Wie zuhause fühlen? Zuhause sein!

»So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.« Eph. 2, Vers 19
Friederike Ursprung
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Friederike Ursprung ist evangelische Kirchenredakteurin bei Radio PSR und R.SA.
Friederike Ursprung ist evangelische Kirchenredakteurin bei Radio PSR und R.SA. © privat

Fühlt euch wie zuhause!« Schön, wenn Gastgeber so einen einladenden Satz sagen – ob bei Verwandtenbesuchen oder im Ferienhaus. Was der Apostel Paulus der Gemeinde in Ephesus zusagt, klingt erst mal ähnlich. Mitten hinein in eine Auseinandersetzung um verschiedene kulturelle und religiöse Wurzeln macht er klar: Wenn ihr zu Jesus Christus gehört, dann spielt es keine Rolle mehr, ob ihr euch vorher an jüdische Gesetze gehalten habt oder in griechischer Tradition aufgewachsen seid – dann gehört ihr als Christen zusammen! Niemand gehört mehr dazu als die andere, oder weniger. Für euch und uns alle gilt dann: Jesus sagt uns seinen Frieden zu! Und wer Jesus nahe ist, ist auch Gott nah.

So nah, meint Paulus, dass ihr in Gottes Haus nicht als Fremde zu Gast seid, sondern dass ihr als Mitbewohner dort wohnen könnt – in einer Art riesiger Wohngemeinschaft und in einem Haus, zu dessen Fundament Jesus gehört. Alle Bauteile und Bewohner fügen sich dabei zu einem Tempel Gottes zusammen.

Platz ist genug, hat schon Jesus selbst versprochen: Im Haus Gottes, meines Vaters, sind viele Wohnungen – viele verschiedene Menschen mit all ihren verschiedenen Bedürfnissen und Begabungen sind dort willkommen!

Dieses Zuhause ist übrigens nicht zu verwechseln mit einem Fünf-Sterne-Luxus-Ferienpark. Zum guten Zusammenleben im gemeinsamen Zuhause gehört es ja auch dazu, dass alle ihre Aufgaben und ihre Verantwortung übernehmen und auch faire Lösungen finden, wenn etwas nicht klappt.

Aber das Wichtigste: Ihr dürft euch in diesem gemeinsamen Haus nicht nur auf Zeit »zuhause fühlen« – sondern: Ihr seid es!

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