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Tabu rechte Gesinnung

Unwillkommen: Auch unter Christen findet die AfD viele Anhänger – dabei steht die Kirche tatkräftig zur Willkommenskultur. Dürfen auch Pfarrer anders denken?
Andreas Roth
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Mit fester Stimme singt der AfD-Bundestagskandidat Benjamin Przybylla vor dem Altar des Zwickauer Doms St. Marien »Ich steh an deiner Krippen hier«. Ein im Internet verbreiteten Videogruß zum Weihnachtfest von einem selbsternannten Retter des christlichen Abendlandes. Die Landeskirche protestiert nachträglich. Doch Fakt ist: Bei der letzten Landtagswahl in Rheinland-Pfalz haben 13 Prozent der Protestanten AfD gewählt.

Nicht unwahrscheinlich, dass auch manche Pfarrer mit ihr sympathisieren – auch wenn es kaum einer laut sagen würde. Denn Landeskirche samt Bischof und Synode unterstützen auch in Sachsen mit Wort und Tat die Willkommenskultur für Flüchtlinge. Dürfen Pfarrer anderer Meinung sein?

»Pfarrerinnen und Pfarrer haben durch ihren Dienst wie auch als Bürgerinnen und Bürger Anteil am öffentlichen Leben«, so das EKD-Pfarrerdienstgesetz. »Auch wenn sie sich politisch betätigen, müssen sie erkennen lassen, dass das anvertraute Amt sie an alle Gemeindeglieder weist und mit der ganzen Kirche verbindet. Sie haben die Grenzen zu beachten, die sich hieraus für Art und Maß ihres politischen Handelns ergeben.« Aber was heißt das konkret?

Bisher habe die Landeskirche in all den Debatten um Pegida und AfD außer im Fall des früheren Frohburger Pfarrers Thomas Wawerka noch keine Seelsorger rügen müssen, sagt die Personaldezernentin der sächsischen Landeskirche, Margrit Klatte. Im Gegenteil: Sie erlebe viele Amtsträger als sehr verantwortungsvoll. »Wir betrachten alle politischen Parteien im demokratischen Spektrum nach gleichen Maßstäben«, so die Oberlandeskirchenrätin. »Ethisch ist für uns die Achtung der Menschenwürde von Anderen die Grenze.«

Der Katholikentag in Leipzig im vergangenen Jahr hatte die AfD ausdrücklich ausgeladen wie der Kirchentag zum Reformationsjubiläum 2017 nicht eingeladen.

»Menschen werden von den Neuen Rechten und der Identitären Bewegung auf Grund ihrer Abstammung in Besser und Schlechter eingeteilt. Das ist unvereinbar mit dem christlichen Glauben, der von der Gleichwertigkeit aller Geschöpfe ausgeht«, sagt der Weltanschauungsbeauftragte der sächsischen Landeskirche, Harald Lamprecht. »Die AfD ist vielschichtiger, aber sie transportiert auch dieses völkische Denken mit. Die Christen in der AfD haben sich nicht ausreichend mit diesen nationalistischen Inhalten auseinandergesetzt.«

Der Leipziger Theologieprofessor Rochus Leonhardt zieht auch die Grenze bei einem rassistischen Menschenbild – doch von Pauschalurteilen über Parteien und ihre Mitglieder oder Wähler hält er nichts. »Wenn einer sagt: Ich würde mir wünschen, dass es allen Menschen so gut ginge wie uns, aber unser Land kann nicht alle Probleme dieser Welt lösen – dann hielte ich das sehr wohl für vereinbar mit dem christlichen Glauben. Dieses Votum wäre von politischer Vernunft geleitet«, meint der Experte für evangelische Ethik.

Den Umgang mit Kritikern der Flüchtlingspolitik auch in der Kirche sieht Leonhardt kritisch. »Alle wollen, dass es bunt ist – aber eigentlich sollen alle Meinungen gleich sein. Wenn Gegensätze als Problem empfunden werden, hat das etwas Totalitäres. Das erinnert mich an die DDR.« Der Theologieprofessor warnt seine Kirche vor »Gesinnungsschnüffelei« und dem Verlust jener Offenheit, die sie in der SED-Diktatur ausgezeichnet habe.

Auch der Weltanschauungsbeauftragte Harald Lamprecht fordert: »Wir müssen als Landeskirche eine klare Linie zeigen, aber dürfen keine Hexenjagd ausrufen.« Er setzt auf Verständnis für Menschen mit anderen Meinungen, Geduld – und die Kraft tragfähiger Argumente.

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60 Lesermeinungen zu Tabu rechte Gesinnung
Beobachter schreibt:
11. Januar 2017, 15:33

Hochachtung vor diesem Professor!

Thomas aus Leipzig schreibt:
11. Januar 2017, 22:17

Sehr geehrter Herr Roth,

so einfach ist das nicht, gerne Willkommenskultur, aber mit Einlaßkontrolle! Oder haben Sie vergessen, der Lkw-Fahranfänger von Berlin hatte 14 Identitäten. Ist es da nicht naheliegend, er hat auch 14 mal Geld kassiert. Und dann seine Rundreise durch Europa. Da stimmt doch einfach etwas nicht!
Die laufende Schläge gegen Andersdenkende, bei Meinungsfreiheit, führt doch automatisch zu einer Denkdiktatur!
Die Einteilung in Besser oder Schlechter ist doch eine Erfindung der Kommunisten. Heute nennt man das "schon länger hier lebend" und "neu dazu kommend".
Ich bin hier geboren und meine Ahnen sind hier geboren. Ich kann Ihnen das Geburtshaus meiner Eltern, meine Großeltern und Urgroßeltern zeigen, können Sie das auch? Sie, ich lebe hier schon seit Anbeginn meiner Zeit! Es ist mein Privileg zu entscheiden, wem ich dies auch zugestehe. Dazu brauche ich keine EU, keine Merkel und auch keine Amtskirche, die alle von meinem Geld leben, pardon, die Amtskirche nicht mehr.
Und noch ein ganz kleiner Hinweis: Bis 1918 waren wir Untertanen und hatten einen Souverän über uns. Dann wurde die Republik ausgerufen und die alten Souveräne dankten ab. Seit dieser Zeit ist das Volk der Souverän und nicht die CDU, die SPD und auch nicht die AfD. Leider hat man das da oben einfach vergessen. Insofern wird das Volk, der Souverän, entscheiden, wem es zutraut, die Geschicke der Zukunft zu lenken. Und für die Vertreter der Amtskirche möchte ich erinnern, es gab da einen Vertrag, so um 750 n. Chr. Einfach einmal suchen, was damals los war.
Trotz all den Unstimmigkeiten, herzliche Grüße aus Leipzig

Britta schreibt:
12. Januar 2017, 8:41

Lieber Thomas,
das Volk als Souverän? Ich erinnere, daß just der obere Repräsentant des angeblichen Souveräns vor einiger Zeit offiziell äußerte, daß nicht die Eliten, sondern die Bevölkerung das Problem sei.
Daß nachgewiesenermaßen etliche afrikanische Länder die Gelegenheit nutzten, ihre Kriminellen und Psychopathen flugs nach Europa einzuschiffen und folgerichtig in Tunesien jetzt gegen die Rückkehr der tunesischen Gefährder aus Deutschland IN DEUTSCH demonstriert wird, fällt mal schnell unter den Teppich. Es ist bei der Kirche zu beobachten, daß unter einer floskelhaften "Nächstenliebe" jeglicher abweichender Diskussionsansatz im Keim erstickt wird. Kein Wunder, daß sich zunehmend Menschen abwenden, was neben der devoten Haltung der Kirche gegenüber der archaischen Wüstenreligion letztere weiter stärkt. Ein Teufelskreis! Dabei habe ich jetzt auch beobachtet, daß es individuell bei den Protagonisten nicht gar so weit her ist mit der Nächstenliebe, wenn sie selbst einschneidende Opfer bringen sollen!
Auf der Strecke bleiben die wirklich Bedürftigen, zum einen, weil die Ressourcen für diese nicht mehr reichen, zum anderen, weil sie unter zunehmende Pauschalverurteilung fallen. Auf der Strecke bleibt unser Volk, welches genauso wie alle anderen Völker einen Anspruch auf sein Staatsgebiet hat (und auf Selbstbestimmung und auf Souveränität).
Auf jeden Fall brauche ich keine Kirche, die mir sagt, was ich wählen soll. Das gabs nämlich vor vielen Jahrzehnten auch schon mal. Da wurden auch Abweichler gnadenlos aus den Reihen der Priesterschaft entfernt. Da gab es auch eine staatlich verordnete Liebe zum Islam...
Herzliche Grüße
Britta

Thomas aus Leipzig schreibt:
15. Januar 2017, 20:13

Liebe Britta,
ja, genau das ist das Problem. Der Souverän wird langsam munter und das stört die "Repräsentanten" ganz gewaltig.
Wir erleben laufend eine "Ankündigungspolitik". Man möchte dies, man möchte jenes, wir aber wollen Resultate sehen.
Die Bedürftigen haben wir schon im eigenen Land, da brauchen wir nicht noch weiter "Kulturfremde". Man findet auch nach intensiven Suchen kaum Zahlen über die Herz4-Menschen. Wenn die "Repräsentanten" mit der gleichen Energie diese Menschen in Lohn und Brot bringen würden, dann hätten wir die Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Spracherlernung und Integration generell nicht, weil die sind das Alles schon.
Und bis zum Herbst werden wir noch weitere bisher unvorstellbare Dinge erfahren.
Herzliche Grüße
von Thomas aus Leipzig

Britta schreibt:
17. Januar 2017, 8:14

Lieber Thomas,
diese Absurditäten, wie wir sie heute erleben, hätte man sich 89 nicht im Traum vorstellen können. Nun, wir wissen nicht den Tag noch die Stunde, man sollte vorbereitet sein.
Um zu bemerken, daß sich die politischen Ansagen dauernd widersprechen muß man nicht mit besonderer Intelligenz ausgestattet sein. Warum muß ich dann bei den Verkündigungen, die dauernd aus Medien oder von Kanzeln kommen, immer an Brechts Galileo Galilei denken (Wer die Wahrheit nicht kennt, ist ein Dummkopf, wer sie aber kennt und sie eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher.)?
Herzliche Grüße
Britta

Gert Flessing schreibt:
12. Januar 2017, 17:39

Lieber Herr Roth,
ich finde es nicht schlimm, wenn ein Kandidat einer Partei in einer Kirche ein Weihnachtslied singt und es als seinen persönlichen Weihnachtsgruß videomäßig verwendet. Es ist kein Aufreger.
Ich bin auch davon überzeugt, das Pfarrer denken können, was sie wollen. Man erfährt ja selten genug, was jemand wirklich denkt und in den Kopf der Leute kann weder NSA noch LKA sehen.
Das wird wohl auch so bleiben.
Anders wird es, wenn ein Pfarrer etwas sagt. - Ich meine jetzt nicht am Küchentisch, im Kreis der Familie und auch nicht am Stammtisch, wenn er mit Freunden zusammen ist (und nüchtern genug, das ihn nicht die ganze Kneipe hört), etwas sagt.
Aber wenn er in der Öffentlichkeit das Gehege seiner Zähne öffnet.
Das kann auch schon die Wursttheke im Fleischerladen sein, in dem man ihn kennt. Was er da sagt ist zwar nicht offiziell, sondern eher offiziös, aber dürfte dennoch Verbreitung finden als: "Der Herr Pfarrer hat gesagt..." (Ähm, für Pfarrerinnen gilt gleiches.)
Das Amt fordert in der Öffentlichkeit eine gewisse Zurückhaltung bei Aussagen, die politischer Natur sind. Da gilt ganz klar das Grundgesetz und die Frage, ob das, was gesagt wird, die Menschenwürde von jemandem beeinträchtigt.
Doch an der Stelle wird es nicht einfacher. Was beeinträchtigt denn die Würde eines Menschen? Immer öfter hört man von "Traumatisierung durch Mikroagression".
Ich bin Deutscher. Ich bin hier verwurzelt. 600 Jahre Familientradition und ein vorreformatorischer Pfarrer in der Familie sind schon interessant. ich bin auch stolz darauf, wohl wissend, das Stolz eine Sünde ist. Aber wir sind allzumal...
Ich bin dennoch kein Nationalist. Gott hat alle seine Kinder lieb.
Ich bin begeisterter Europäer. Ich finde es toll, das es gelungen ist, im Zentrum Europas, die Konflikte, die über Jahrhunderte das Leben oft genug zur Hölle gemacht haben, zu überwinden.
Aber ich bin auch nüchtern genug, zu sehen, das wir ein Problem haben, von dem die Flüchtlinge nur ein Teil sind.
Im Blick auf diesen Teil erwarte ich die berühmte "klare Kante", die da heißt: Wer hier leben möchte, hat sich, mit Sprache und Umgangsformen und, im Blick auf das Rechtssystem, einzugliedern. Und das so schnell, als möglich, um das Entstehen von parallelen Lebenswirklichkeiten zu vermeiden.
Wir, als Kirche können da helfen und es wird ja auch getan. Auch von Christen kann ja Vernunft erwartet werden.
Gert Flessing

manuel schreibt:
13. Januar 2017, 9:26

Lieber Herr Roth,
dass die Skepsis gegenüber den bisherigen und etablierten Parteien weltweit Verbreitung findet, sollte den meisten Politikern mehr zu denken geben, als sie es vielleicht tatsächlich tun. Hier in Deutschland kommen zwei Erfahrungen der Jahre 2015/2016 dazu:
-> Das Land, in dem wir leben, ist nicht willens oder nicht in der Lage zu erfassen, wer in dieses Land einreist und die hier bereits Lebenden, ob Migranten oder Einheimische, wirksam zu schützen.
-> Auch innerhalb des Landes gibt es mehr und mehr rechtsfreie Räume, in denen die Menschen machen können, was sie wollen.
Dass dies insgesamt für eine Skepsis gegenüber der Bundesrepublik führt, ist nicht verwunderlich. Der Staat muss schlicht seine Autorität und auch die Kontrolle wiedergewinnen. Ich bin beileibe kein Vertreter eines starken und allmächtigen Staates, aber einige sehr grundlegende Dinge muss er gewährleisten, nämlich seinen Bestand und seine Rechtsordnung. In beiden Bereichen hat er in den letzten zwei Jahren versagt. So darf sich kein Staat aufgeben. Es geht nicht um "harte" Linie gegenüber Zuwanderern, es geht auch nicht um Aufgabe der Willkommenskultur oder nicht. Für den Staat geht es um viel elementarere Dinge, nämlich um Bestand oder Selbstaufgabe. Und er sollte sich für Bestand entscheiden, sonst kann er niemanden mehr willkommenzuheißen.
Keinesfalls darf sich die Kirche an die Seite der AfD stellen. Aber sie darf auch nicht zu kurz denken. Allgemein fände ich es gut, wenn sie insgesamt nicht immer so sehr früh wüsste, was richtig oder falsch sein sollte, sondern wenn die Kirche manchmal schlicht auch etwas wartet: nicht, damit sie sich der dann siegreichen Meinung anschließen kann, sondern um herauszufinden, was eigentlich das Problem ist. Aber wir leben eben in sehr gehetzten und hysterischen Zeiten. Und da ist nicht die sachliche, sondern die schnelle Meinung gefragt.

Gert Flessing schreibt:
13. Januar 2017, 15:05

Was ist eigentlich eine "rechte Gesinnung"?
Wem diese Frage platt oder provokativ scheint, weil das ja doch wohl klar ist, der halte einen Moment inne und denke nach.
Natürlich ist ein Mensch, der Menschen in höherwertig und minderwertig einteilt, und damit bestimmte Verhaltensmuster ihnen gegenüber verbindet auf einem Irrweg. Aber hat er eine "rechte Gesinnung"?
Linke haben solche Ansichten über ihnen nicht genehme Menschen auch schon von je her gehabt. Die "Schlotbarone", die Imperialisten, die man mit allen Mitteln bekämpfen muss. Die raffgierigen Fabrikanten, die man einst, in der entstehenden DDR, auch mal ins Lager schickte.
Ob derartiges Denken heute ein Tabu ist?
Viele, die von links verteufelt wurden, haben über Jahre, ja Jahrhunderte, als Patron, dafür gesorgt, das Kirchen erhalten wurden.
Wo also beginnt dieses teuflische rechte Gedankengut?
Ich bin Deutscher und Europäer. Ich bin dankbar dafür, das wir, nach allem, was war, unser Land wieder vereinigt haben. Ich bin froh, das wir in einem Wohlstand leben, der es uns ermöglicht, auch jene, die nicht gut im Leben weg kommen, nicht hängen zu lassen. Ich bin dankbar für die Freiheit, die wir als Kirche haben und die in schreiendem Gegensatz zu dem steht, was Christen in anderen Ländern erleiden müssen. Ich bin stolz auf unsere offene Gesellschaft, in der Menschen durchaus nach ihrer Fasson selig werden können.
Ich habe erfahren, das ich, als Deutscher, im Urlaub, wo immer ich war, willkommen bin. Mir ist viel Verständnis begegnet, ja freundliche Gefühle für unser Vaterland. Ich denke dabei an Schottland, Polen, Russland und vor allem Frankreich.
Aber ich habe auch oft die Frage gehört, warum wir so wenig Selbstbewusstsein als Land haben, warum wir so furchtsam sind, zu uns selbst zu stehen.
Weil wir uns davor fürchten, rechts zu denken?
Unsere Wirtschaftskraft wirkt auf Menschen, die in Ländern leben, die Probleme haben, wie ein Magnet. Wir sind, wie ein Leuchtturm der Hoffnung.
Aber sind wir, als land fähig, all denen, die sich nach dem sehen, was sie da sehen, Hoffnung zu geben?
Wir haben uns, auch aus einem Gefühl von Nächstenliebe (das sehr schnell fatal wird, wenn man nicht begreift, das man den Nächsten nur wirklich lieben kann, wenn man sich selbst leibt), geöffnet und eine Woge Menschen kam herein.
Bis heute ist man ihrer nicht wirklich Herr geworden.
Liebe ist gut. Aber Liebe ohne Vernunft ist Dummheit.
Ich wünsche mir ein Vaterland, das beginnt, sich selbst anzunehmen, so wie es andere angenommen hat. Vielleicht werden wir dann auch weiterhin Leuchtturm bleiben.
Sollte das, in den Augen mancher, schon rechtes Gedankengut sein, nun, so bin ich gern rechts.
Gert Flessing

Britta schreibt:
13. Januar 2017, 21:51

Lieber Herr Flessing, der Vorfall an der Otto-von Guericke-Universität Magdeburg zeigt, daß linke Gesinnung noch viel schlimmer ist, als beflissentlich von Mainstream und Kirchen den "Rechten" gebetsmühlenartig vorgeworfen wird. Ich finde es auch bemerkenswert, daß die Verwüstungen, die Anfang letzten Jahres eindeutig durch die AntiFa in Leipzig-Connewitz erfolgten (die dazumal unseren Paul auch so schockierten) in der Mainstreampresse nun immer als Verwüstungen durch Rechtsextreme genannt werden.
Die Linke hat wesentlich mehr Übereinstimmungen mit dem, was sie zu bekämpfen vorgibt, als das, was sie bekämpft. Wer hofierte den Islam, wer sah sich als extreme Linke, wer duldete keine andere Meinung neben sich, wen unterstützte die Amtskirche damals??? Die dejavus sind nicht mehr zu übersehen. Ironie der Geschichte: mit ihren Aktionen unterstützen die Linken ihre angeblichen Klassenfeinde, aber das zu merken, dazu sind die meisten dieser gewalttätigen Muttisöhnchen zu ... überbildet.
Die Kirche sollte jedoch recht bals zu einer Einsicht kommen, was ihr Zweck auf Erden sein soll: 5. Kolonne der herrschenden Klasse oder Ort, da SEINE Ehre wohnt.
Viele Grüße
Britta

Aufmerksamer Ch... schreibt:
14. Januar 2017, 1:04

Die Verwüstungen "Anfang letzten Jahres" im Leipziger Stadtteil Connewitz erfolgten durch die Antifa? Das lasse ich Ihnen nicht durchgehen, weil es eine glatte Lüge ist. Wenn Sie sich überzeugen wollen?

http://www.lvz.de/Leipzig/Polizeiticker/Polizeiticker-Leipzig/Rechtsradi...

(So sind mir die Rechten im übrigen am liebsten!!) Sie sind namentlich bekannt.
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(1.Korinther 4,1-2)

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