Evangelische Hochschule Dresden feiert 30-jähriges Bestehen

Wissenschaftsminister Gemkow gratuliert zur Erfolgsgeschichte
(epd/so)
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Evangelische Hochschule Dresden (EHS)
Die Evangelische Hochschule Dresden (EHS) © Steffen Giersch

Die EHS (Evangelische Hochschule Dresden, gegründet als Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit), feiert heute ihr 30-jähriges Bestehen. Geplant sind die feierliche Semesteröffnung und ein Gottesdienst in der Kreuzkirche, wie die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens mitteilte. An der Festveranstaltung wird Sachsens Landesbischof Tobias Bilz teilnehmen.

Die Predigt hält der Bildungsdezernent der Landeskirche, Oberlandeskirchenrat Burkart Pilz. Der Philosoph Martin Hartmann aus Luzern wird zu einem Vortrag über gesellschaftlichen Zusammenhalt erwartet. Die Evangelische Hochschule Dresden wurde 1991 mit zunächst 50 Studierenden gegründet.

Inzwischen sind fast 1000 Studierende immatrikuliert. Die Hochschule bietet elf Studiengänge in den Bereichen Kindheitspädagogik, Sozialmanagement, Beratung und Pflege an. Die sächsische Landeskirche ist zusammen mit dem Freistaat Sachsen und anderen kirchlichen Akteuren in der Stiftung vertreten, welche seit 1991 als Träger fungiert. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow gratulierte in seinem Grußwort bei der Feier mit Studierenden, Mitarbeitenden und vielen Gästen.

Sebastian Gemkow: »Ohne jede Übertreibung kann man feststellen: Die Geschichte der EHS ist eine 30-jährige Erfolgsgeschichte. Aus der kleinen familiären Hochschule der Anfangszeit ist eine Hochschule mit inzwischen fast 1000 Studierenden geworden. Die ausgezeichnete Arbeit der EHS ist über die Grenzen unseres Landes hinaus bekannt und hat zu dem hervorragenden Ruf geführt, den die EHS heute genießt.«

Minister Gemkow erinnerte in seinem Grußwort an die Anfangszeit der EHS. Als vor 30 Jahren auf dem Gebiet der früheren DDR tiefgreifende gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen in vollem Gang waren, wurde die Bedeutung der Sozialen Arbeit offensichtlich. Aus einer hamburgisch-sächsischen Initiative entstand die »Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit«, um die dringend benötigten Fachkräfte auszubilden.

Die heutige Evangelische Hochschule Dresden bildet neben ihren Studienangeboten der Sozialen Arbeit auch auf dem Gebiet der Pflege- und Erziehungswissenschaften sowie am Standort Moritzburg in Religionspädagogik aus.

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