Die SONNTAGs-Macher

Anlässlich des 75. Geburtstages des SONNTAG erzählen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, was sie mit der Zeitung verbindet
(so)
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Das SONNTAGs-Reaktionsteam in der Blumenstraße (v. l.): Uwe Naumann (Landeskirchenreporter), Mandy Weigel (Chefin vom Dienst), Karola Richter (Redaktionsassistenz), Stefan Seidel (Leitender Redakteur), Kai-Michael Gustmann (Layout). © Steffen Giersch

Stefan Seidel

»Der Sonntag begleitet mich schon lange. Er war in meiner Kindheit und Jugend präsent auf dem Küchentisch meiner Eltern und auf dem Wohnzimmertisch meiner Großeltern. Irgendwann las ich darin – und schnitt mir wichtig erscheinende Artikel aus, wie zum Beispiel die von Klaus-Peter Hertzsch. Dann begann ich, Leserbriefe zu schreiben – und freute mich, wenn sie abgedruckt wurden. Ich glaubte an den Wert und Sinn solcher Auseinandersetzungen. Der Gesprächsraum des Sonntag verband mich mit einer größeren christlichen Gemeinschaft. Dann kam ich über verschiedene Stationen 2012 selbst als Redakteur zum Sonntag. Es ist mir bis heute eine Ehre, für dieses traditionsreiche Blatt zu arbeiten. Noch immer eröffnet er mir zahlreiche Möglichkeiten, mich mit einer größeren Denk- und Glaubensgemeinschaft zu verbinden. Ich danke allen Leserinnen und Lesern für die Begleitung und den Austausch – und die Geduld und Bereitschaft, so manche Kontroverse auszutragen und den Sonntag mitzuprägen.«

Mandy Weigel

»Als Chefin vom Dienst bin ich u. a. dafür verantwortlich, Themen zu finden, Autoren und Fotografen zu beauftragen und dafür zu sorgen, dass alles pünktlich an seinem Platz »landet«. Seit fast fünf Jahren gehöre ich zum Team. Zuvor habe ich viele Jahre freiberuflich gearbeitet – die meiste Zeit fürs Fernsehen. Ab und zu erlebe ich heilige Sonntags-Momente. Das passiert, wenn Texte, die mir geschickt werden, mein Herz treffen, noch bevor der Kopf weiß warum – wenn jemand aus einem Bibelvers oder Vor-Ort-Gespräch eine Geschichte macht, die mich bewegt, die Mut macht oder einfach motiviert. Dann habe ich das Gefühl, am richtigen Ort zu sein, weil ich den richtigen Autor/die richtige Autorin oder ein gutes Thema gefunden habe. Das Verbundensein mit einer christlichen Gemeinschaft, die man in diesem Umfeld nicht erklären muss, trägt mich und macht den Unterschied zu anderen Medien, für die ich zuvor gearbeitet habe. Wenn ich nichts arbeite, singe ich hoffentlich bald wieder im Kirchenchor und bin gern in der Natur unterwegs.«

Uwe Naumann

»Vor Ort gehen und direkt mit den Menschen sprechen! Diese Neugier und Herangehensweise habe ich im Lokaljournalismus entwickelt. Auch im Hörfunk, für den ich im Journalistikstudium in Leipzig gearbeitet habe, war der direkte Kontakt zu den Menschen unverzichtbar. Schließlich brauchte ich O-Töne, also die Originaltöne, die Aussagen der Beteiligten. Dazu gehört auch, bei Konflikten immer beide Seiten zu hören. Denn auch bei Kirchens läuft nicht alles so reibungslos wie bei meinem ersten Sonntag-Artikel: Da eröffnete 2009 im Ort meiner Kindheit die Evangelische Werkschule Milkau – mit großer Freude und Dankbarkeit. Nicht nur die Arbeit vor Ort im Kleinen, sondern auch die Einordnung im Großen ist mir wichtig. Als Landeskirchenreporter sind diese zwei Sichtweisen nicht immer leicht in Einklang zu bringen, egal ob bei Strukturreform, Bischofsrücktritt oder Abendmahlsfragen. Es zeigt mir immer wieder die Vielfalt in der Landeskirche sowie das Ringen um ihre Einheit. Von beidem lebt die Kirche – und der Sonntag.«

Karola Richter

»Seit 2016 bin ich beim Sonntag als Redaktionsassistenz dabei. Der Sonntag und das Evangelische Medienhaus sind mir aber durch die Arbeit am TV-Format »Evangelisch in Sachsen« schon länger bekannt und ich habe mich auch gefreut, vor meiner Anstellung als freie Redakteurin Artikel beisteuern zu können. Besonders schätze ich die täglichen kleinen Herausforderungen und die Vielseitigkeit. Egal ob organisatorische Fragen oder Themenvorschläge sowie Blattkritik, bei mir am Telefon läuft alles zusammen und ich habe gerne ein Ohr für alle Anfragen. Auch online macht es mir Spaß, den Sonntag an die Menschen zu bringen und mit Lesern zu interagieren. Es ist immer wieder schön zu spüren, wie viele Menschen eine persönliche Verbindung mit dem Sonntag haben und ihn intensiv lesen und ihr Lob und Kritik mitteilen. Im FamilienSonntag bin ich für die Service-Seiten verantwortlich, dazu gehören Umfrage, Lesetipps und Ba­stelidee, und ich freue mich über diese kreative Aufgabe.«

Kai-Michael Gustmann

»Für mich ist die Arbeit für den Sonntag eine glückliche Fügung und gleichsam vertraut: Meine Eltern arbeiteten einst in Redaktion und Verlag einer Tageszeitung, und so waren Nachrichten, Poli­tik und Geschehnisse rund ums Zeitungmachen zuhause immer auch ein Thema. Ich wollte aber beruflich lieber »irgendwas mit Büchern« machen und studierte dann an der HGB Leipzig Typo­grafie und Buchkunst. Später er­gab sich eine für mich sehr interessante und fortbestehende freiberufliche Tätigkeit für die Evangelische Verlagsanstalt, in deren Verlauf ich zahlreiche Bücher und Buchcover gestalten durfte. Dabei konnte ich mich mit christlichen und reformatorischen Themen beschäftigen. Vor vier Jahren bot sich mir die Gelegenheit, beim Sonntag als Gestalter einzusteigen. Die Arbeit in diesem engagierten Team an aktuellen Themen ist für mich ein großes Vergnügen, jede Woche aufs Neue um eine gute und spannende neue Ausgabe zu »ringen«, und nahezu unmittelbar Reaktionen unserer Leser zu erhalten.«

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