Nazis machen aus Kirche Moschee

Schneeberger Bündnis "Freigeist" greift Pfarrer verbal an
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Das ausländerfeindliche Schneeberger Bündnis „Freigeist“ um den NPD-Politiker Stefan Hartung zielt auch auf die Kirche. Auf seiner Facebook-Seite im Internet wurde eine Foto-Montage veröffentlicht, auf der die St.-Wolfgangskirche der erzgenirgischen Bergstadt als Moschee umgewandelt unter einer schwarzen Islamisten-Fahne zu sehen ist. „Vielen Pfarrern kann die Islamisierung ja gar nicht schnell genug gehen“, steht unter der Abbildung.

Am Sonnabend vor dem ersten Advent hatte die Gruppierung in Schneeberg unter dem Motto „Haamitland wach auf“ zu einer Demonstration aufgerufen. Die Polizei zählte nach Presseberichten 600 Teilnehmer und eine Strafanzeige wegen eines Hitlergrußes. Im Internet hetzt das Schneeberger Bündnis teils rassistisch gegen Muslime und Homosexuelle sowie Medien und Kirchen.

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28 Lesermeinungen zu Nazis machen aus Kirche Moschee
L.S. schreibt:
02. Dezember 2014, 16:09

Es waren Christen dabei, bei den sogar aus Bayern kommenden rechten, ausländerfeindlichen sowie homounfreundlichen Demostranden unter denen Schneeberg leiden musste. Demonstrierende Christen, die für mich der homounfreundlichen Sächsischen Bekenntnis-Initiative (SBI) nah stehen.

Ich bin fast Schneeberger, das verunglimpfenden Facebook-Bild durch dieses Bündnis Freigeist über unserer St. Wolfgang-Kirche (eine der offenen Kirchen in Sachsen) ist ein Angriff auf die Schneeberger Kirchgemeinde und ihren Pfarrer. Vielleicht auch weil diese Gemeinde ein Gegner der SBI ist.

Bei der Demo waren kaum Schneeberger dabei, noch haben sie dieses Bündnis inszeniert. Der hier genannte NPD-Politiker Hartung wohnt in Bad Schlema, ist dort im Gemeinderat und ist im Rat des Erzgebirgskreis (Sitz Annaberg) gewählt worden aber hat mit Schneeberg nichts zu tun.

Beobachter schreibt:
02. Dezember 2014, 22:03

Homounfreundliche Strände bei der SBI?
Was wollten Sie eigentlich sagen, oder bringen Sie einfach nur wieder Einiges durcheinander?
"Gegner der SBI", also so sieht (Ihr) "Gesprächsprozeß" aus??

Beachter schreibt:
03. Dezember 2014, 10:18

Welchen Gesprächsprozeß meinen Sie? Ich hab bisher nur von hetzenden und diffamierenden „sogenannten“ „treuen“ Christen gehört, die den Geprächsprozeß in Sachsen stören.

Beobachter schreibt:
03. Dezember 2014, 11:21

Welchen "Gesprächsprozeß" stört man angeblich?
Hier wird der "Beitrag" der Kirchenleitung dazu sehr gut dargestellt:
http://www.bekenntnisinitiative.de/images/downloads/Ergebnis_Gespr_proz_...

Beachter schreibt:
03. Dezember 2014, 12:24

Da sehen Sie mal, daß es nicht nur im Rheinland „sogenannte“ „treue“ Christen gibt.

Peter Mainz schreibt:
03. Dezember 2014, 13:11

Naja, wenn jemand Auerswalde für die Mitte der Gemeinden hält, kann man nicht viel machen. Wer sich an einem Gesprächsprozeß beteiligen will, muß halt zuhören können. Bei uns wurde schon länger gefordert, daß Homosexuelle nicht weiter von den sogenannten Frommen diskriminiert werden. Aber darum geht es in diesem Thread gar nicht. Hier geht es darum, daß Deutsche Deutsche aufrufen aufzuwachen. Das kommt uns doch bekannt vor, weil das ja auch manche deutsche Christen machen, die sich dazu noch treue Christen nennen. Da sieht man ja, was rauskommt. Aber vielleicht sind es ja nur die bösen gleichgeschalteten Medien, werter Herr Beobachter, die über treuen Menschen die Nazikeule schwingen?

Beobachter schreibt:
03. Dezember 2014, 16:47

Für den "Beachter" und das "Mainzer Peterle" noch mal zur Eklärung:

Es gibt überall real und wirklich treue und leider auch untreue (mit unbiblischen Beschlüssen!) Christen!
"Wer sich an einem Gesprächsprozeß beteiligen will, muß halt zuhören können."
Eben ! Und da Sie das alleine nicht bewerkstelligen können, hier mal die Einschätzung des „Beitrages“ der Kirchenleitung zum „Gesprächprozeßes,
Niemand sieht Auerswalde als Mittelpunkt der Gemeinden! Klar ist aber, daß es viele Kirchengemeinden, Einzelpersonnen, viele Werke,.. es ähnlich sehen, wie es dort eben einmal ausformuliert wurde:

„Hier möchten wir das unfaire Vorgehen der kirchlichen Leitungsgremien und die mangelhafte
Ausgestaltung des Gesprächsprozesses aufzeigen...
Die Diskussion über die Öffnung der Pfarrhäuser für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften
kam nicht aus der Mitte unserer Landeskirche, sondern wurde uns durch das Pfarrdienstgesetz der
EKD aufgezwungen. Die Kirchenleitung hat diesen Anstoß aufgenommen und eine in der Mehrheit
einseitig besetzte Arbeitsgruppe berufen. Diese Arbeitsgruppe hat ein geheimes Papier
ausgearbeitet, auf dessen Grundlage die Kirchenleitung ihren Beschluss zur Öffnung der
Pfarrhäuser gefasst hat.
Die Gemeindebasis wurde nicht einbezogen sondern hat sich - 143 Kirchgemeinden, 35 Werke
und 2 Kirchenbezirke - in der Markersbacher Erklärung ungefragt zu Wort gemeldet.
Nach dem Kirchenleitungsbeschluss haben sich die Kirchgemeinden, Gruppen und Werke ... an die Landessynode gewandt. Die Landessynode ... einen Gesprächsprozeß angeregt.
... gibt es eigentlich eine klare Fragestellung, einen transparenten Entscheidungsweg und ein offenes Ergebnis. ... aber hat die Kirchenleitung ihren Beschluss .. als Ergebnis
am Anfang des Gesprächsweges stehenlassen. Die Einsetzung von Moderatoren war sicher für
den Inhalt angemessen. Allerdings fehlt bis jetzt ein der Basis bekannter Ablauf der Diskussion und
ein Weg, wie unsere Kirche zu einem Ergebnis kommen will. Dieses ist ja schon da.
Die Landeskirche hat in (mindestens) zwei Kirchgemeinden versucht, in eingetragener
Lebenspartnerschaft lebende Pfarrer einzusetzen. Dies kann nur als Missachtung des
Gesprächsprozesses und der widerständigen Gemeindebasis verstanden werden.
Für eine evangelische Kirche, die den Anspruch hat, sich von unten nach oben aufzubauen, ist
dieses Vorgehen in einer Frage, die die Gültigkeit von Schrift und Bekenntnis berührt, eine
kommunikative Katastrophe.
Wenn Evangelisten gekündigt werden und Gemeindeglieder der Kerngemeinde aus der Kirche
austreten, wird deutlich, dass dieser Weg so nicht weitergeht.

In Auerswalde und vielen anderen Gemeinden gibt es eben Christen, die biblisch begründet, h. Leben in ihrem Pfarrhaus nicht für gut halten . Andere mögen es anders sehen, können es aber nicht stichhaltig biblisch begründen!.

(Den ganzen nazikeuleschwingenden Auswurf lassen wir einfach mal links liegen!)

Beachter schreibt:
03. Dezember 2014, 16:59

Getroffene Hunde bellen? Haben Sie sich jetzt ausgeheult? Wird ja nicht besser, wenn Sie die Einzelmeinung der AntiHomolobby rausposaunen.

Beobachter schreibt:
03. Dezember 2014, 17:09

Eigentlich sollte man auf Ihren Unsinn gar nicht mehr reagieren: Wenn so Ihr "Gesprächprozeß" aussieht, diqualifizieren Sie sich selbst!

Beachter schreibt:
03. Dezember 2014, 18:24

Haben Sie sich jetzt selbst beschrieben. Ansonsten sollte man auf Ihren Unsinn nicht mehr eingehen.

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