Rechte Risse

Abgehängt: Viele konservative Christen fühlen sich heimatlos, auch in ihrer Kirche – und wählten AfD. Jetzt aber wächst auch unter ihnen das Unbehagen. Die Risse gehen auch durch die Rechten.
Andreas Roth
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Rechtsruck: Verkleidete AfD-Anhänger und Pegida-Anhänger protestierten am 3. Oktober 2016 vor der Frauenkirche in Dresden. Einigen Christen selbst in der AfD ging das zu weit. Foto: Arno Burgi/dpa

Der Riss wurde unübersehbar, als die sächsische AfD-Landtagsabgeordnete Kirsten Must­er am Tag der Deutschen Einheit 2016 durch ein Spalier der Protest-Trillerpfeifen mit anderen Politikern zum Gottesdienst in die Dresdner Frauenkirche schritt. In den Gesichtern der Wut auf dem Neumarkt erblickte sie viele Parteifreunde. »Das hat mich sehr getroffen«, sagt die evangelische Rechtsanwältin aus Moritzburg. »Es war dieser Stil – aber auch, was sie zum Ausdruck bringen wollten.«

AfD-Politiker wie Björn Höcke oder Jens Maier überschritten die Grenze ins Rechtsextreme weiter fleißig. »Ich habe mich in meiner Doktorarbeit sehr intensiv mit der Kirche in der NS-Zeit beschäftigt – da geht solch eine Heroisierung der Zeit vor 1945 gar nicht«, sagt Muster. »Erst recht nicht, wenn man wie ich seine Großmutter als Opfer der Euthanasie verloren hat.« Nach der Bundestagswahl trat die Abgeordnete aus der AfD aus. Nun sitzt sie in einem Büro im Landtag – ohne Fraktion und Mitarbeiter.

Dabei hatte sich Kirsten Muster wie viele konservative Christen von der AfD zunächst verstanden gefühlt. Kritik am Islam, an der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare, an ungeregelter Zuwanderung. »Familie und Lebensschutz sind für mich persönlich Kernthemen«, sagt Muster, die auch im Chor ihrer Moritzburger Kirchgemeinde singt. Barmherzigkeit und Mitleid hält sie für wichtige Werte für den einzelnen Christen – aber nicht für das politische Handeln.

Kritiker der Rechtsnationalen sehen in all diesen Zielen nur etwas Rückwärtsgewandtes, Eingeengtes, kleines Karo. Und im schlimmsten Fall die Wiederauferstehung eines unmenschlichen Ungeistes. Doch dabei wird etwas übersehen: Im Aufstieg der neuen Rechten spiegeln sich moderne Verschiebungen und Risse im Gewebe der Gesellschaft, europaweit. Denn in der Nach-Industriegesellschaft wurden die Karten der Macht neu gemischt, schreibt der Soziologe Andreas Reckwitz in seinem viel beachteten Buch – und dabei gibt es Verlierer.

Die Gewinner sind Mitglieder einer neuen Mittelklasse: Sie wohnen in den Städten, sind Akademiker und Kreative, sind links und liberal, weitgereist und weltoffen, sie profitieren von der Globalisierung. Und sie geben den Ton an in den Medien, in der Politik und oft auch in der Kirche. Die anderen – die Abgehängten und die »alte Mittelklasse« – haben das Nachsehen, so Reckwitz. Sie fühlen sich und ihren Lebensstil – in der Provinz, mit Tradition und Heimatliebe, als Raucher oder Fleischesser – abgewertet. Sie fühlen sich gekränkt und ungehört. Daher die Wut. In der AfD hofften sie, eine Anwältin für ihre Interessen und Gefühle zu finden.

Doch unter konservativen Christen bei den Rechtsnationalen wächst mittlerweile ein mulmiges Gefühl. »Wenn Kirchen und Medien eine Partei permanent stigmatisieren, schweißt das Radikale zusammen. Die Bürgerlichen aber verjagt es oft«, sagte die frühere Vorsitzende der »Christen in der AfD«, Anette Schultner, dem evangelikalen Magazin »Pro«. Kirche trage deshalb »eine gewisse Mitverantwortung an der radikaler werdenden Entwicklung der AfD«.

Christliche AfD-Aussteiger wie Anette Schultner, Frauke Petry und Kirsten Muster bauen jetzt die Blaue Partei als gemäßigt-rechte Alternative zur Alternative auf. Ihr Gründer ist übrigens Kirsten Musters Mann, der Moritzburger Jurist und studierte Theologe Michael Muster, der dem Schlichtungsausschuss für dienstrechtliche Fragen der sächsischen Landeskirche vorsteht. Die Blauen haben erst wenige Mitglieder. Man will nicht wieder von Extremisten gekapert werden. »Wir sind doch nicht als Ausleger des rechten Randes gestartet«, sagt Kirsten Muster nachdenklich. »Ich überlege oft: Wann sind wir abgebogen?«

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57 Lesermeinungen zu Rechte Risse
Gert Flessing schreibt:
10. Januar 2018, 18:09

Lieber Herr Roth,
was ist ein "unmenschlicher Ungeist"? Einen "unmenschlichen Geist" könnte ich ja noch verstehen, einen "Ungeist" als solchen auch.
Aber sei`s drum. Es klingt ein wenig merkwürdig in meinen Ohren.
Da stehen Menschen im regnerischen dunkel an einem Denkmal und erinnern an die Opfer des heutigen Terrors.
Sie meinen, das es keine "Hierarchie der Opfer" gibt. Da gibt es Menschen, die halten die Öffnung der Grenzen 2015 für einen Bruch geltenden Rechts und die Rettung des Euro für fragwürdig.
Sind diese Menschen schlimme Nazis?
Nein, so haben Sie diese Menschen nicht beschrieben. Aber was sind sie dann wirklich? Vor allem aber, wie gehen wir, wir, die wir Kirche darstellen, mit ihnen um.
Wenn ein Mensch, wie Frau Muster, den "Schutz des Lebens" auch für Ungeborene, wichtig hält, ist das eine durchaus christliche Einstellung. Ich erinnere mich noch an die Gründung von "KALEB" und die Sitzungen in den Räumen der Thomaskirche in Leipzig.
Ist derjenige, der sich vor das schutzlose Leben eines Menschen, vor der Geburt, stellt, ein Rechter oder eine Rechte?
Dann will ich mich gern als rechts beschimpfen lassen.
Wenn eine Religionspädagogin meinen Enkeln erzählen würde, dass der dreieinige Gott und Allah das Gleiche sind, würde ich ihr ein paar Takte erzählen. Jesus, der Christus ist Weg, Wahrheit und Leben. Wenn wir das, als Kirche, fallen lassen, wird es Zeit, da mal ein wenig gegen zu halten.
Der folgende Satz stammt wohl nicht von Ihnen. Aber lassen Sie sich die Zusammenstellung mal auf der Zunge zergehen: "Sie fühlen sich und ihren Lebensstil – in der Provinz, mit Tradition und Heimatliebe, als Raucher oder Fleischesser – abgewertet."
Wie hinterwäldlerisch sind doch diese "Abgehängten" Reizworte finden sich hier in geballter Ladung: Provinz. Tradition, Heimatliebe. In diesem Zusammenhang spürt man richtig das altmodische, uncoole. Dann natürlich noch: Raucher oder Fleischesser. Nicht vielleicht Raucher und Fleischesser? Könnte es nicht auch unter den Menschen in der Provinz, die ihre Heimat lieben und Traditionen, wie den Martinsumzug vielleicht, Veganer geben?
Nein, die sind Fleischesser. Die sind auch nicht kreativ.
Die kreativen leben in der Stadt. Die sind gewiss VeganerInnen. Die rauchen auch nicht. die kiffen. das weitet den Geist.
Vor allem sind die links und liberal, weil ja diese beiden Verortungen heute zusammen gehören.
Da sie weit gereist sind, sind sie weltoffen. Wie sie von der Globalisierung profitieren erschließt sich mir zwar nicht. Aber werden sie schon irgendwie.
Ja, die findet man auch in der Kirche. Ökomäßig korrekt, bis hin zu fair trade gehandelten Latschen. Eine rote Nelke im Knopfloch und Marx im Schädel oder doch eher andere Ikonen des Fortschritts?
Jesus als Vorkämpfer des Sozialismus und der ist es, den die Offenbarung verheißt.
Nun denn, ich weiß nicht, ob ich ein Rechter bin. Ein Linker bein ich gewiss nicht.
Seit vielen, vielen Jahren versuche ich, Christ zu werden, mein Leben, von Christus, dem gekreuzigten und auferstandenen Herrn her zu gestalten.
Dabei lebe ich in Freude an meiner Heimat und dem, was sie uns schenkt und ich lebe weltoffen, und lebensoffen, weil ich gelernt habe, dass es mehr Fassetten gibt, als "Links" und "Rechts".
Gert Flessing

Beobachter schreibt:
11. Januar 2018, 13:41

Danke lieber Gert, für Deine klarstellenden Worte!

Britta schreibt:
11. Januar 2018, 8:37

Danke, lieber Herr Flessing, für Ihren Kommentar. Man kann sich nicht verkneifen, als "rechts" verortete Menschen als "abgehängt", als "Raucher und Fleisch(fr)esser" und was nicht noch alles zu piesacken. Wenn ich jedoch das Berufsabschlußspektrum und die Berufserfahrung von namhaften Vertretern der Grünen, der SPD oder der AfD vergleiche - dann finde ich das "Abgehängte" nicht objektiviert. Über die Signifikanz, ob eher Rechtsgerichtete oder Linke mehr Rauchen, Fleischessen etc., habe ich keine validen Untersuchungen gefunden. Als Kettenraucher fallen mir jedoch sofort H. Schmidt und Franz Müntefering ein, als Zigarrenraucher G. Schröder...
Erst neulich legte der jüdische Publizist H. Broder eine fundierte Analyse vor, daß die NationalSOZIALISTEN im linksextremen Spektrum zu verorten sind (was sich ja auch mit der Islamophilie und dem erst neulich wieder zutage getretenen und neuerdings bei bestimmten Personenkreisen offen geduldetem Antisemitismus bewahrheitet).
Die linksgrünen Kreise, sofern sie sich nicht wissentlich als Werkzeug der globalen Finanzelite machen, haben ein kleines Identitätsproblem: einerseits geben sie vor, den Raubtierkapitalismus und die Finanzdiktatur zu bekämpfen, andererseits begrüßen sie die Globalisierung (die der Vorgenannten Vorraussetzung für die Ausbeutung der Ressourcen der Welt ist) und zerstören über ihr aggressives Propagieren eines Hasses auf das Land, in dem sie sein können, was sie wollen, ebenjenes, und über ihr verqueeres Familienbild die Grundlage eines vernünftigen menschlichen Zusammenlebens. Damit machen sie sich zu Bütteln jener, die sie vorgeben, zu bekämpfen.
Ansonsten, im privaten Umfeld sieht man deutlich, daß bei uns gerade die, die von der Denkweise mitnichten linksgrün sind, die kreativsten, fleißigsten Leute sind. Ein Großteil des Mittelstandes, der in Mittelsachsen nunmal der einzige Wirtschaftszweig ist, kann sich mit linksgrünem Gedankengut nicht anfreunden. Insofern, diese Pauschalisierungen halte ich in jede Richtung für polemisch.
Und letztlich, wohin kamen denn laut Matthäus die Schafe auf der rechten Seite? ;-)
Viele Grüße
Britta

Johannes schreibt:
22. Januar 2018, 16:00

"..und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken." (Matth. 25) - Die Rechten sind die guten Schafe und die Linken die bösen Böcke...

manuel schreibt:
11. Januar 2018, 12:33

Ein weiterer Artikel, in dem es nicht um die Fragen geht, die die Leute in Unruhe versetzen. Und weiter werden schön die Klischees gepflegt: die Städter sind weltoffen, liberal, weitgereist..., während das die Dörfler offenbar nicht sind. Vor allem weitgereist.
Dörfler müssen wegen jedem Brötchen ins Auto steigen, sie pendeln täglich zur Arbeit, sie müssen zum Döner / Italiener / Konzert / Gottesdienst / Arzt / Schulen / Kino usw. weit reisen - immer fahren, weil nicht das Geringste bisschen mehr vor Ort ist. Sie fahren ihre Kinder zum Reiterhof / zur Feuerwehr / Musikschule / Tischtennis / Fußball / Konzert - die ach so unbeweglichen Dörfler, die angeblich nicht weiter als bis zur nächsten Talseite denken. Kreativ muss man bei der Lösung vieler Probleme des alltäglichen Lebens auf dem Land übrigens auch wesentlich mehr sein als in der Stadt, wo Tausende von Geschäften und Möglichkeiten einfach so zur Verfügung stehen - natürlich fußläufig oder schön ökologisch mit dem Fahrrad und CarSharing oä. In den Urlaub fahren die auf dem Land übrigens auch - und das natürlich auch in die ganze Welt. Aber nur in der Stadt weiß man, was Reisen ist... Und "die Stadt" - das ist in Sachsen nur noch Leipzig und Dresden und mit Abstrichen auch noch Chemnitz. Alles andere ist Provinz mit Heimatliebe und Tradition, wo man raucht und Fleisch isst - während in der Stadt die rauchlosen Vegetarier sind.
Ob übrigens allen von Ihnen so deklarierten "Gewinnern" der Globalisierung automatisch Heimat und Tradition egal sind und sie alle "links" sind, weiß ich auch nicht so richtig. Selbst wenn ich also zur guten Seite Ihres etwas engen Weltbildes gehören würde, wüsste ich nicht so richtig, ob ich mich von Ihnen zutreffend beschrieben fühlen würde. Wenn man in der Stadt ein derart selbstgefälliges Bild von sich und der Welt bekommt, da bleibe ich lieber auf dem Land. Auch Städte schützen offenbar nicht vor Enge.
Auf diesem Niveau kann man endlos weitermachen. Aber Chancen und Probleme der Globalisierung lassen sich mit derart einseitiger Parteinahme und konsequenter Verweigerung der sachlichen Ebene einfach nicht diskutieren - und schon gar nicht lösen. Es ist doch lächerlich zu denken, dass man sich auf dem Lande "gekränkt" fühlt. Sie sollten - auch im "Sonntag" - wissen, dass sich die Leute auf dem Lande nur viele Gedanken um die Zukunft machen, viel mehr übrigens als um die Vergangenheit. Hoffentlich ist das in der Stadt auch so - im kreativen, weitgereisten, rauchfreien, vegetarischen, links-weltoffenen Gewinner-Klima.

Gert Flessing schreibt:
11. Januar 2018, 17:55

Es wäre schön, wenn man mich nicht missverstehen würde. Ich wollte nichts klar stellen. Es gibt vermutlich auch nichts klar zu stellen. Dafür schätze ich Herrn Roth, als fähigen Journalisten, zu sehr.
Das Problem liegt nicht so sehr in dem, was er geschrieben hat, als in der Situation selbst, in der wir, eben auch in der Kirche und in der Gemeinde leben.
Da ist ein Riss in der Gesellschaft. Der ist unübersehbar. Die Frage, welcher Partei sich ein Mensch, der darunter leidet, anschließt, ist, in meinen Augen, zweitrangig.
Vor allem, wenn ich an uns, als Kirche denke.
In der Kirche ist der Riss ja wesentlich älter. Früher sagte man "das fromme Erzgebirge" und hat das, was durchaus damit zu tun hat, charakterisiert.
Auch damals gab es ein gewisses Gefälle zwischen Stadt und Land.
Der Riss, der uns zu schaffen macht ist auch beheimatet in dem Riss, der sich zwischen den Theologien auftut.
Welche Kirche sind wir?
An der Stelle wird sich auch entscheiden, wo wir, im Blick auf die Welt außerhalb der Kirchenmauern (als Metapher gebraucht), stehen.
Aber auch umgekehrt. Wo verorten wir uns in der Welt? Welche der Strömungen, die wir vorfinden, teilen wir, wollen wir teilen? Das, was wir da entscheiden, beeinflusst die Theologie.
Ich zitiere aus einem Aufsatz, den ich neulich schrieb: "Hatte Bultmann doch und das nicht im Scherz, gesagt: „Man kann nicht elektrisches Licht und Radioapparat benutzen, in Krankheitsfällen moderne medizinische und klinische Mittel in Anspruch nehmen und gleichzeitig an die Geister- und Wunderwelt des Neuen Testaments glauben.“"
Wo steht das Kreuz? Der Leserbrief von Prof. Dr. Kandler, im Papiersonntag, sagt da einiges aus.
Wie stehen wir zu der Gnade und der Barmherzigkeit, die von Gott her kommen? Eben durch Kreuz, Auferstehung und die Hoffnung, die unsere Jahreslosung, die ja in der Offenbarung steht, sollten wir wissen, was uns gegeben ist.
Ich zitiere mal, verfremdend, Frau Kirsten Muster: "Wir sind doch nicht als Ausleger ökologischer Sozialromantiker gestartet. Ich überlege oft: Wann sind wir abgebogen?"
Viel mehr, als das, was Parteien und Ideologien anbelangt, sollte uns das umtreiben.
Denn daran und nicht an der politisch korrekten Ausrichtung, hängt die Zukunft der Kirche und - wer weiß - vielleicht auch die Zukunft unserer Gesellschaft.
Gert Flessing

Manfred schreibt:
11. Januar 2018, 18:16

Vielen Dank für ihre vollkommen richtige Zeilen, Herr Gerd Flessing.
Große Teile der Kirche machen sich wieder mit den Machthabern des Landes gemein.
Wenn wir heute mit etwas Abstand zu den Anfängen von Pegida und dessen nicht gerade politisch einwandfreien Vordenker zurückblicken, werden die meisten Menschen erstaunliches feststellen.
https://pegidaoffiziell.wordpress.com/2015/02/16/zehn-thesen-in-dresden-...
Heute sind die meisten dieser Punkte auch Forderungen von verschiedenen Parteien und Gruppierungen!
Welcher Punkt dieser 10 Thesen ist eigentlich RECHTSRADIKAL oder hat etwas mit Nazis zu tun?
Ist einer dieser 10 Thesen eigentlich auch falsch?

L. Schuster schreibt:
11. Januar 2018, 23:17

Die AfD hat nichts mit Rechtsextremismus zu tun und die vereinzelten Verirrungen nicht nur von Höcke oder Maier bzw. ihre Äußerungen, die in der Zeit von Adenauer bis Strauß oft fast ähnlich auch einige Mitglieder von CDU/CSU taten. Als eifriger Westsender Hörer und Seher zu DDR-Zeit ist mir das in Erinnerung und hier werden mir bestimmt Diskutanten zustimmen.
Ich finde hier wird vor allen Stimmung gemach um Wähler zu verunsichern die AfD nicht zu wählen. Wo leider die Kirche, besonders im Westen sich an dieser politischen Stimmungsmache beteiligt.

Beobachter schreibt:
12. Januar 2018, 12:26

Da stimme ich Ihnen (aus ähnlichen Erfahrungen) und Manfred ausdrücklich zu.
Vieles davon hat doch auch Gert Flessing (mehr im ersten Beitrag!) indirekt aus seiner Sicht bestätigt!
Übrigens, die (hier genannten) "christlichen AfD-Aussteiger" sollte man doch wohl kaum als Helden feiern. MIr erscheinen die eher als (gekaufte "IM"?) Selbstdarsteller, Egoisten, Durcheinanderbringer, zumindest aber Nestbeschmutzer!

Beobachterbeobachter schreibt:
12. Januar 2018, 19:27

Aha. Vielleicht sollten Sie mit Ihren üblen und diffamierenden Unterstellungen etwas vorsichtiger sein. Nicht daß Sie mal einer vor den Kadi zerrt.
Nein, das sind Menschen, die sich vom zunehmend rechtsradikalen Milieu abgestoßen fühlen und es nicht mehr mittragen können. Das sind nicht mehr zu leugnende Tatsachen.
Das Vermummungsverbot (siehe Titelbild) scheint in Dresden bei Demos auch nicht zu gelten? Das paßt natürlich hervorragend zum Motto "Mut zur Wahrheit". Sehr glaubwürdig bei Menschen, die nicht mal ihr Gesicht zeigen können.

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