten Sinne des Wortes, jawoll!

L.S. schreibt:
03. Februar 2015, 15:20

Lieber empörter Aufrechter,
wenn Kirchen brennen, sollte es auch in Sachsen erlaubt sein in allen Richtungen zu denken. Nicht nur an die üblichen Verdächtigen, warum z. B. nicht an Kosovaren aus den Asylunterkünften.

Unter den Flüchtlingen, die nun am laufenden Band zu uns kommenden können auch Feuerteufel sein. Z. B. die Neuen aus dem Kosovo, mit albernen Flüchtlingslügen sind oft auffällig und nicht nur als Messerstecher auf oder um unsere Tanzveranstaltungen (Diskos).

Als „Brandursache unbekannt“ es bei einer Kirche zu belassen, meinten sie das?
Warum soll sich hier die Polizei die Zeit verschwenden, kann ich Ihnen zustimmen. Wo es wirklich besser ist, sie nutzen die, für die Discos und Asylunterkünfte. Wären Polizei und Rettungssanitäter dort mehr vor Ort, könnte der hier letztens genannte Eritreaer, der vom Mitbewohner mit dem Messer angegriffen wurde, noch leben.
Erinnern Sie sich, dass hier auch nur in einer Richtung (der falschen) gedacht und demonstriert wurde, wo Sie sich aber nicht empörten?
Wissen sie, dass wegen den hohen Bedarf an teuren Security-Leuten, einzig wegen den Asylanten und auch Russlanddeutschen es in kleineren Städten keine Discos gibt oder geschlossen wurden?
L. Schuster

Aufrechter schreibt:
04. Februar 2015, 21:45

Aber, aber, geehrter Herr Schuster, was wollen Sie denn eigentlich von mir? Ich habe doch nur dem Monty Python völlig zugestimmt. Klar doch, waren das ein muslimischer Anschlag - und klar doch waren das Kosovaren aus dem Asylantenheim, das zwar in Thräna ist und Nordafrikaner beherbergt, aber das kann man schon so gelten lassen, wie Sie das darstellen. Und klar doch, dass sind alles ganz üble Messerstecher und auch sonst wilde Stecher auf den Discos im Lande. Ein Glück - sage ich Ihnen -, dass ich aus dem Alter raus bin.

Empört bin ich allenfalls, dass diese Presseheinis Ihre wertvollen Recherchen nicht genug würdigen und das immer so falsch und verzerrt darstellen. Da kann ich einfach aus meiner Eifererhaut nicht heraus. Und niemals, wirklich niemals, würde ich Ihnen, Geehrtester, das Nachdenken verbieten wollen. Wer wäre ich denn? Wenn Sie´s denn auch mal tatsächlich tun täten, seufz!
Alles andere habe ich nicht verstanden. Da ist mein Horizont wohl zu beschränkt.
Ihnen ein beruhigendes Jawoll!

L.S. schreibt:
05. Februar 2015, 13:25

Lieber Aufrechter,
es ging nur drum, dass man als Kirchenbrandstifter keinen ausschließen darf, jeder Verdacht gedacht werden muss.

Ein Verdacht:
Vielleicht unsere Satanisten, vielleicht die Szene um Black Metal, eine satanische Musikrichtung. Eine oft schwarz gekleidete, nord- und mitteleuropäische Fanszene. Die durch Kirchenbrandstiftungen in Norwegen bekannt wurde.
Bei der Black-Metal-Bewegung, handelt es sich um Hitler-, Stalin-und aktuell Putin-Verstehende. Amis- Farbige-, Juden-, Homoächtende. Antichristen.

Quelle
VERÖFFENTLICHT AM 30.01.2015 Artikel drucken

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