Atomausstieg mit Nachwehen

Von Florian Riesterer
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2,4 Milliarden Euro sollen die Kraftwerksbetreiber Vattenfall, Eon, EnBW und RWE als Entschädigung für den Ausstieg aus der Atomenergie erhalten. So haben es die Bundesregierung und die Energiekonzerne vereinbart. Genau zehn Jahre nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima, die eben jenen Ausstieg besiegelte, ist ein Durchbruch im zähen Ringen erzielt. Immer wieder hatte das Bundesverfassungsgericht in den vergangenen Jahren Entschädigungsgesetze kassiert, zuletzt im vergangenen Jahr. Auch die Brennelementesteuer von 2011 bis 2016 als Kompensation für längere Laufzeiten in Höhe von mehr als sechs Milliarden musste der Bund zurückzahlen. Mit der jetzigen Vereinbarung verpflichten sich die Konzerne dagegen, alle laufenden Klagen fallen zu lassen. Ein Jahr, bevor mit »Neckarwestheim 2«, »Isar 2« und »Emsland« die letzten drei deutschen Atommeiler vom Netz gehen. Das Kapitel Atomenergie wird Deutschland allerdings noch lange beschäftigen. Die Suche nach einer Endlagerstätte für den hoch radioaktiven Atommüll hat gerade erst begonnen und birgt eine Menge Konfliktstoff. Keine Region im dicht besiedelten Deutschland möchte die strahlenden Fässer haben. Ob der Baubeginn vor dem Jahr­hundertwechsel gelingt, ist fraglich.

Finnland, das als erstes Land demnächst ein Atommüll-Endlager in Betrieb nehmen wird, hat vor 60 Jahren mit der Suche ­begonnen. Anders als Deutschland setzt es ­weiter auf Atomkraft – um möglichst schnell frei von fossilen Energieträgern zu sein, und klimaneutral. Dieses Ziel wird Deutschland später als Finnland erreichen. Dafür produzieren Windräder und ­Solaranlagen keine Entsorgungskosten oder Strahlenmüll für künftige Generationen.

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Impressionen Lausitz-Kirchentag


  • Görlitz begrüßt an diesem Wochenende zum »Lausitz-Kirchentag« © Steffen Giersch


  • Stark in der Region: Die Sorben, hier in typischer Tracht © Steffen Giersch


  • Mit viel Musik und zahlreichen Angeboten wurde gefeiert © Steffen Giersch


  • Auch Ministerpräsident Michael Kretschmer besuchte zu diesem Anlass Görlitz © Steffen Giersch


  • Tausende Christen nahmen am Lausitz-Kirchentag teil © Steffen Giersch


  • Strahlender Sonnenschein und Hitze beim Lausitz-Kirchentag, die Stimmung blieb oben auf © Steffen Giersch




  • Gestaltet wurde der Lausitz-Kirchentag von der Sächsischen Landeskirche (EVLKS) und der Landeskirche für Berlin-Brandenburg und Schlesische Oberlausitz (EKBO) © Steffen Giersch


  • Tausende Christen nahmen am Lausitz-Kirchentag teil © Steffen Giersch


  • Stark in der Region: Die Sorben, hier in typischer Tracht © Steffen Giersch


  • Spiel, Spaß und Informationen an vielen Ständen und Veranstaltungsorten in Görlitz © Steffen Giersch


  • Spiel, Spaß und Informationen an vielen Ständen und Veranstaltungsorten in Görlitz © Steffen Giersch


  • Musik gehörte natürlich dazu, beim Gottesdienst und zahlreichen kleinen Teilveranstaltungen © Steffen Giersch


  • Spiel, Spaß und Informationen an vielen Ständen und Veranstaltungsorten in Görlitz © Steffen Giersch


  • Am gemeinsamen Stand der sächsischen Kirchenzeitung DER SONNTAG und der Berliner Zeitung DIE KIRCHE© Steffen Giersch


  • Austausch und Informationen boten viele Stände an – die Besucher nahmen das gerne und gut an © Steffen Giersch


  • Auch diakonische Einrichtungen, wie hier die Bahnhofsmission, informierten © Steffen Giersch


  • Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer besuchte Stände © Steffen Giersch


  • Und Ministerpräsident Kretschmer nahm an zahlreichen Gesprächen und Diskussionsrunden teil © Steffen Giersch


  • Spiel, Spaß und Informationen an vielen Ständen und Veranstaltungsorten in Görlitz © Steffen Giersch


  • Familie in Sorbischer Tracht – jede Stadt hat ihre eigene Tracht, die leicht voneinander variiert © Steffen Giersch


  • Austausch und Informationen boten viele Stände an – die Besucher nahmen das gerne und gut an © Steffen Giersch


  • Ministerpräsident Kretschmer nahm an zahlreichen Gesprächen und Diskussionsrunden teil – ein wichtiges Thema in der Region: Der Braunkohleausstieg © Steffen Giersch


  • Auch Bettina Westfeld nahm an der Diskussionsrunde zum Braunkohleausstieg teil © Steffen Giersch


  • Austausch und Informationen boten viele Christen an – die Besucher nahmen das gerne und gut an © Steffen Giersch


  • Am gemeinsamen Stand der sächsischen Kirchenzeitung DER SONNTAG und der Berliner Zeitung DIE KIRCHE© Steffen Giersch

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